Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Landespolizei Schleswig-Holstein

Landespolizei Schleswig-Holstein

Aktuelle Meldungen der Landespolizei zum Thema „Corona“

Wir informieren aktuell regelmäßig über verschiedene Kanäle zum Thema „Corona“


Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie frei zugänglich auf dem OTS-Nachrichtenportal unter nachfolgendem Link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/nr/58623

Abbildung eines Informationsplakates Bild 1 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Landespolizei Schleswig-Holstein

Sie erhalten außerdem in den Sozialen Medien Informationen über unseren landesweiten Twitterkanal @shpolizei. Bei Facebook erreichen Sie die regionalen Seiten der Polizeidirektionen.

Unsere Erreichbarkeit

Zur weiteren Reduzierung von Infektionsrisiken beschränken wir den Publikumsverkehr auf den Dienststellen auf das unbedingt erforderliche Maß.

Wir bitten daher die Bürgerinnen und Bürger,

  • wenn Sie Polizeidienststellen aufsuchen, um das Mitführen und Aufsetzen des Mund-Nasen-Schutzes, wie es auch u.a. im Öffentlichen Personennahverkehr vorgeschrieben ist. Auf den Dienststellen werden grundsätzlich weitere geeignete Schutzvorkehrungen getroffen, wie zum Beispiel die Installation von Plexiglasscheiben.
  • ggf. vorher auf der Dienststelle anzurufen, um das weitere Vorgehen zu klären.
  • für die Erstattung von Anzeigen die Online-Wache der Landespolizei zu nutzen. Diese ist Tag und Nacht unter folgendem Link zu erreichen: https://www.schleswig-holstein.de/onlinewache


Fragen und Antworten

alle öffnen

Was ist die Aufgabe der Polizei bei der „Corona-Pandemie“?

Vorrangig sind die Gesundheits-/Ordnungsbehörden zuständig. Die Polizei unterstützt die zuständigen Ordnungsbehörden im Rahmen der Amtshilfe. Wir beobachten die Entwicklung fortlaufend. Falls erforderlich werden die notwendigen polizeilichen Maßnahmen in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden ergriffen. Konkrete Maßnahmen hängen aber – das ist die logische Folge -von der konkreten Lage ab.

Wie schützen sich Polizeibeamtinnen und -beamte?

Zum eigenen Schutz und dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger passt auch die Landespolizei Hygiene- und andere Schutzmaßnahmen regelmüßig an.

Für Polizistinnen und Polizisten besteht keine andauernde Trageverpflichtung des Mund-Nasen-Schutzes, dieser wird aber grundsätzlich dann getragen, wenn aufgrund der dienstlichen Tätigkeit absehbar der Abstand zwischen Polizeibediensteten und Bürger auf unter 1,5 m reduziert wird, Polizeibedienstete sich in geschlossenen Räumlichkeiten mit einer größeren Anzahl an Menschen aufhalten müssen oder wenn aufgrund erlassener Rechtsverordnungen der Landesregierung bzw. von Ministerien im Einzelfall oder generell eine Tragepflicht besteht. Unabhängig vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes greifen die Polizeibeamtinnen und –beamten bei entsprechendem taktischen Bedarf auch auf weitergehende Schutzausrüstung wie zum Beispiel FFP2/FFP3-Masken zurück.

Auf allen Dienst-KFZ hat die Landespolizei sogenannte „Infekt-Sets“, darin enthalten sind u.a. Einweghandschuhe, Masken (FFP3) und Desinfektionsmittel.

Darf ich mit Mund-Nasenschutz-Maske Auto fahren?

Beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von Kraftfahrzeugführern geht es vorrangig nicht um die Verhüllung oder Verdeckung des Gesichts, um die Identitätsfeststellung zu verhindern, sondern um den Schutz der eigenen Gesundheit und der von Fahrgästen oder Mitfahrern.

Mundschutz © Landespolizei Schleswig-Holstein

Durch das korrekte Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes werden Mund und Nase verdeckt und damit die Identifizierbarkeit von Fahrzeugführern erschwert; gleichwohl bleiben jedoch noch wesentliche Merkmale wie Frisur, Ohren- und Augenpartie sowie die grundlegende Gesichtsform erkennbar.

Dies dürfte in der Regel ausreichend sein, um die Identität von entsprechenden Kraftfahrzeugführern feststellen zu können. Damit begehen Kraftfahrzeugführer beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes keinen Verstoß gegen die StVO.

Die Landespolizei wird im Rahmen der alltäglichen Verkehrsüberwachung mit wachsamem Auge darauf achten, dass die bestehenden Regelungen im Sinne des Infektionsschutzes ausgelegt, aber nicht unzulässig ausgenutzt werden. Wer durch übermäßige Maskierung oder ohne dass Mitfahrer oder andere geschützt werden können, sein Gesicht verdeckt und versucht seine Identität zu verbergen, wird auch weiterhin mit einem Bußgeld rechnen müssen.

Was passiert, wenn ein Polizeibeamter krank wird?

Es gelten für möglicherweise erkrankte Polizeibeamte die gleichen Verhaltensregeln wie für alle Bürgerinnen und Bürger: Vor einem möglichen Arztbesuch erfolgt zunächst die telefonische Kontaktaufnahme mit einem Arzt. Die örtlichen Gesundheitsämter sind verantwortlich für die Bewertung der Lage und leiten gegebenenfalls weitere Maßnahmen ein.

Was bedeutet es, wenn eine Dienststelle einen Coronafall feststellt?

Unter Umständen besteht das Erfordernis, einzelne Dienststellen kurzfristig zu schließen, um eine Gefährdungsbeurteilung und ggf. weitere Maßnahmen durchzuführen. Dies kann zum Beispiel eintreten, wenn infizierte oder infektionsverdächtige Personen vor Ort waren. In diesen Fällen prüft die Polizei im Benehmen mit der Gesundheitsbehörde erforderliche Maßnahmen (z.B. Desinfektion) und öffnet die Dienststelle anschließend wieder.

Bürgerinnen und Bürger bitten wir in dieser Zeit, benachbarte Dienststellen aufzusuchen, insofern sie ein Anliegen an die Polizei haben. Streifenfahrten werden dann von benachbarten Standorten aus wahrgenommen.

Ist die Polizei jetzt trotzdem weiter erreichbar?

Ja! Die Einsatzbereitschaft der Polizei ist dadurch nicht beeinträchtigt. Für Notrufe stehen immer die 110 und die notwendigen Streifenwagenbesatzungen zur Verfügung.

Wie kann ich als Bürger möglichst das Infektionsrisiko minimieren?

Wenn Bürgerinnen und Bürger Polizeidienststellen aufsuchen, bitten wir um das Mitführen und Aufsetzen des Mund-Nasen-Schutzes, wie es auch u.a. im Öffentlichen Personennahverkehr vorgeschrieben ist. Auf den Dienststellen werden grundsätzlich weitere geeignete Schutzvorkehrungen getroffen, wie zum Beispiel die Installation von Plexiglasscheiben.

Was ist mit meinem Schülerpraktikum bei der Polizei?

Zur Reduzierung von Infektionsrisiken beschränken wir den Publikumsverkehr auf den Dienststellen auf das erforderliche Maß: Schülerpraktika und Präventionsveranstaltungen sind deshalb leider eingestellt worden. Wir informieren darüber, wenn das Angebot wiederaufgenommen werden kann.

Ich möchte in meine Ferienwohnung reisen, meinen Zweitwohnsitz aufsuchen oder habe eine andere Frage zu diesem Thema!

Hier ändern sich die Vorgaben der Verordnungsgeber fortlaufend.

Die Landesregierung informiert über ihre Verordnung und hat ein umfangreiches Infoportal („FAQ“) online gestellt, das auch laufend aktualisiert wird.

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/FAQ/faq_coronavirus_node.html

Bitte nutzen Sie auch die Informationsangebote von Städten und Gemeinden.

Sollten Sie dort keine Antwort auf Ihre Anfrage finden, können Sie sich über E-Mail oder Telefon an das Corona-Infoportal wenden:

E-Mail: corona@LR.landsh.de

Bürgertelefon: 0431 797 00001

Was macht die Polizei, wenn sich Bürgerinnen und Bürger nicht an die Anordnungen halten?

Wir sind und bleiben eine Bürgerpolizei und setzen daher in erster Linie auf den Dialog mit der Bevölkerung und das Verständnis für die getroffenen Maßnahmen. Feste Kontrollstellen, z.B. an Autobahnen und Bundesstraßen gibt es zurzeit nicht. Im Einzelfall führen wir jedoch im Rahmen der Amtshilfe und des Präsenzdienstes lageangepasste Kontrollen durch.

Die Polizei setzt auf die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger und appelliert, die veröffentlichten Verhaltensregeln zur Vermeidung und Ausbreitung einer Infektion mit dem Corona-Virus ernst zu nehmen und einzuhalten. Wer sich allerdings den Verordnungen widersetzt, muss mit Bußgeldern bis in den vierstelligen Bereich rechnen. Wenn Straftaten festgestellt werden, schreitet die Polizei konsequent ein.

Gibt es bisher viele Fälle, in denen sich die Bürger nicht an die Verordnung halten?

Die Bürger verhalten sich in diesem Zusammenhang dankenswerter in aller Regel einsichtig und kooperativ. Vereinzelt werden der Polizei Verstöße gegen die Auflagen mitgeteilt – diesen gehen wir auch konsequent nach.

Hier appellieren wir nochmal besonders an die Vorgaben zu Abständen und Hygieneregeln: Die Ansteckungsgefahr ist in und aus Gruppen heraus am größten. Bitte achten Sie unbedingt, auch im Freien, auf den notwendigen Sicherheitsabstand zu anderen Personen und verhalten Sie sich verantwortungsbewusst. Es dient unserer aller Gesundheit.

Welche Auswirkung hat Corona auf die Kriminalität im Land?

Corona hat deutliche Auswirkungen auf verschiedene Deliktsbereiche. In den ersten Wochen haben wir eine deutliche Reduzierung in nahezu allen Deliktsbereichen festgestellt. Erstmals seit Mitte März ist die Zahl der Straftaten in Schleswig-Holstein wieder angestiegen.

Die allgemeine Kriminalitätslage hat zwar noch nicht wieder das Niveau des Vorjahres erreicht, aber es gibt deutliche Zunahmen bei einzelnen Deliktsgruppen. Dies betrifft vor allem die Gruppe der Betrugsdelikte. Da viele Menschen in Zuge der Corona-Krise vermehrt Waren online bestellen, besteht hier ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Waren- oder Warenkreditbetrugs zu werden. So gehen bei der Polizei vermehrt Anzeigen zu sogenannten Fake-Shops ein.

Weitere aktuelle Infos veröffentlichen wir regelmäßig auf unserem Presseportal:


Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter nachfolgendem Link:

https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/coronavirus_node.html