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50 Jahre Städtebauförderung

© Stadt Lübeck

50 Jahre Städtebauförderung

Mehr als 100 Orte in Schleswig-Holstein haben sich seit 1971 nachhaltig verändert - dank der Unterstützung von Bund und Land und in Zusammenarbeit mit den Gemeinden.

Logo Städtebauförderung Logo Städtebauförderung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

In Deutschland wäre Stadtentwicklung ohne die Städtebauförderung kaum vorstellbar. Bundesweit unterstützt die Förderung seit 1971 mehr als 9.300 große und gebietsumfassende Projekte in rund 3.900 Städten und Gemeinden. In Schleswig-Holstein waren es mehr als 200 solcher sogenannten Gesamtmaßnahmen in über 100 Städten und Gemeinden, aktuell sind es über 100.

Viele Plätze, Parks und Straßen wären ohne die Unterstützung nicht umgestaltet, viele Gebäude nicht saniert worden. Bund, Länder und Gemeinden finanzieren die Summe in der Regel zu je einem Drittel. In 50 Jahren ist so rund eine Milliarde Euro im echten Norden verbaut worden.

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ich danke allen, die sich in 50 Jahren eingebracht haben, und besonders den vielen Ehrenamtlichen in der Kommunalpolitik.

Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Städte im Wandel der Zeit

Vorher


Die Walzenmühle in Flensburg früher Flensburg vorher (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Nachdem der Mühlenbetrieb in der historischen Flensburger Walzenmühle in den 70-er Jahren endete, verfielen die Gebäude in der Neustadt zusehends. © IHR Sanierungsträger FGS mbH

Nachher


Die Walzenmühle in Flensburg heute Flensburg nachher (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Stadt Flensburg hat den Gebäudekomplex erworben, saniert und den historischen Bestand bewahrt. Heute befinden sich Büros darin. © IHR Sanierungsträger FGS mbH

Weitere Beispiele

Städtebauförderung betrifft alle

Die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner sind Teil eines stetigen Wandels: Altersstrukturen verschieben sich, das soziale oder wirtschaftliche Umfeld ändert sich. Zudem wandern Menschen von dem Umland in die Stadt und umgekehrt. Stadtentwicklung betrifft daher die Menschen nicht nur in den Städten, sondern auch im Umland, und damit profitiert auch immer die jeweilige Region von dem Wandel, auch wenn man ihn nicht immer gleich wahrnimmt.

In den Städten ist der Wandel deutlicher spürbar zum Beispiel mit Baustellen oder Straßensperrungen. Innenstädte und historische Stadtkerne werden attraktiver, benachteiligte Stadtteile stabiler und Brachflächen in Innenstädten werden anders genutzt. Die Folge: Die Wohn- und Lebensqualität verbessert sich, und Menschen halten sich mehr in den Innenstädten auf.

Auswirkungen mit Strahlkraft

Die Städtebauförderung unterstützt nicht nur die Städte und Gemeinden, sie bewirkt noch viel mehr. Denn jeder Euro Förderung führt zu dem Siebenfachen an privaten und weiteren öffentlichen Investitionen. Das heißt, mit einem Euro von Bund und Land wird der Weg bereitet, dass andere rund sieben Euro in den jeweiligen Ortsgebieten investieren. Das schafft Arbeitsplätze und Werte auch in der regionalen Bauwirtschaft und fördert wiederum die klein- und mittelständischen Unternehmen.

Fünf gute Gründe für die Städtebauförderung

1. Die Wohn- und Lebensqualität verbessert sich.

2. Investitionen werden angeschoben

3. Sie bewegt Menschen und stärkt das Engagement vor Ort.

4. Orte verändern sich nachhaltig, umfassend und langfristig.

5. Mehr als 1 Milliarde Euro Städtebauförderungsmittel wurden in 50 Jahren in Schleswig-Holstein verbaut.