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Kitareform 2020

© Sozialministerium

Prognoseberechnung von Fördersätzen sowie Finanzierungsbeiträgen im Zuge der Kitareform

Stand: November 2021

Um die finanziellen Auswirkungen der Kitareform konkret betrachten zu können, stellt das Land entsprechende Prognosetools als Excel-Dateien zum Download zur Verfügung. Mit deren Hilfe können die Fördersätze für die Gruppen in den Einrichtungen und die Finanzierungsbeiträge der Wohnortgemeinden und des Landes berechnet werden. In diesen Berechnungsprognosen sind nachstehende Änderungen, die aller Voraussicht nach ab Januar 2022 gelten werden, implementiert. Wir ermöglichen Ihnen so eine Berechnung aufgrund des aktuell dem Landtag vorliegenden Gesetzentwurf Haushaltsgesetz 2007_2008 (ltsh.de), der aller Voraussicht nach im Dezember-Plenum behandelt wird. Die Veröffentlichung geschieht damit unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Landesgesetzgebers zu den beabsichtigten Änderungen.

Wichtiger Hinweis

link Anleitung zum Prognoserechner

Neue Prognosetools für 2022

Turnusmäßige Anpassungen nach dem Kindertagesförderungsgesetz

Anpassungen nach § 55 KiTaG, darunter fallen:

  • Steigerung des Sachkostenbasiswerts um 2,0 Prozent
  • Steigerung des Sachkostenzuschlags um 2,0 Prozent
  • Steigerung des Pauschalsatzes pro Kind für die Kindertagespflege um 2,11 Prozent

Darüber hinaus:

  • Absenkung des Finanzierungsbeitrags der Wohngemeinde auf 37,65 Prozent in 2022
  • Anpassung an Tarifsteigerungen, d.h. Berücksichtigung des seit April 2021 geltenden Tarifabschlusses und des ab April 2022 geltenden TVöD
  • Die Änderungen des KiTaG sehen vor, die Höchstbeiträge für Elternbeiträge für die Förderung von unterdreijährigen Kindern von 7,21 Euro auf 5,80 Euro pro wöchentlicher Betreuungsstunde abzusenken. Für eine Betreuung von etwa 40 Stunden pro Woche bedeutet dies, dass dieser konkrete Höchstbeitrag von 288,40 Euro auf 232 Euro sinkt. Für Einzelstunden darf ein Maximalbetrag von 1,45 Euro erhoben werden.

 

Prognosetool - Version 5.1

  • Altersgruppenwechsel entfällt in Verbindung mit § 53 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1
  • Ausgleich für Platzzahlreduzierung

Bei altersgemischten Gruppen erfolgt der Ausgleich für die verringerte rechnerische Kinderzahl nach der Maßgabe der Höchstbeträge für Kinder, die das dritte Lebensjahr zu Beginn des Monats vollendet haben. 

Technische Hinweise & Anleitung

Mit den Berechnungsdateien können die vorgesehenen Fördersätze zur Kita-Finanzierung ebenso berechnet werden wie die von den Wohngemeinden zu leistenden Finanzierungsanteile.

In den Prognose-Dateien sind alle relevanten Kostenparameter und die Durchschnittsfördersätze pro Gruppe bereits voreingestellt und berechnet, so dass lediglich die einrichtungs- bzw. kinderspezifischen Eingaben erfolgen müssen. Alle notwendigen Rechenoperationen werden daraufhin automatisch ausgeführt.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise aus der Anleitung zur Nutzung der Berechnungsdateien.

Prognosetools zur Berechnung der Kita-Förderung (für Standortgemeinden): Modellhafte Berechnung von gruppen- und kindbezogenen Fördersätzen

Mit Hilfe des Prognosechners zur Berechnung der Kita-Förderung kann eine Berechnung der von der Einrichtungsstruktur abhängigen gruppen- oder kindbezogenen Fördersätzen für die Standortgemeinde vorgenommen werden.

Die Höhe der jährlichen Förderung ist von folgenden Faktoren abhängig: Gruppenart und -größe, die Öffnungs- und Schließzeiten, die tatsächliche Anzahl der Kinder bei subjektbezogener Förderung, die Anzahl von Platzreduzierungen (Kinder unter 9 Monate und gegebenenfalls I-Kinder) sowie die Anzahl der Kinder, welche ihren Wohnsitz außerhalb von Schleswig-Holstein begründen und in einer Einrichtung in Schleswig-Holstein betreut werden.

Eine Gemeinde mit mehreren Einrichtungen kann die Erfassung aller Einrichtungen innerhalb dieser einen Datei vornehmen, die Gruppen müssen lediglich mit dem dazugehörigen Einrichtungsnamen bezeichnet werden. Auch spezifische definierte Sonderfälle können in der Prognoseberechnung berücksichtigt werden.

Weitere Hinweise, was bei der Eingabe zu beachten ist, finden Sie hier in der Kurzanleitung.

Prognosetools zur Berechnung der Refinanzierung (für Wohnsitzgemeinden): Modellhafte Berechnung der Finanzierungsbeiträge der Wohngemeinden am SQKM

Mit dem Prognoserechner zur Refinanzierung kann der Wert berechnet werden, den Ihre Wohngemeinde an den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe zu leisten hat. Es muss dabei nach den U3-/Ü3-Angeboten und der individuellen Betreuungszeit in Stunden pro Woche differenziert werden.

Weitere Hinweise, was bei der Eingabe zu beachten ist, finden Sie hier in der Kurzanleitung.