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Traumberuf Lehrer/in –
Lehrkräfte in Schleswig-Holstein

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© Oke Jens

Anerkennung internationaler Lehramtsqualifikationen

Sie sind bereits ausgebildete Lehrkraft in Ihrem Herkunftsland und möchten in Schleswig-Holstein Ihre Tätigkeit wieder aufnehmen?

Wer kann einen Antrag stellen?

  • Wer im Herkunftsland eine Ausbildung als Lehrkraft berufsberechtigend abgeschlossen hat,
  • seinen Wohnsitz in Schleswig-Holstein hat oder
  • einer Tätigkeit im schleswig-holsteinischen Schuldienst nachgehen möchte,

kann einen Antrag auf Gleichstellung der erworbenen Lehramtsqualifikation mit einer Lehramtsbefähigung in Schleswig-Holstein stellen.

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

Info Dokumente

Info Antrag

Info Datenschutz

Die Unterlagen sowie ein ausgefüllter Antrag auf Durchführung eines Anerkennungsverfahrens müssen in Papierform im Original oder als beglaubigte oder einfache Kopien eingereicht werden, eine Übermittlung der Unterlagen in digitaler Form genügt bislang nicht.

Was besagt der Bescheid über die Bewertung der Lehramtsqualifikation aus dem Herkunftsland im Vergleich mit der Lehramtsausbildung in Schleswig-Holstein?

Der nach der Bewertung der Lehramtsqualifikation aus dem Herkunftsland erstellte Bescheid benennt die Zuordnung zu einem schleswig-holsteinischen Lehramt und ggf. die zwischen den Ausbildungen bestehenden wesentlichen Unterschiede.
Um eine Gleichstellung zu erhalten, werden in diesem Bescheid Ausgleichsmaßnahmen (Anpassungslehrgang oder Eignungsprüfung) vorgeschlagen.
Erst nach dem erfolgreichen Ableisten einer Ausgleichsmaßnahme wird die Gleichstellung mit dem entsprechenden Lehramt ausgesprochen.

Was sind die Ausgleichsmaßnahmen genau?

Der Anpassungslehrgang umfasst eine Dauer von mindestens 12 und höchstens 36 Monaten.
Für diese Zeit wird ein befristeter Ausbildungsvertrag geschlossen und die Teilnehmenden erhalten Vergütung in Höhe der Anwärterbezüge für das jeweilige Lehramt.
Die Teilnehmenden werden einer Ausbildungsschule zugewiesen, erteilen dort Unterricht (Hospitation und eigenverantwortlicher Unterricht) und nehmen zusätzlich an Ausbildungsveranstaltungen im Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein (IQSH) teil.
Die Eignungsprüfung besteht aus einer benoteten Unterrichtsstunde pro Fach oder Fachrichtung, einer mündlichen Prüfung im Rahmen einer fallgebundenen Aufgabe aus dem Bereich Pädagogik, Diagnostik oder Schulentwicklung sowie einer mündlichen Prüfung im Schulrecht.
Für die Teilnahme an einer Ausgleichsmaßnahme sind Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift auf dem Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprache (GeR) erforderlich.

Wo melde ich mich für die Ausgleichsmaßnahmen an?

Eine entsprechende Bewerbung für die Teilnahme an einem Anpassungslehrgang richten Sie bitte an das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Kiel; ein individueller Ansprechpartner wird im Bewertungsbescheid genannt.
Die Bewerbung für eine Eignungsprüfung wird direkt bei dem zuständigen Schulartbeauftragten des IQSH eingereicht, die Kontaktdaten werden im Bewertungsbescheid genannt.

Was kommt nach der Ausgleichsmaßnahme?

Nach der erfolgreich absolvierten Ausgleichsmaßnahme ist eine Bewerbung über den „online Stellenmarkt Schule“ möglich.

Kontakt

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Anerkennung von Lehramtsbefähigungen und Auslands-Lehrkräfteverordnung
Brunswiker Straße 16-22
24105 Kiel
Telefon: 0431 988-2552 (Hotline)