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Bildung

© Staatskanzlei

Bildung

Künstliche Intelligenz wird sowohl das Lernverhalten als auch den Berufsalltag vieler Menschen verändern. Wir setzen uns daher dafür ein, dass schon in den Schulen Grundkenntnisse über Datenanalyse, -nutzung und -verwertung vermittelt werden.

Wir wollen, dass sich vor allem auch mehr Schülerinnen kritisch und konstruktiv mit KI auseinandersetzen und sich mehr Studentinnen an der Entwicklung von KI beteiligen. Zudem werden wir Kompetenzfelder und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern, etwa zum kritischen Denken, an die Anforderungen einer KI-orientierte Lern-und Arbeitswelt anpassen. Dafür wollen wir die Lehrkräfteausbildung entsprechend weiterentwickeln.

Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger Künstliche Intelligenz verstehen, um diese zu akzeptieren. Darum prüfen wir, welche Wege und Mittel geeignet sind, Wissen über KI zu vermitteln, Anwendungen der KI auszuprobieren und souverän und aufgeklärt mit KI im Alltag umzugehen. KI für den Bildungsbereich und insbesondere Learning Analytics werden neben dem Produzieren von Big Data auch ethische Diskussionen erfordern.

Vorhaben und Projekte

Wir entwickeln mit den Hochschulen und Partnern in der Wirtschaft ein Konzept für den Einsatz von KI an den Schulen in Schleswig-Holstein. Bereits jetzt lassen sich drei Ansätze beschreiben, die in die KI-Strategie an Schulen eingebunden werden.

Wir gründen an der FH Lübeck ein gemeinsames Blended-Learning-Kompetenz-Zentrum mit dem Institut für Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg. So lassen sich leichter neue gemeinsame Module der virtuellen Lehrerfortbildung entwickeln sowie bereits vorhandene austauschen. Das Vorhaben wird im Rahmen der länderübergreifenden Projekte des Digitalpaktes realisiert und offen für die Zusammenarbeit mit weiteren Ländern sein.

Gemeinsam mit dem IQSH und den Lehrerbildungsinstituten Baden-Württemberg und Hamburg sowie mit dem Mercator-Institut für Sprachförderung Köln und dem Cornelsen-Verlag entwickeln wir ein Werkzeug, mit dem Schüler der 5. bis 10. Klassenstufe adaptiv lernen können. Das bedeutet, alle Schüler gleichermaßen zu fördern – trotz unterschiedlicher Lernvoraussetzungen. Dabei werden die Erkenntnisse aus dem Projekt "Niemand zurücklassen" sowie dem gemeinsamen Rechtschreibungsprojekt genutzt. Das Programm soll den Schülern automatisch Aufgaben zuteilen, die ihrem Wissensstand entsprechen. Perspektivisch wird das Konzept auch in der Mathematik genutzt werden.

Darüber hinaus prüfen wir den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Auswertung und Analyse von Daten an Schulen. Wir wollen Lehrkräften weitere Werkzeuge an die Hand geben, etwa für andere Fächer, aber auch die Lernausgangslage und das Vorwissen der einzelnen Schülerinnen und Schüler genauer bestimmen zu können.