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Justizvollzug

© M. Staudt / grafikfoto.de

Ziel des Justizvollzuges ist es, die Gefangenen zu befähigen, künftig in sozialer Verantwortung ein Leben ohne Straftaten zu führen.

Justizvollzugsbeamter beaufsichtigt Häftlinge bei der Arbeit Justizvollzugsbeamter beaufsichtigt Häftlinge bei der Arbeit (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © M. Staudt / grafikfoto.de

Der Vollzug ist auf die Auseinandersetzung der Gefangenen mit ihren Straftaten auszurichten. Der Vollzug wirkt von Beginn an auf die Eingliederung der Gefangenen in das Leben in Freiheit hin. Das Leben im Justizvollzug ist den allgemeinen Lebensverhältnissen soweit wie möglich anzugleichen. Die Persönlichkeit der Gefangenen ist zu achten. Ihre Selbständigkeit ist soweit wie möglich zu erhalten und zu fördern.
Der Vollzug der Freiheitsstrafe dient auch dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Seit der Föderalismusreform 2006 liegt die Gesetzgebungskompetenz für den Justizvollzug bei den Ländern. Hiervon hat Schleswig-Holstein für den Strafvollzug, die Untersuchungshaft, die Jugendstrafe, den Jugendarrest und für die Sicherungsverwahrung Gebrauch gemacht.

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Abschluss des ressortübergreifenden Projekts „Übergangsmanagement – Rückfallvermeidung durch Koordination und Integration“ (PÜM)

Die Lenkungsgruppe des ressortübergreifenden Projekts „Übergangsmanagement – Rückfallvermeidung durch Koordination und Integration“ hat in ihrer Sitzung am 26.06.2020 den von den Projektarbeitsgruppen erstellten und von der Projektgruppe vorgeschlagenen, anliegenden Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen verabschiedet. Die weiterführende ressortübergreifende Zusammenarbeit zum Übergangsmanagement aus dem Justizvollzug in die Nachsorge findet im Rahmen des „Landesbeirats für Soziale Strafrechtspflege“ unter Einbeziehung aller relevanten Akteure statt.

Die Ergebnisse des ressortübergreifenden Projekts „Übergangsmanagement – Rückfallvermeidung durch Koordination und Integration“ sind für die Wiedereingliederung Straffälliger in die Gesellschaft in Schleswig-Holstein von sehr hoher Bedeutung und setzen auch bundesweit Maßstäbe.

Die digitale Fassung des Abschlussberichts sowie die Anlagen zum Bericht finden Sie hier:

Abschlussbericht Projekt Übergangsmanagement (PDF 1MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Anlage 1 - Wohnraumversorgung gute Praxis (PDF 581KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Anlage 2 - Wohnraumversorgung Bericht HEMPELS - MILIG (PDF 1MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)
Konzeptstudie und Pilotprojekt - Rahmenbedingungen für die Einrichtung und den Betrieb eines unabhängigen Wohnungsträgers zur gezielten Wohnraumbeschaffung für Mietergruppen mit erheblichen Vermittlungshemmnissen

Anlage 3 - Ist-Analyse Arbeitsmarktintegration (PDF 1MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Anlage 4 - Ist-Analyse Wohnraumversorgung (PDF 592KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Anlage 5 - Ist-Analyse Netzwerk der Nachsorge (PDF 691KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Anlage 5.1 - Ist-Analyse Netzwerk Dokumente (PDF 2MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Anlage 5.2 - Ist-Analyse Netzwerk Sammlung Hilfseinrichtungen (PDF 677KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Weitere Informationen

Ehrenamtliche Mitarbeiter im Justizvollzug sind eine wichtige Hilfe bei der Resozialisierung von Häftlingen.

Die Rechtsprechung (Judikative) ist neben der Gesetzgebung (Legislative - Landtag) und der ausführenden Gewalt (Exekutive - Landesregierung und -verwaltung) als dritte Gewalt in der Landesverfassung verankert. Die Richterinnen und Richter sind unabhängig von den anderen Gewalten und nur dem Gesetz unterworfen. Das Justizministerium ist insoweit nur für die Verwaltung der Gerichte zuständig. Zur Justiz gehören außerdem die Staatsanwaltschaften als Anklagebehörden sowie die Justizvollzugsanstalten.