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Arbeitslosigkeit

© M. Staudt / grafikfoto.de

Aktuell sind aufgrund der Corona-Pandemie wieder mehr Menschen in Schleswig-Holstein von Arbeitslosigkeit bedroht oder bereits arbeitslos.

Wellig aufgeklebter Zettel "Mann sucht Job". Mann sucht Job (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © M. Ruff / grafikfoto.de

Der Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, die Arbeitslosigkeit in Schleswig-Holstein wieder zu verringern. Aktuell ist die vordringlichste Aufgabe, den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begegnen. Daneben bleibt aber weiterhin ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung und Verhinderung der Langzeitarbeitslosigkeit.

Die Arbeitslosenzahlen

Die kontinuierlich positive Entwicklung des Arbeitsmarktes in den letzten Jahren wurde durch die Corona Pandemie gestoppt. Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind deutlich sichtbar geworden. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Jahresdurchschnitt 2020 gegenüber 2019 um 12.462 oder 15,6 Prozent auf 92.140. Ebenso erhöhte sich die Zahl der Kurzarbeitenden. Positiv hingegen entwickelte sich weiterhin die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Bereits das zweite Jahr in Folge waren mehr als 1 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu verzeichnen. Diese konstante Entwicklung lässt sich mit dem Zuwachs der Beschäftigung im Gesundheitswesen, in der öffentlichen Verwaltung und im Baugewerbe erklären. In vielen anderen Branchen wie beispielsweise im Einzelhandel, Veranstaltungs- und Gastgewerbe verloren dagegen viele Menschen ihre Arbeit.

Eine verlässliche Prognose zur weiteren Entwicklung ist angesichts des dynamischen Infektionsgeschehens und der Eindämmungsmaßnahmen derzeit nicht möglich.

Informationen für Arbeitslose

Für Personen, die gleichzeitig Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II beziehen:
www.arbeitsagentur.de/aufstocker

Wenn der Anspruch auf Arbeitslosengeld I ausläuft:
Unterschied Arbeitslosengeld I/Arbeitslosengeld II

Für Personen, die arbeitslos sind, keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben und ihren Lebensunterhalt nicht decken können:
Arbeitslosengeld II beantragen

Welches Jobcenter ist für mich zuständig?
Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Organisation der Jobcenter

Informationen und Unterstützung für Asylsuchende:
Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Informationen für Asylsuchende

Einen aktuellen Überblick über das Leistungsspektrum des SGB III bietet die Broschüre "A – Z der Arbeitsförderung" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales:

A - Z der Arbeitsförderung (PDF 526KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Ergänzend zu den Fördermaßnahmen der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter unterstützt die Landesregierung mit zahlreichen Maßnahmen aus dem "Landesprogramm Arbeit" Menschen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind.

Verwandte Themen

Fachkräfte werden in vielen Branchen schon jetzt händeringend gesucht. Mit der Fachkräfte Initiative soll dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Können Personen ihren Lebensunterhalt nicht selbst bestreiten, haben sie ggf. Anspruch auf Arbeitslosengeld II, auch bekannt als "Hartz IV".

Das Ziel der Landesregierung ist es, Schleswig-Holstein zu einem attraktiven Land für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu machen.

Das Arbeitslosengeld soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Beschäftigung verlieren, sozial absichern.