Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Landespolizei Schleswig-Holstein

Landespolizei Schleswig-Holstein

Delegation der Landespolizei Schleswig-Holstein beim Kongress „Netzwerk Demokratische Polizei“ in Hannover

Am 9. und 10. September fand in Hannover der Kongress „Netzwerk Demokratische Polizei“ statt. Initiiert wurde die Veranstaltung von der Polizeiakademie Niedersachsen in Kooperation mit der Konferenz der polizeilichen Hochschulen, Fachbereiche und Akademien des Bundes und der Länder.

Tim Jänke am Messestand der Ansprechstellen LSBTIQ* Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein Tim Jänke (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Tim Jänke am Messestand der Ansprechstellen LSBTIQ* Hamburg, Niedersachen und Schleswig-Holstein © Landespolizei Schleswig-Holstein

Vertreten waren Gäste und Referent*innen aus Polizei, Politik und Wissenschaft. Grußworte gab es unter anderem vom niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius und dem ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes Andreas Voßkuhle.

Die Landespolizei Schleswig-Holstein wurde mit einem Messestand und einem Workshop aus dem Interkulturellen Training repräsentiert durch Silvia Wolf (Fachgruppenleitung Verhaltensmanagement), Martin Herrnkind (FHVD) und Tim Jänke (Zentrale Ansprechstelle LSBTIQ*). Alle drei sind Trainer*innen für Interkulturelle Kompetenz und haben Erfahrung in Aus- und Fortbildung. Während es in anderen Vorträgen und Workshops recht theoretisch zuging, haben sie die Teilnehmenden hautnah erleben lassen, wie eine Sensibilisierung für Diskriminierung, Rassismus und demokratische Prozesse auch funktionieren kann. Bei einem zunächst scheinbar spaßigen Würfelspiel entstanden durch unterschiedliche Regeln an den Spieltischen plötzlich ganz eigenen Kulturen. In der anschließenden Reflexion ging es darum, wie die Teilnehmenden sich selbst und die anderen wahrgenommen haben. Wie wurde mit „dem Fremden“ umgegangen? Fand Integration statt? Wer hat die Regeln bestimmt?

Die Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Workshop wurden den etwa 200 Kongressteilnehmenden, sowie den weiteren 300 Teilnehmenden an den heimischen Computern präsentiert.

Im Verlauf des Kongresses tauchte immer wieder die Frage auf, wie Interkulturelle Kompetenzen und demokratische Prinzipien nachhaltig vermittelt werden können – die Resonanz im Workshop und am Messestand spricht dafür, dass die Landespolizei Schleswig-Holstein hier hilfreiche Antworten liefern konnte.

Weiterhin war Tim Jänke zusammen mit seinen Kolleg*innen aus Hamburg und Niedersachsen mit einem gemeinsamen Messestand zum Themenfeld LSBTIQ* vertreten, an dem sie Interessierten Rede und Antwort standen. Zusammen haben sie sich in Diskussionen und Vorträgen zum Thema „Gender und Sexualität“ eingebracht.  Viele hochrangige Vertreter*innen aus den verschiedenen Polizeien nutzten die Gelegenheit, um sich über die Arbeit und die Rahmenbedingungen der Ansprechstellen LSBTIQ* aus dem „Nordverbund“ zu informieren.

Nach zahlreichen Gesprächen, Vorträgen und Workshops endete der zweitägige Kongress mit der Gewissheit, die Landespolizei Schleswig-Holstein in einem guten Licht präsentiert zu haben.

„Nordverbund LSBTIQ*“ – Leon Dietrich (NI), Tim Jänke (SH), Julian Stricker (NI), Petra Marzian (HH), Marco Burmester-Krüger (HH) „Nordverbund LSBTIQ*“ – Leon Dietrich (NI), Tim Jänke (SH), Julian Stricker (NI), Petra Marzian (HH), Marco Burmester-Krüger (HH) (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)„Nordverbund LSBTIQ*“ – Leon Dietrich (NI), Tim Jänke (SH), Julian Stricker (NI), Petra Marzian (HH), Marco Burmester-Krüger (HH) © Landespolizei Schleswig-Holstein

Weitere Informationen zum Thema Vielfalt finden Sie hier