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50 Jahre Städtebauförderung

© Stadt Lübeck

Chronologie

Aktuelle Programme seit 2020

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Lebendige Zentren

Dieses Programm hat den Erhalt und die Weiterentwicklung der Innenstädte, Ortskerne und Stadtzentren zum Ziel. Mit dem Programm werden Maßnahmen unterstützt, die der Aufwertung der Ortsmitten als vielfältige Standorte für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur dienen. Es gilt den Herausforderungen von Innenstädten, Stadteilzentren und Ortskerne infolge von Funktionsverlusten, Gebäudeleerständen und abnehmenden Nutzungsintensitäten mittels eines integrierten Ansatzes zu begegnen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch der städtebauliche Denkmalschutz, stadtbildprägende Gebäude werden erhalten und in neue Nutzungen überführt.

Sozialer Zusammenhalt

Mit dem Programm "Sozialer Zusammenhalt“ sollen hinsichtlich der Bevölkerungszusammensetzung oder der wirtschaftlichen Situation der Bevölkerung benachteiligte Stadt- und Ortsteile stabilisiert und aufgewertet werden. Ziel ist eine Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität und Nutzungsvielfalt, die Integration aller Bevölkerungsgruppen sowie die Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts.  Besonders im Fokus des neuen Programmes stehen die Mobilisierung von wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Teilhabe.

Wachstum und nachhaltige Erneuerung

Das Programm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" unterstützt die Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der Folgen des wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandels. Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind, sollen sich mit Hilfe des Programms zu lebenswerten Quartieren entwickeln. Ein Schwerpunkt liegt auf Brachflächenentwicklung zur Schaffung von Wohnraum im Sinne einer nachhaltigen Erneuerung.

Programme von 2000 bis 2019

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Soziale Stadt: 1999 bis 2019

Die Mittel des Programms "Soziale Stadt" dienen dazu, der sozialen Polarisierung in den Städten Einhalt zu gebieten und eine dauerhaft positive Entwicklung zu erreichen. Das Programm verknüpft bauliche und städtebauliche Investitionen mit sozialintegrativen und partizipatorischen Aspekten. Ein professionelles Quartiersmanagement hilft bei der Umsetzung.

Das Programm bündelt Aktivitäten und Mittel zum Beispiel aus der sozialen Wohnraumförderung, der Wirtschafts-, Arbeits- und Beschäftigungsförderung, der Familien- und Jugendhilfe und der Integrationsförderung.

Stadtumbau West: 2004 bis 2019

Das Programm "Stadtumbau West" soll den Städten helfen, ihre Siedlungsentwicklung, ihre Flächennutzungen, Gebäude- und Wohnungsbestände auf den sozialen, demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel und die stagnierenden oder rückläufigen Wachstumsbedingungen einzustellen. Die Mittel werden dort eingesetzt, wo erhebliche städtebauliche Funktionsverluste bestehen oder zu erwarten sind.

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren: 2009 bis 2019

Die Gelder aus dem Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" sind bestimmt für zentrale Versorgungsbereiche, die von Funktionsverlusten, insbesondere gewerblichen Leerstand, bedroht und betroffen sind. Der Bereich soll als Standort für Wirtschaft und Kultur sowie als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben entwickelt werden oder erhalten bleiben. Innovative öffentliche und private Maßnahmen sollen den Standort stärken. Verbessert werden die Funktionsvielfalt, die stadtbaukulturelle Substanz, die soziale Vitalität, der kulturelle Reichtum und das Investitionsklima.

Städtebaulicher Denkmalschutz: 2009 bis 2019

Der städtebauliche Denkmalschutz verbindet zwei Anliegen der modernen Stadtentwicklung: Einmalige baukulturelle Werte, insbesondere städtebaulich und kulturhistorisch wertvolle Stadtkerne, sollen in ihrer authentischen Form und strukturellen Gesamtheit für die Nachwelt erhalten werden. Gleichzeitig soll der städtische Lebensraum zeitgemäß entwickelt werden.

Stadtentwicklung, Städtebau, Denkmalpflege und Bauen im Bestand - diese Bereiche werden vernetzt und zeitgemäß weiter entwickelt.

Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke

Ziel dieses Programms ist es, kleinere Städte und Gemeinden in ländlich geprägten Räumen für die Zukunft handlungsfähig zu machen. Ihre zentralörtliche Versorgungsfunktion wird nachhaltig und bedarfsgerecht für die Bevölkerung der gesamten Region gesichert und gestärkt.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung ist, dass die zentralen Orte und ihre Umlandgemeinden Kräfte und Ressourcen bündeln, dass sie zusammenarbeiten, sich über gemeinsame Lösungen abstimmen, Infrastrukturen gemeinsam anbieten und einen Nutzen-Lasten-Ausgleich organisieren, um so ein effizientes Leistungsangebot zu ermöglichen. Integrierte Ansätze sind Voraussetzung, um die Anpassung möglichst sozial- und kostenverträglich zu gestalten.

Zukunft Stadtgrün: 2017 bis 2019

Ziel des Programms ist es, die Lebens- und Wohnqualität in den Gemeinden zu steigern, das Stadtklima und die Umweltgerechtigkeit zu verbessern sowie die biologische Vielfalt und die Möglichkeit, Natur zu erfahren, zu steigern bzw. zu erhalten.

Logo Städtebauförderung Logo Städtebauförderung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Programm 1970 bis 1999

Von 1971 bis 2012 war das Programm "Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen", kurz "Sanierung und Entwicklung", der Dauerbrenner der Städtebauförderung.

Bis zu den 90er-Jahren war dieser Förder-Allrounder sogar das einzige feste Programm in der Fördersystematik. Ergänzt wurde es durch flexible Ergänzungsförderungen und Landesprogramme.