Landesportal Schleswig-Holstein

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Landesvertretung in Berlin

© Achim Kleuker

LAND IN SICHT // gartenFILMfest

Auf Grund des kühl-feuchten Wetters finden alle Filmabende corona-konform im Foyer statt
in Kooperation mit MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

Filmstart 20.30 // Einlass 20.00 // Eintritt frei //
Anmeldung erforderlich unter www.schleswig-holstein.de/landesvertretung

comicbild Gartenfimfest Land in Sicht © LV SH

Dienstag, 24.8. - Coup

D 2019 (81min) Film von Sven O. Hill

Sommer 1988: Ein 22-jähriger Bankangestellter, Familienvater, Rocker, raubt seiner Bank Millionen. Aber nicht mit Pistole und „Hände hoch“, sondern indem er eine Sicherheitslücke entdeckt und mit einem ausgetüftelten Coup die Beute zur Seite schafft. Mit den geklauten Millionen setzt er sich nach Australien ab und weiht erst von dort aus am Telefon seine Lebensgefährtin ein. Sie will aber nicht zu ihm nachkommen. Damit hat er nicht gerechnet. Sein Aufenthalt im australischen Luxushotel wird zum goldenen Käfig.

Mit: Daniel Michel, Tomasz Robak, Paula Kalenberg, Rocko Schamoni

Der Film erzählt in einem Mix aus Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilm die wahre und unglaubliche Geschichte eines Bankangestellten, beruhend auf den Original-Interviews. Gewinner des Förderpreis Neues Deutsches Kino bei den Hofer Filmtagen 2019.

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Mittwoch, 25.08. - Heimat sucht Seele

D 2020 (97min) Dokumentarfilm von Hille Norden

Der Dokumentarfilm der Kieler Filmemacherin Hille Norden erzählt die Geschichte von Saher, der im Jahr 2015 über Nacht aus Syrien floh.  Der Anwalt aus Salamiyya integriert sich schnell, arbeitet, lernt Deutsch und Freunde kennen. Unter anderem Insa, die Mutter der Regisseurin Hille Norden. Als er in Deutschland ankommt, ist er sich sicher, seine Frau Lubna und seine zwei Söhne ganz schnell zu sich Deutschland holen zu können. Aber dann wird der Familiennachzug ausgesetzt und eine lange Zeit des Wartens beginnt.

Hille Nordens zweite Regiearbeit feierte dieses Jahr Premiere beim DOK.fest München.

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Donnerstag, 26.08. - Garagenvolk

D 2020 (95min) Dokumentarfilm von Natalija Yefimkina

In Kooperation mit Territorium Film, 10 Jahre deutsch-russische Dokumentarfilmtage in Kaliningrad

Im unwirtlichen russischen Norden erstrecken sie sich ins Unendliche: Garagen, hinter deren rostigen Toren sich alles, nur keine Autos finden. Es sind die geheimen Refugien des russischen Mannes. Hier wird sauniert und musiziert, werden Wachteln gezüchtet und Skulpturen geschmiedet. Die russische Garage ist der Fluchtpunkt aus einem trostlosen Alltag, die Projektionsfläche großer Träume. Ob Geflügelzucht, Fitnessraum oder kleines Tunnelsystem: Regisseurin Natalija Yefimkina gewährt uns mit ihrem Berlinale-Film „Garagenvolk" faszinierende Einblicke in die Welt russischer Garagen.

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Samstag, 28.8. - Der menschliche Faktor

D/I/DK 2021 (103 min) Spielfilm von Ronny Trocker

Jan (Mark Waschke), Nina (Sabine Timoteo) und ihre beiden Kinder sind eine moderne, kosmopolitische Familie. Das Paar leitet zusammen erfolgreich eine innovative Werbeagentur. Aber als Jan ohne Rücksprache mit seiner Frau den heiklen Auftrag einer politischen Partei annimmt, überlegt Nina aus der gemeinsamen Firma auszusteigen. Um zumindest ihre Ehe zu retten, beschließen sie ein gemeinsames Wochenende an der belgischen Küste zu verbringen. Die Ankunft im familieneigenen Ferienhaus wird jedoch von einem mysteriösen Hauseinbruch überschattet. Während der beängstigende Vorfall die Vier anfangs wieder zusammenschweißt, droht die unterschiedliche Wahrnehmung der Geschehnisse das fragile Familienidyll bald darauf wieder zu zerstören. Erzählt aus verschiedenen Blickwinkeln, hinterfragt der Film die Zuverlässigkeit der individuellen Perspektive.

Ronny Trockers Filmdrama „Der menschliche Faktor“ (2021) hatte im Januar 2021 beim Sundance Festival Premiere und wurde in Deutschland erstmals im Panorama der Internationalen Berliner Filmfestspiele gezeigt.

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Sonntag, 29.8. - Ritual

D 2019 (69min) Dokumentarfilm von Kai Zimmer

Ein Porträt der 80 km nördlich von Neapel liegenden Kleinstadt Guardia Sanframondi. Wenn alle sieben Jahre dort die Prozession Riti Settennali stattfindet, ist die Stadt im Ausnahmezustand.

Unter Beteiligung eines Großteils der 5.000 Einwohner werden in einer Prozession biblische Szenen aus Altem und Neuem Testament sowie Märtyrergeschichten unter großem Aufwand von Kostümen und Requisiten als lebendige Standbilder nachgestellt, begleitet von einem Zug von Flagellanten und Battenti, die sich mit Ketten und einer nadel-gespickten Spugna blutig schlagen. Dieses archaisch anmutende Ereignis dokumentiert Kai Zimmer in seinem 69-minütigen Film „Ritual“.

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