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Geologie

© LLUR

Die geologischen Schichten im Untergrund sind Ausgangssubstrat für den Boden als Lebensraum und Ressource für die land- und forstwirtschaftliche Nutzung. Sie dienen als Speicher für Trinkwasser und Erdwärme und bergen Rohstoffe für die Bau- und Energiewirtschaft.

Für die nachhaltige Nutzung der natürlichen Rohstoffe und Ressourcen, die Erhaltung von Schutzgütern und die Realisierung neuer Technologien bei der Energiegewinnung und -speicherung sind verlässliche Informationen zum Untergrund notwendig.

Erst auf der Grundlage genauer Kenntnisse des Geopotenzials des Landes können die Wirkungszusammenhänge analysiert und Risikoabschätzungen durchgeführt werden.

Weitere Informationen

Der Geologische Dienst Schleswig-Holstein entwickelt 3D-Modelle im Rahmen der geologischen Landesaufnahme des tiefen Untergrundes und nutzt sie zur Beratung bei Fragestellungen zum geologischen Aufbau des Untergrundes. Darüber hinaus liefern sie Grundlagen für Potenzialstudien zur Nutzung des Untergrundes (z.B. Geothermie, Speicherung von Energie oder Stoffen) und ermöglichen eine Einschätzung von möglichen damit verbundenen Risiken.

Der Geologische Landesdienst hat für die planerische Sicherung oberflächennaher Primärrohstoffe (Sande/Kiese, tonige Rohstoffe und Kalksteine) den Fachbeitrag „Gebiete für die Sicherung und den Abbau mineralischer Rohstoffe“ erstellt.

Spätestens zwei Wochen vor Beginn sind Bohrungen (mit einer Endteufe größer 2 m) dem Geologischen Landesdienst als zuständige Behörde unaufgefordert anzuzeigen.

Die vorliegende Potenzialanalyse beinhaltet zunächst die Themen tiefe Geothermie (hydrothermale geothermische Potenziale) und Energiespeicher (Potenziale für mögliche Kavernenstandorte in Salzstrukturen zur Speicherung von Drucklauft, Wasserstoff und Erdgas (und ggf. e-Methan).