Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Klimaschutz-Förderprogramm

© M. Staudt / grafikfoto.de

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie alle häufig gestellten Fragen zum Klimaschutz-Förderprogramm. Ihre Frage ist nicht dabei? Kontakieren Sie uns gerne per E-Mail: Kontakt

Logo des Förderprogramms KLIMA SH UTZ KLIMASHUTZ (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Katja Reimers

alle öffnen

Wer darf einen Antrag stellen?

Das Förderprogramm richtet sich an Privatpersonen sowie Kleinst- und Kleinunternehmen.

Kleinstunternehmen sind Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Jahresumsatz oder Jahresbilanz zwei Millionen Euro nicht überschreitet.

Was kann beantragt werden?

Es können nur Anträge für einen Batteriespeicher gestellt werden. Die Energieerzeugungsanlage ist nicht förderfähig.

Wo kann ich einen Antrag stellen?

Der Antrag kann ausschließlich online über die Website des Landesamts für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) gestellt werden. Allen Bürgern, die keinen eigenen Internetzugang besitzen, stehen im Foyer des LLUR ein Arbeitsplatz für die Antragsstellung zur Verfügung.


Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek

Muss ich schon gekauft oder beauftragt haben?

Nein, der Förderantrag muss gestellt werden, bevor mit dem Vorhaben begonnen wird. Für die Antragstellung sollte Ihnen ein Angebot vorliegen. Als Beginn der Maßnahme ist der Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages anzusehen.

Voraussetzung für die Förderung ist natürlich, dass Sie die Förderbedingungen erfüllen und noch genügend Mittel in dem Förderprogramm zur Verfügung stehen.

Kann ich auch einen Förderantrag stellen, wenn ich ein kleines Gewerbe betreibe oder ein Verein bin?

Ja.

Klein- und Kleinstunternehmen mit dem Sitz oder einer Betriebsstätte in Schleswig-Holstein, die an ihrem Standort in Schleswig-Holstein einen stationären Batteriespeicher errichten wollen, können einen ANtrag stellen.

Kleinstunternehmen sind Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und deren Jahresumsatz oder Jahresbilanz zwei Millionen Euro nicht überschreitet.

Kleinunternehmen sind Unternehmen, die weniger als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanz von bis zu 10 Millionen Euro.

Wird es auch wieder eine Förderung für andere Dinge außer Batteriespeicher geben?

Für das Haushaltsjahr 2021 ist keine Förderung neben der für Batteriespeicher vorgesehen.

Für Bürgerinnen und Bürger gibt es derzeit diverse weitere Möglichkeiten, Zuschüsse für klimafreundliche Anschaffungen zu erhalten:

Wallbox: Wer an seinem Wohnhaus eine Ladestation fürs Elektroauto installiert, kann seit Ende November eine finanzielle Hilfe bei der Förderbank kfW beantragen: Weitere Informationen.

Lastenfahrräder: Wer ein Cargobike oder einen Lastenanhänger gewerblich nutzen möchte, kann noch bis Ende Februar 2021 von der Förderung des Bundesumweltministeriums und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle profitieren: Weitere Informationen.

Zudem bieten etliche Kommunen eigene Förderprogramme an: Beispielsweise unterstützen die Städte Ahrensburg und Elmshorn derzeit die Anschaffung solarthermischer Anlagen sowie Photovoltaik-Anlagen. Energetische Maßnahmen werden in Norderstedt bezuschusst; die Landeshauptstadt Kiel unterhält unter anderem einen Klimaschutz- und einen Umweltschutzfonds.

Was ist bei der Förderung von Batteriespeichern zu beachten?

Ab dem 18. Januar 2021 wird im Rahmen von "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger" die Förderung von Batteriespeichern mit insgesamt 2,5 Millionen Euro ermöglicht. Allerdings wird der Antragsweg in diesem Fall geändert, so dass zunächst ein Förderantrag gestellt werden muss, bevor mit dem Vorhaben begonnen werden kann. Zudem muss der Batteriespeicher künftig gemeinsam mit einer neuen Energieerzeugungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien errichtet werden. Neu wird außerdem sein, dass auch Kleinst- und Kleinunternehmen ab Januar eine Batteriespeicherförderung beantragen können.

Gibt es begrenzte Fördermittel?

Ja, die Fördermittel sind auf 2,5 MIllionen Euro begrenzt. Allein vom 18. Januar bis zum 9. Februar sind mehr als 1000 Anträge auf Förderung nvon Batteriespeichern eingegangen. Daher ist davon auszugehen, dass das Förderbudget etwa Mitte Februars 2021 ausgeschöpft sein wird. Ein Aufstocken der Fördermittel ist im Haushalt der Landesregierung bisher nicht vorgesehen.

Wie setzt sich die Förderung zusammen?

Die Förderung für den Batteriespeicher wird mit bis zu 400 EUR je kWh nutzbarer Kapazität des Batteriespeichers gewährt. Die Förderung aufgrund der Kapazität des Batteriespeichers ist insgesamt auf max. 2.000 EUR und max. 50 % der zuwendungsfähigen Kosten je Zuwendungsempfänger begrenzt.

 

Für die Installations- und Anschlusskosten des Batteriespeichers werden zusätzlich bis zu 200 , jedoch max. 50 % der zuwendungsfähigen Kosten, gewährt.

 

Ein Beispiel: Sie möchten einen Batteriespeicher mit 4 kWh Kapazität mit einer Photovoltaikanlage mit 15 kWp installieren. Die Förderung für den Speicher würde 1.600 EUR betragen. Für die Anschlusskosten, die bspw. mit 600 Euro berechnet werden, kämen 200 EUR hinzu. Insgesamt erhielten Sie eine Förderung von 1.800 EUR.

Welche Schritte werden bei der Förderung durchlaufen?

  • Sie stellen online einen Förderantrag und laden zeitgleich Ihr Angebot bzw. den Kostenvoranschlag für den Batteriespeicher hoch.
  • Sie erhalten den Förderbescheid mit Angabe der voraussichtlichen Förderhöhe (diese muss ggf. noch angepasst werden, falls Sie bei der Installation von dem Angebot abweichen).
  • Nach Inbetriebnahme des Speichers reichen Sie als Verwendungsnachweis die Endrechnung ein.
  • Nach erfolgreicher Prüfung wird die Zuwendung ausgezahlt.

Wie kann ich einen Antrag stellen?

Um einen Antrag zu stellen, füllen Sie das Formular online vollständig aus. Nach erfolgreichem Abschluss der Beantragung im Online-Portal wird ein Datenbegleitschein erstellt. Diesen müssen Sie ausdrucken und beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume einreichen.

Müssen Anschaffungs- und Installationskosten (falls diese geltend gemacht werden sollen) separat auf dem Kaufbeleg ausgewiesen sein?

Ja, falls für die Installationskosten kein separater Beleg vorliegt, müssen diese Kosten als erkennbare Position auf dem Kaufbeleg ausgewiesen sein. Ist dies der Fall und Sie haben keinen separaten Beleg über die Installations- und Anschaffungskosten, laden Sie Ihren Kaufbeleg bitte bei der Online-Antragstellung sowohl als Kaufbeleg als auch als Installationsbeleg hoch.

Kann ich meine Installation- und Anschlusskosten nachträglich separat geltend machen?

Nein, diese können nur im Zusammenhang mit dem Fördergegenstand beantragt werden. Ein nachträgliches Einreichen der Installations- und Anschlusskosten ist nicht möglich.

Wie hoch ist eigentlich der Zuschuss?

Die Förderung für den Batteriespeicher wird mit bis zu 400 EUR je kWh nutzbarer Kapazität des Batteriespeichers gewährt. Die Förderung aufgrund der Kapazität des Batteriespeichers ist insgesamt auf max. 2.000 EUR und max. 50 % der zuwendungsfähigen Kosten je Zuwendungsempfänger begrenzt.

 

Für die Installations- und Anschlusskosten des Batteriespeichers werden zusätzlich bis zu 200 €, jedoch max. 50 % der zuwendungsfähigen Kosten, gewährt.

 

Ein Beispiel: Sie möchten einen Batteriespeicher mit 4 kWh Kapazität mit einer Photovoltaikanlage mit 15 kWp installieren. Die Förderung für den Speicher würde 1.600 EUR betragen. Für die Anschlusskosten, die bspw. mit 600 Euro berechnet werden, kämen 200 EUR hinzu. Insgesamt erhielten Sie eine Förderung von 1.800 EUR.

Wann kann ich wieder einen Antrag stellen?

Ab dem 18. Januar 2021 wird die Förderrichtlinie für Batteriespeicher fortgeführt - dann ist wieder ein Antrag möglich - mit 2,5 Millionen Euro werden ab Mitte Januar ausschließlich Batteriespeicher bezuschusst.

Was ändert sich bei der Förderung "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger" im dritten Förderzeitraum ab 18. Januar 2021?

Es werden nurnoch Batteriespeicher gefördert.

Was ist bei der Förderung von Batteriespeichern zu beachten?

Ab dem 18. Januar 2021 wird in einer neuen Richtlinie im Rahmen von "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger" die Förderung von Batteriespeichern ermöglicht. Allerdings wird der Antragsweg in diesem Fall geändert, so dass zunächst ein Förderantrag gestellt werden muss, bevor mit dem Vorhaben begonnen werden kann. Zudem muss der Batteriespeicher künftig gemeinsam mit einer neuen Energieerzeugungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien errichtet werden. Neu wird außerdem sein, dass auch Kleinst- und Kleinunternehmen ab Januar eine Batteriespeicherförderung beantragen können.

Darf es sich bei der Anschaffung um einen gebrauchten Artikel handeln?

Nein, ausschließlich Neuanschaffungen sind förderfähig. Auch gebrauchte Anschaffungen, die über einen Händler gekauft werden, sind nicht förderfähig. Vorführungs- und Ausstellungsstücke sind von dieser Regelung ausgenommen.

Welche technischen Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Der Batteriespeicher muss eine nutzbare Kapazität von mindestens 2 kWh besitzen, die durch das Herstellerdatenblatt nachzuweisen ist.

Eine Kopplung mit einer Energieerzeugungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien ist Voraussetzung für die Förderung. Die dauerhafte Kopplung mit einer Energieerzeugungsanlage ist durch den Installateur im Rahmen der Mittelanforderung / des Verwendungsnachweises zu bestätigen. Die installierte Leistung der dezentralen Energieerzeugungsanlage muss mindestens 3 kW/kWp betragen und darf 30 kW/kWp nicht überschreiten.

Kann ich einen Antrag stellen, wenn die Anlage nicht an meinem Hauptwohnsitz installiert wird?

Ja, dies kann bspw. bei Neubauten erforderlich sein. In diesem Fall können Sie einen von der aktuellen Anschrift abweichenden Errichtungsort eintragen.

Ich möchte meine vor 2021 in Betrieb genommene Energieerzeugungsanlage um einen Batteriespeicher ergänzen, ist dies förderfähig?

Nein, es sind nur Batteriespeicher förderfähig, die in Kombination mit einer nach dem 01.01.2021 in Betrieb genommenen Energieerzeugungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien betrieben werden.

Was gilt als Inbetriebnahme für den Batteriespeicher und die Erzeugungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien?zen, ist dies förderfähig?

Die Inbetriebnahme ist grundsätzlich die erste Inbetriebsetzung der Anlage, bei der Strom aus Erneuerbaren Energien eingespeist wird (Details hierzu finden sich in § 3 Nr. 30 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG))

Da es auch Anlagen im Inselbetrieb gibt, wird nicht auf die erstmalige Einspeisung in das Netz abgestellt.

Muss ich meinen Batteriespeicher im Marktstammdatenregister registrieren?

Batteriespeicher müssen (genau wie PV-Anlagen) dem Marktstammdatenregister gemeldet und dort registriert werden, denn gem. § 5 Abs.1 MaStRV (Marktstammdatenregister-Verordnung) werden Batteriespeicher als Erzeugungsanlagen erfasst.

Muss das Angebot vom gleichen Händler sein wie die Rechnung?  

Nein, ausnahmsweise kann hiervon abgewichen werden. Allerdings sollten Sie bedenken, dass sich die Förderhöhe ändern kann.

Dürfen sich die PV-Module oder der Speichertyp im Angebot von der Rechnung unterscheiden?  

Ja, allerdings kann sich eine Abweichung auf die Förderhöhe auswirken, so dass der Förderbetrag von dem im ersten Zuwendungsbescheid genannten Betrag abweichen kann.

.

Ich habe einen Antrag gestellt. Darf ich jetzt den Auftrag erteilen? Oder ist das schädlich für die Förderung?  

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Als Beginn der Maßnahme ist der Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrages anzusehen. Nach der Antragstellung können Sie den Auftrag erteilen. Allerdings erfolgt dies auf eigenes Risiko, da erst nach Erhalt der Förderzusage Gewissheit besteht, dass Sie auch die beantragten Mittel erhalten.

 Wo finde ich den Datenbegleitschein?  

Der Datenbegleitschein muss auf dem Postweg an das LLUR gesendet werden. Am Ende der Antragstellung können Sie diesen runterladen. Sollten Sie dies nicht gemacht haben, wenden Sie sich bitte an das LLUR.


Ist die Nachrüstung eines Speichers möglich?  

Die Nachrüstung eines Batteriespeichers ist nur dann förderfähig, wenn dieser an eine auf Erneuerbaren Energien basierenden Erzeugungsanlage gekoppelt ist, die nicht vor dem 01.01.21 in Betrieb genommen wurde. Eine zeitgleiche Errichtung der Anlagen ist somit keine Fördervoraussetzung.

 

Bei der Erweiterung einer bestehenden Energieerzeugungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien ist ein Batteriespeicher förderfähig, wenn die Erweiterung der Anlage die Anforderungen der Richtlinie erfüllt, also eine Leistung zwischen 3 kW/kWp und 30 kW/kWp aufweist.


Was bedeutet kW/kWp? Etwa Kilowatt-Peak pro Kilowattstunde?  

Da die Förderung des Batteriespeichers an die dauerhafte Kopplung an eine auf Erneuerbaren Energien basierenden Energieerzeugungsanlage gebunden ist, werden bei der Größenangabe sowohl kW (Kilowatt) als Leistung bspw. einer Kleinwindkraftanlage als auch kWp (Kilowatt peak) als Spitzenleistung einer Photovoltaikanlage genannt.

Je nach Art der Erzeugungsanlage gilt also entweder kW oder kWp.


Ist eine Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich?  

Nein. Zuwendungen gemäß dieser Förderrichtlinie können nicht mit Zuwendungen nach anderen Förderrichtlinien oder Programmen des Landes Schleswig-Holstein kumuliert werden. (Punkt 5.6 der Richtlinie)