Landesportal Schleswig-Holstein

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Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

© Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de

Fonds für Barrierefreiheit

Seit 2019 unterstützt die Landesregierung innovative Ansätze zur Barrierefreiheit mit einem speziellen Förderprogramm.

Förderprogramm aufgestockt

Aus dem zehn Millionen umfassenden Fonds für Barrierefreiheit konnten in drei Jahren bereits 155 Projekte mit insgesamt 9,7 Millionen Euro gefördert werden.

Für das Jahr 2022 werden zusätzlich 1,2 Millionen Euro bereitgestellt, so dass weiterhin investive Vorhaben gefördert werden können, die für mehr Barrierefreiheit sorgen. Dazu gehören etwa Umbauten, Modernisierungen oder Sanierungen von öffentlich zugänglichen Gebäuden. Antragsberechtigt ist ein breiter Empfängerkreis, darunter beispielsweise Vereine und Verbände, Kirchen, Kommunen, Kaufleute und freiberuflich Tätige.

Inklusion vor Ort - Förderung des inklusiven Sozialraumes

Um weitere fünf Millionen Euro wurde der Fonds für Barrierefreiheit für die Förderung von Barrierefreiheit in inklusiven Sozialräumen aufgestockt. Ziel dieser Förderung ist die Weiterentwicklung beziehungsweise Entwicklung von inklusiven, kinderfreundlichen und barrierefreien Sozialräumen wie etwa Stadt- oder Ortszentren. Antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden, Ämter und Kreise in Schleswig-Holstein.

2,5 Millionen Euro davon stellt die Landesregierung für das neue Förderprogramm "Inklusion vor Ort – Das Förderprogramm für einen inklusiven Sozialraum" mit der Aktion Mensch bereit. Es ist am 15. September 2021 angelaufen und richtet sich an Kommunen und freigemeinnützige Organisationen, die sich gemeinsam bis Ende Januar 2022 bei der Aktion Mensch bewerben können. In fünf Modellkommunen des Landes sollen neue Inklusionsprojekte entstehen. Die Aktion Mensch stellt weitere 2,5 Millionen Euro bereit, sodass bis Ende Juni 2027 bis zu fünf Millionen Euro für das Programm zur Verfügung stehen.

Aktion Mensch und die Landesregierung sind sich sicher: Gemeinsam mit einem starken Netzwerk, bestehend aus einer kommunalen Verwaltung, Vereinen, Initiativen, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, lässt sich mehr für alle erreichen.

Nähere Informationen zum neuen Förderprogramm unter:
www.aktion-mensch.de/kommune-inklusiv/inklusion-vor-ort

Online-Anträge

Das Service-Portal für die Antragstellung ist geöffnet. Die Frist für die Einreichung von Förderanträgen für die vierte Förderperiode endet am 1. April 2022.

Weitere Informationen: "Mehr Inklusion in allen Bereichen" (Meldung vom 17. August 2021)

Fonds für Barrierefreiheit – Förderrichtlinie

Drei Anträge – eine Adresse: Im Service-Portal finden Sie alle Anträge rund um den Fonds für Barrierefreiheit. Hier können Sie folgende Dokumente bequem online einreichen:

  • Antrag auf Gewährung einer Zuwendung aus dem Fonds für Barrierefreiheit,
  • Antrag für die Auszahlung einer bereits bewilligten Zuwendung (Mittelabruf) und
  • Online-Verwendungsnachweis

Hier geht es zu den Anträgen

Sollten Sie Unterstützung bei der Eingabe ihrer Daten oder die Formulare per E-Mail oder in Papierform benötigen, wenden Sie sich bitte an uns.

Alle geförderten Projekte auf einen Blick

Miniaturansicht einer Karte. ­­

Die vom Land unterstützten Projekte lassen sich auf einer interaktiven Karte einsehen.

Karte mit allen umgesetzten Projekten

Beispielhafte Projekte

Videoprojekt zur Teilhabe in der Politik

So erhielt etwa der blinde Kommunalpolitiker Dr. Carsten Dethlefs aus Heide rund 43.000 Euro für sein Projekt "Mitmachen. Mut machen". In dem gut 20-minütigen Film wirbt Dethlefs für die politische Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. "Dieses inklusive Projekt ist vorbildlich, setzt wichtige Impulse zur politischen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und erzeugt Verständnis und Mut für sie. Daher haben wir den Film sehr gerne unterstützt“, sagte Staatssekretär Dirk Schrödter, der Chef der Staatskanzlei. 

Gesamten Film bei Youtube ansehen

Gesamten Film in Deutscher Gebärdensprache bei Youtube ansehen

In die Ferne lauschen

Mit einem Aussichtspunkt der besonderen Art wartet der Klimadeich in Nordstrand (Kreis Nordfriesland) seit Kurzem auf. Denn hier hört man, was man sieht: Ein fest montiertes Fernrohr "spricht" mit den Benutzern und beschreibt ganz genau den Ausblick, der sich durch die Linse bietet. So können hier auch blinde und sehbehinderte Menschen die Aussicht genießen. Das Projekt wurde mit Rund 13.200 Euro aus dem Fonds für Barrierefreiheit gefördert.

Weitere Informationen zum "sprechenden" Fernrohr

Kontakt

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Referat 26 "Gesamtkoordinierung UN-Behindertenrechtskonvention, Focal Point, Fonds für Barrierefreiheit, Medienkompetenz"
Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

Christian Carstens
Telefon: 0431 988-8436

Susan Kagelmacher
Telefon: 0431 988-1797

Referatsleitung
Markus Küßner
Telefon: 0431 988-2022

E-Mail-Kontakt: