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Vielfalt - Queere Politik

Portraitfoto Dr. Heiner Garg
Dr. Heiner Garg

Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

© Rawpixel.com / fotolia

Vielfalt - Queere Politik

Logo "Echte Vielfalt" © Sozialministerium

Wir stellen uns gegen die gesellschaftliche Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität.

Unterstützung des Landes

Das Sozialministerium unterstützt den Landesaktionsplan für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten in Schleswig-Holstein. Für 2021 wurden weitere 10.000 € in den Haushalt eingestellt, so dass den LSBTIQ*-Akteur*innen 70.000 € für Projekte zur Verfügung stehen. Damit wird die queere Community gestärkt und die Öffentlichkeit für die Themen der vielfältigen sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten sensibilisiert.

Queere Vereine und Initiativen des Landes führen mit der Förderung und ehrenamtlichem Engagement bunte Aktionen und Veranstaltungen durch.

Auf der Website www.echte-vielfalt.de werden regelmäßig Veranstaltungshinweise, Termine, Nachrichten, Inhalte und Hintergrundinformationen zu relevanten Themen rund um LSBTIQ*-Menschen und ihre Communities bereitgestellt.

Die Diversität verschiedener sexueller Orientierungen, Lebensweisen und Geschlechter stehen auf www.echte-vielfalt.de im Vordergrund. Damit sollen unter anderem Diskriminierungen abgebaut und Aufklärungsarbeit geleistet werden sowie queeren Menschen im Norden Deutschlands ein Informationsportal zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen

link HAKI e.V.
lambda::nord e.V.

Zentrale Ansprechstelle

Das Land hat bei der Landespolizei eine Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ* eingerichtet, die allen offensteht. Sie ist im Besonderen Ansprechpartner*in für LSBTIQ*-Gewaltopfer sowie für Initiativen und Organisationen, die sich der Aufklärung und Prävention widmen.

Internationaler Tag gegen Homo-, Trans*-, Bi- und Inter*feindlichkeit

Video des Sozialministers Dr. Heiner Garg zum Aktionstag am 17. Mai 2018:

Förderung von Einrichtungen

Das Ministerium fördert HAKI e.V. und lambda::nord e.V., zwei Einrichtungen, die sich für die Bedürfnisse von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transidenten, intersexuellen und queeren* Menschen einsetzen. Sie bieten u. a. Beratung an und führen Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekte durch. Besonders hervorzuheben ist das Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU, das hauptsächlich in Schulen und in der außerschulischen Jugendarbeit angeboten wird. Die langjährige Kooperation zwischen Haki e. V. und lambda::nord e. V. wurde 2020 durch SL-Veranstaltungen zur Förderung der Primärprävention e. V. erweitert, so dass in Kiel, Lübeck und Flensburg Projektstandorte vorhanden sind.

Seit 2018 gibt es bei Haki e. V. die Geschäftsstelle der queeren Community Schleswig-Holsteins. Die Geschäftsstelle Echte Vielfalt koordiniert u. a. das Netzwerk, unterstützt die Aktiven im Netzwerk, entwickelt Ideen für Kooperationen, regt Projekte an oder begleitet bei der Umsetzung.

Das Land unterstreicht mit der Förderung dieser Angebote seinen politischen Willen, die Lebenssituation von queeren Menschen zu verbessern und Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Regenbogenflagge © RobertNyholm / Fotolia.com

Aktionstage

Auch im eigenen Haus hat das Ministerium einige Neuerungen eingeführt. Zu folgenden Anlässen wird die jeweilige Flagge vor dem Ministerium gehisst:

  • Internationaler Tag der Transsexuellen: 31.03.
  • Internationaler Tag gegen Homo-, Trans*-, Bi- und Inter*phobie: 17.05.
  • Internationaler Tag der Bisexuellen: 23.09.
  • Internationaler Tag der Intersexuellen: 26.10.

Das Ministerium trägt damit zur Sichtbarkeit dieser Menschen bei und bekundet seine Solidarität.

Beschluss des Bundesverfassungsgerichts

Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 10. Oktober 2017 erkannt (1 BvR 2019/16), dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Bundesverfassungsgericht

Das Sozialministerium verwendet daher künftig in themenbezogenen Schriftgütern den Gender-*. Damit will es ausdrücklich auch die Menschen ansprechen und sichtbar machen, die anderen Geschlechtern (nicht weiblich und/oder nicht männlich) angehören.

Seit April 2018 hält das Sozialministerium WCs für alle Geschlechter vor, dies wurde ohne Umbaumaßnahmen realisiert. Damit ermöglicht es auch Besucher*innen des Hauses Toilettenräume zu nutzen, ohne Angst vor möglichen Diskriminierungen haben zu müssen.

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