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Landespolizei Schleswig-Holstein

Landespolizei Schleswig-Holstein

FAQ- Häufig gestellte Fragen

Allgemeines

  1. Für welchen Beruf werden Einstellungen vorgenommen?
    Diese Internetseite bezieht sich nur auf Anwärterstellen für den Polizeivollzugsdienst. Weitere Stellenausschreibungen der Landespolizei finden Sie auf der Internetseite www.polizei.schleswig-holstein.de, dort unter der Rubrik „Beruf(ung)“.
  2. Kann ich mich konkret für die Schutz-, Wasserschutz- oder Kriminalpolizei bewerben?
    Diese Möglichkeit besteht nicht. Sie können allerdings im Bewerbungsanschreiben formulieren, welche Sparte Sie gerne belegen möchten. Die Besetzung der zur Verfügung stehenden Plätze erfolgt nach Bestenauslese. 
  3. Wie viele Anwärter werden 2018/2019 eingestellt?
    Es werden voraussichtlich 400 Anwärter eingestellt.

Bewerbung

  • Bewerbungsbeginn/-ende
    1. Wann beginnt die Bewerbungsfrist?
    Ca. ein Jahr vor dem Einstellungstermin. Fristen werden rechtzeitig auf der Internetseite veröffentlicht. Bewerbungen, die außerhalb der Bewerbungsfristen eingehen, finden keine Berücksichtigung.
    2. Wann endet die Bewerbungsfrist?
    Der Zeitpunkt ist abhängig von der Anzahl der Bewerbungseingänge. Das Ende der Frist wird auf dieser Internetseite bekanntgegeben. Bewerbungen, die außerhalb der Bewerbungsfristen eingehen, werden nicht berücksichtigt.

  • Bewerbungsunterlagen
    1. Was für Bewerbungsunterlagen werden benötigt?
    Mit Beginn der Bewerbungsfrist werden die erforderlichen Bewerbungsunterlagen auf unserer Internetseite als Download freigeschaltet. Auf Seite 5 dieser Unterlagen finden Sie eine Aufzählung der Dokumente, die den Bewerbungsunterlagen beizufügen sind.
    2. Müssen Dokumente amtlich bestätigt (beglaubigt) sein?
    Wir benötigen beim Bewerbungseingang keine amtlich bestätigten Dokumente. Erst wenn es zu einer Einstellung kommt, werden diese nachgefordert.
    3. An wen sende ich die Bewerbung?

    Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung u. für die Bereitschaftspolizei
    Werbe- und Einstellungsstelle
    Hubertushöhe
    23701 Eutin

  • Online-Bewerbung
    Ist eine Online-Bewerbung möglich?

    Eine Online-Bewerbung ist nicht möglich. Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung auf dem Postweg an:

    Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung u. für die Bereitschaftspolizei
    Werbe- und Einstellungsstelle

    Hubertushöhe
    23701 Eutin

  • Stand der Bewerbung

    Ich habe mich bereits beworben und nun möchte ich den Stand meiner Bewerbung erfragen. An wen wende ich mich?

    Aufgrund der Vielzahl von Bewerbungen kann es bei der Sachbearbeitung zu Verzögerungen kommen. Bitte seien Sie deshalb etwas geduldig und sehen davon ab, regelmäßig bei der Werbe- und Einstellungsstelle anzurufen. Die Werbe- und Einstellungsstelle wird Sie über den Stand Ihrer Bewerbung informieren.

  • Wiederbewerbung

    1. Ist es möglich, sich nach nicht bestandener Prüfung erneut zu bewerben?

    Pro Einstellungsverfahren können Sie sich nur einmal bewerben. Eine Wiederbewerbung ist für die folgenden Jahre möglich. Es gibt keine Sperrfristen.
    2. Sind bei einer Wiederbewerbung alle Testteile erneut zu absolvieren?
    Ja, es müssen auch bestandene Testteile wiederholt werden.
    3. Kann ich bei einer Wiederbewerbung die Bewerbungsunterlagen aus dem Vorjahr verwenden?

    Nein, die Bewerbungsunterlagen sind erneut vollständig auszufüllen.
    Die Erklärung des Hausarztes und/oder Augenarztes und die Unbedenklichkeitsbescheinigung dürfen nicht älter als sechs Monate sein.
    4. Bringt eine Wiederbewerbung persönliche Nachteile für mich mit?

    Nein, ein Nachteil ist nicht zu erwarten. Alle Bewerber/-innen werden gleich behandelt.

Einstellungsvoraussetzungen

  • Mindestalter/Höchstalter
    1. Gibt es ein Mindestalter für die Einstellung?
    In den Polizeivollzugsdienst kann nur eingestellt werden, wer am Tage der Einstellung 16 Jahre alt ist.
    2. Gibt es ein Höchstalter für die Einstellung?
    Das Mindestalter liegt am Tage der Einstellung bei 16 Jahren. Die im Laufe des Jahres 2018 sich ändernde Polizei-Laufbahnverordnung sieht keine Höchstaltersgrenzen mehr vor.
    Für die Einstellung (Höchstaltersgrenze) in den Polizeivollzugsdienst gilt die gesetzliche Regelung gemäß § 48 Landeshaushaltsordnung.

    Einstellung und Versetzung von Beamtinnen und Beamten; § 48 © Landespolizei Schleswig-Holstein


    § 18 Landesbeamtengesetz definiert als „Einstellung“ die Ernennung unter Begründung eines Beamtenverhältnisses. § 8 in Verbindung mit § 4 Beamtenstatusgesetz bestätigt, dass die Ernennung in das Beamtenverhältnis auf Probe (nach Ableistung des Vorbereitungsdienstes im Beamtenverhältnis auf Widerruf) eine Einstellung ist. Das bedeutet, dass die Entscheidung über die Einstellung in das Beamtenverhältnis auf Probe nach Ableistung des Vorbereitungsdienstes anhand der Regelungen des § 48 Landeshaushaltsordnung zu treffen ist.
  • Daraus ergibt sich, dass nur Personen eingestellt werden können, die bei Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe noch keine 45 Jahre alt sind. Demnach dürfen Anwärter der LG 1.2 (mittlerer Dienst) am Tage der Einstellung in den Vorbereitungsdienst noch nicht 42 Jahre und 6 Monate alt sein und Anwärter der Laufbahngruppe 2.1 noch nicht 42 Jahre alt sein.
    So ist gewährleistet, dass bei einem regulären Ausbildungs- und Studienverlauf eine Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe erfolgen kann, da diese Personen dann noch nicht 45 Jahre alt wären.
  • Bewerberinnen und Bewerber, die am Tage der Einstellung die oben genannten Höchstaltersgrenzen überschritten hätten, werden nicht zum Einstellungs- und Auswahlverfahren zugelassen.

  • Körpergröße
    1. Gibt es eine Mindestgröße für die Einstellung?

    Für Frauen liegt die Mindestgröße bei 160 cm und bei Männern bei 160 cm.

    Die Körpergröße wird im Rahmen der polizeiärztlichen Tauglichkeitsuntersuchung überprüft.

    2. Gibt es eine Begrenzung der Körpergröße nach oben?
    Bei einer Körpergröße über 205 cm liegt der sogenannte „Hochwuchs“ vor. Die Polizeidiensttauglichkeit ist in diesem Fall nicht gegeben.

  • Tattoos/Körperschmuck
    Ist das Vorhandensein von Tattoos zulässig?
    NEU ist für das kommende Einstellungsverfahren, dass Tätowierungen beim Tragen eines langärmligen Diensthemdes mit Binder nicht zu sehen sein dürfen. Ein Verdecken des Tattoos, z. B. am Handgelenk durch eine Uhr, wird nicht akzeptiert. Tattoos (Motive oder verbale Aussagen) im nicht sichtbaren Bereich dürfen keinen rassistischen, sexistischen, politisch extremistischen oder gewaltverherrlichenden Charakter haben. Weiterhin dürfen es keine Tattoos sein, die allgemein die Würde des Menschen verletzend sind.

  • Gesundheit
    1. Wie hoch/tief darf mein Körpergewicht sein?
    Sie dürfen kein Übergewicht/Untergewicht haben.
    Zur Berechnung wird der BMI herangezogen.
    Dieser darf nicht kleiner als 18 kg/m² und nicht größer als 30 kg/m² sein.
    Errechnet wird der BMI wie folgt: Das Körpergewicht in kg wird geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat.
    2. Ich habe Vorerkrankungen oder bin mir mit meinem Gesundheitszustand unsicher, ob ich mich bewerben kann.
    Wie erfahre ich, ob ich für den Polizeiberuf gesundheitlich geeignet bin?
    Bitte sehen Sie in der Checkliste des Bewerbungsbogens nach, ob Ihre Frage beantwortet wird: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Berufung/Berufseinstieg/Bewerbung/Bewerbungsunterlagen/Bewerbungsunterlagen.html

    Bevor Sie Ihre Bewerbung abschicken, haben Sie auch die Möglichkeit, per E-Mail abzuklären, ob Sie für den Polizeiberuf geeignet sind.

    Bitte senden Sie Ihr Anliegen an: E-Mail-Kontakt Gesundheitsfragen PDAFB, Landespolizei Schleswig-Holstein. Sollten bereits Befunde vorliegen, wäre es gut, wenn diese der E-Mail angehängt werden.

  • Legasthenie

    Wird auf eine vorhandene Lese- und Rechtschreibschwäche Rücksicht genommen?

    Nein, auch Bewerber/-innen mit einer Legasthenie müssen im Testverfahren die gleichen Anforderungen erfüllen. So dürfen z. B. im Diktat bei ca. 250 Wörtern nur zehn Fehler gemacht werden.

  • Bewerber/-innen mit Migrationshintergrund

    Muss man im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit sein?

    Nein, die deutsche Staatsangehörigkeit ist nicht erforderlich. Bewerber/-innen aus Nicht-EU-Staaten benötigen am Tage der Einstellung aber eine Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel). Sie müssen über gute Kenntnisse in der deutschen Sprache (in Wort und Schrift) verfügen und dieselbe Einstellungsprüfung wie alle anderen Bewerber/-innen erfolgreich absolvieren.
    Bewerberinnen und Bewerber mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit müssen spätestens am Tag der Einstellung eine Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthaltstitel) vorweisen. Das gilt nicht für EU-Bürger und Staatsangehörige von Island, Liechtenstein Norwegen und der Schweiz. Dies ergibt sich u. a. aus § 7 BeamtStG.

Einstellungstest

  • Wann finden die Einstellungstests statt?
    Die Einstellungstests beginnen im Spätsommer/Herbst eines jeden Jahres. Wann die letzten Bewerber geprüft werden, hängt von der Anzahl der Bewerbungen ab. Die Aufnahmeprüfungen laufen in der Regel bis ins späte Frühjahr des nächsten Jahres. In der Regel prüfen wir an 3-4 Tagen in der Woche.

    Wann Sie zur Prüfung eingeladen werden, hängt davon ab, wann Ihre Bewerbung bei uns eingegangen ist. Bei Unvollständigkeit der Bewerbungsunterlagen oder wenn noch Fragen zur Gesundheit abzuklären sind, kann sich die Einladung verzögern.

Einstellungsberatung

Praktikum

  • Kann ich bei der Polizei ein Praktikum machen?
    Die Landespolizei bietet Schülerpraktika bei der Schutzpolizei an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte unter Angabe des gewünschten Praktikumsortes anE-Mail-Kontakt Berufseinstieg Landespolizei Schleswig-Holsteinoder informieren Sie sich unter der Telefonnummer 04521/81652 oder 81836.

  • Kann ich auch ein Praktikum machen, wenn ich kein Schüler/-in mehr bin?
    Grundsätzlich werden nur schulbegleitende Praktika angeboten. Es gibt auch einige Dienststellen, die ein freiwilliges Praktikum ermöglichen. Bitte wenden Sie sich bei Interesse ebenfalls anE-Mail-Kontakt Berufseinstieg Landespolizei Schleswig-Holsteinoder informieren Sie sich unter der Telefonnummer 04521/81652 oder 81836.

Ausbildung/Studium

  • Anwärterbezüge
    1. Was verdiene ich während der Ausbildung/des Studiums?

    Polizeiobermeister-anwärter/-innen

    ledig1134,60 Euro brutto
    verheiratet 1258,34 Euro brutto

    Polizei- /

    Kriminalkommissar-anwärter /-innen

    ledig1191,22 Euro brutto
    verheiratet 1321,18 Euro brutto


    Nach dem 1. Dienstjahr erhalten alle Anwärter/-innen zusätzlich eine Polizeizulage.
    Sie beträgt im 2. Dienstjahr 85,00 Euro und im 3. Dienstjahr 150,00 Euro. Siehe auch folgende Tabelle: Anwärterbezüge und Besoldungsbeispiele (PDF 141KB, Datei ist nicht barrierefrei).

    Siehe auch unter: http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Berufung/Berufseinstieg/DownloadsUndVideos/Downloads/downloads_start.html


    2. Ich benötige zusätzliche Unterstützung zu meinen Anwärterbezügen, um meine Lebenshaltungskosten decken zu können.
    Unterstützt mich die Landespolizei?
    Nein. Es werden die Bezüge ausgezahlt, die auf der Gehaltstabelle ersichtlich sind:
    http://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/POLIZEI/Berufung/Berufseinstieg/DownloadsUndVideos/Downloads/downloads_start.html


  • Wohnen / Übernachtung

    Bin ich dazu verpflichtet, während meiner Ausbildung in der Gemeinschaftsunterkunft in Eutin (Hubertushöhe) zu wohnen?

    Jeder Auszubildende  ist grundsätzlich dazu verpflichtet,  in der Gemeinschaftsunterkunft zu wohnen. Sie dürfen aber trotzdem abends nach Hause fahren und müssen nicht in der Gemeinschaftsunterkunft nächtigen. Das Wohnen in der Unterkunft ist kostenfrei. Mit dem Wohnen ist auch die Verpflegung verbunden, das bedeutet, Sie werden in „Vollpension“ morgens, mittags und abends verpflegt. Für die Verpflegung wird monatlich eine Pauschale von den Anwärterbezügen abgezogen.

    Eine Entpflichtung vom Wohnen ist auf Antrag möglich.

    Für die Studierenden wird nur im Rahmen des Grundpraktikums in Eutin Wohnraum und Verpflegung zur Verfügung gestellt.

  • Ausbildung Wasserschutzpolizei

    1. Ich interessiere mich für die Wasserschutzpolizei. Wie gebe ich an, dass ich meine Ausbildung/Studium bei der Wasserschutzpolizei machen möchte?

    In Ihrem Bewerbungsanschreiben können Sie angeben, dass Sie sich für den Bereich der Wasserschutzpolizei interessieren. Nach bestandener Auswahlprüfung werden Sie gefragt, in welchem Bereich Sie gerne einsteigen würden.  An dieser Stelle ist es wichtig, dass Sie Ihr Interesse an der Wasserschutzpolizei bekunden. Ob Sie dann bei der Wasserschutzpolizei eingestellt werden, hängt von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Stellen ab.

    2. Werde ich für die Wasserschutzpolizei während oder nach der Ausbildung beschult?

    Im mittleren Dienst werden Sie während des Berufspraktikums und im gehobenen Dienst während des Hauptpraktikums für drei Monate die Wasserschutzpolizeischule in Hamburg besuchen. Weiterhin werden Sie in der Ausbildung und dem Studium im Schifffahrtsrecht unterrichtet.

    Anwärterinnen und Anwärter, die vor ihrer Ausbildung/dem Studium keine Zusatzqualifikation erworben haben, werden im Anschluss an die Ausbildung/das Studium an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen.

Wechsel aus anderen Bundesländern/Bundespolizei

Ich bin in einem anderen Bundesland bei der Landespolizei oder bei der Bundespolizei in der Ausbildung/Studium, kann ich mich trotzdem bei der Landespolizei Schleswig-Holstein bewerben?

Eine Bewerbung ist nur möglich, wenn Sie zuvor im mittleren Dienst (Laufbahngruppe 1) waren und sich jetzt für den gehobenen Dienst (Laufbahngruppe 2) bewerben möchten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Werbe- und Einstellungsstelle unter 04521/81652 oder 81836 bzw. unter E-Mail-Kontakt Berufseinstieg Landespolizei Schleswig-Holstein