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Landespolizei Schleswig-Holstein

Landespolizei Schleswig-Holstein

+++ Mitternacht in Bordesholm +++

Immer un immer wedder vertell'n wi jedeen, de dat hör'n will un uk de Anner'n: Meld't verdächtige Beobachtungen un wat anners passeert bi de Politi. Nutz de Politiruf 110. Denn wär dat mol wedder so wiet – op de Regionalleitstelle gung dat Telefon. De besorchte un opmerksame Bürger X meld'te een unbekannte Person Y, de op een Speelplatz een Lock buddelte un dorno een noch ominöse Gegenstand dor indä un dat Lock wedder tomokte. De unbekannte Person mokte sick heimli dorvun.

Trotz de gode un goodmeente Personenbeschreibung kun de Verdächtige vör de op't schnellste anforderte Funkstreife utkniepen.

Utstattet mit de notwennige kriminalistische Spürsinn un de mit gröttste Vörsicht buddelten de Beamte de veerdächtige Gegenstand wedder ut, um fasttostellen, wat dat wohl sien kun. Wat dachen se woll, wat dat wär, etwa Rauschgift oder villicht annere wertvulle Deevsgod? Nix dorvun! Se funn'n originalverpackte Naschkrom. De orrtsansässige Kolleech har in sien afschlutende Bericht de Vermodung, dat dat wohl Vörbereitungen för een Kinnergeburtstag wär'n.

Opgrund de absolute Geheimhaltungsstufe ULTRA 10 von sien konspirative Plon har de Vadder sein Aktion kotterhand in de späten Nachtstunden verleggt.

För de Kollegen wär klor, dat bi disse Looch, de kostbare Kinderüberraschung an de selbe Stee wedder ingrovt wur.
De „Täter“ meld'te sick een Dag no de Pressemiddeelung bi de Politi un bestätigte mit Grien'n in't Gesicht de „Verdacht“.

+++ Mitternacht in Bordesholm +++

Immer und immer wieder erzählen wir jedem der es hören will, und auch den anderen, meldet verdächtige Beobachtungen und Geschehnisse der Polizei – benutzt den Polizeiruf 110. Dann war es mal wieder soweit – auf der Regionalleitstelle klingelte das Telefon. Der besorgte und aufmerksame Bürger X meldete eine unbekannte Person Y, welche auf einem Spielplatz ein Loch aushob und anschließend einen noch ominösen Gegenstand vergrub. Anschließend wurde das Loch wieder verschlossen und der Unbekannte schlich sich davon.

Trotz der sicherlich gut (en) „gemeinten“ Personenbeschreibung konnte der Verdächtige vor der zügigst herbeigerufenen Funkstreife rechtzeitig entwischen.

Ausgestattet mit dem notwendigen kriminalistischem Spürsinn und äußerster Vorsicht legten die Beamten den verdächtigen Gegenstand frei, um ihn einer amtlichen Prüfung zu unterziehen. Was erwartete die Beamten … etwa Rauschgift oder vielleicht anderes kostbares Diebesgut? Mitnichten, es handelte sich um originalverpackte Naschitüten. Der ortsansässige Polizist vermutete in seinem später verfassten Bericht vorbereitende Handlungen für einen Kindergeburtstag.

Aufgrund der absoluten Geheimhaltungsstufe ULTRA 10 bzgl. der „konspirativen“ Tätigkeit verlegte der Vater die Aktion kurzerhand in die späten Nachtstunden. Selbstverständlich fand sich die kostbare Kindererfreuung im Anschluss wieder am selben Platz eingegraben wieder.

Der „Täter“ meldete sich am Tag nach der Presseveröffentlichung bei der Polizei und bestätigte schmunzelnd den Verdacht.

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