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Welterbe (UNESCO)

© M. Staudt / grafikfoto.de

Es gibt das Welterbe und das Immaterielle Kulturerbe.

Welterbe ist eine Bezeichnung für Denkmäler, Ensembles und Stätten sowie Naturgebilde, geologische und physiographische Erscheinungsformen und Naturstätten von außergewöhnlichem universellen Wert. Deren Erfassung, Schutz und Erhaltung werden durch die Vertragsstaaten nach der so genannten „Welterbekonvention“ von der UNESCO unterstützt. Die UNESCO hat Baudenkmäler, Stadtensembles, aber auch bedeutende Industrieanlagen und außergewöhnliche Naturlandschaften in Deutschland zum Welterbe erklärt.
In Schleswig-Holstein gibt es drei Welterbe-Stätten.

Das Immaterielles Kulturerbe ist Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist. Es vermittelt Identität und Kontinuität, wird von Generation zu Generation weitergegeben und fortwährend neu gestaltet. Zu den Ausdrucksformen gehören etwa Tanz, Theater, Musik und mündliche Überlieferungen wie auch Bräuche, Feste und Handwerkskünste.
Für Schleswig-Holstein wurde das Ringreiten, das Biikebrennen, das Niederdeutsche Theater, die Helgoländer Dampferbörte und das Reetdachdecker-Handwerk in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Weitere Informationen

Neue Bewerbungsrunde für 2021 - Online-Informationsveranstaltung zum Bewerbungsverfahren  am 11. Mai 2021

Immaterielles Kulturerbe wird durch das Engagement seiner Trägergemeinschaften lebendig gehalten, weitergegeben und weiterentwickelt. Trägerinnen und Träger Immateriellen Kulturerbes wenden ihr Wissen und Können praktisch an und geben es von Generation zu Generation weiter.

Von den weltweit mehr als 1.000 Welterbe-Stätten liegen drei in Schleswig-Holstein: der mittelalterliche Stadtkern der Hansestadt Lübeck, Haithabu und Danewerk und das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer

Die Landesregierung fördert nachhaltige Erhaltungs- und Sicherungsmaßnahmen zugunsten des schriftlichen Kulturgutes.