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Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

© M. Staudt/grafikfoto.de

Schutzgebietsbetreuertagung 2019

Beltringharder Koog – mit rund 3350 ha das größte Naturschutzgebiet Beltringharder Koog – mit rund 3350 ha das größte Naturschutzgebiet (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LLUR

Am 4. Mai fand die jährlich vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume (LLUR) veranstaltete Schutzgebietsbetreuertagung statt – diesmal in Breklum, im Christian Jensen Kolleg. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Schutzstation Wattenmeer, des WWF-Husum, des BUND und des NABU sowie der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Nordfriesland waren an der Organisation der Tagung maßgeblich beteiligt.

Rund 120 ehrenamtliche Naturschützerinnen und Naturschützer aus ganz Schleswig-Holstein trafen sich hier mit den Fachleuten des LLUR, der unteren Naturschutzbehörden und des MELUND.

 

Der Leiter des LLUR, Matthias Hoppe-Kossak und der stellvertretende Landrat des Kreis Nordfriesland, Florian Lorenzen, begrüßten die Gäste.  Ekkehard Schmidt von der Schutzgemeinschaft Uthörn stellte, mit einem kurzen geschichtlichen Abriss zur Schimmelreitergeschichte, die Verbindung zur umgebenden Landschaft her.

Jan Philipp Albrecht, Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt Natur und Digitalisierung (MELUND) gab einen Überblick über die z.Z. aktuellen Themen seines Ministeriums.

Beltringharder Koog – mit rund 3350 ha das größte Naturschutzgebiet Beltringharder Koog – mit rund 3350 ha das größte Naturschutzgebiet (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LLUR

Schwerpunktthema der 42. Tagung war der Beltringharder Koog – mit rund 3350 ha das größte Naturschutzgebiet (außerhalb des Nationalparks) in Schleswig-Holsteins. Es befindet sich in Zuständigkeitsbereich der Integrierten Station Eider-Treene-Westküste, vertreten durch Dr. Walther Petersen-Andresen, der das Gebiet wie seine Westentasche kennt. Ehrenamtlich betreut wird das Schutzgebiet durch eine Gruppe von vier Naturschutzverbänden, die sich zusammensetzt aus Schutzstation Wattenmeer, WWF, BUND und NABU Schleswig-Holstein.

Manfred Bohlen aus dem MELUND stellte das Prädationsmanagementkonzept Schleswig-Holstein vor. Dieses wurde entwickelt, um ein einheitliches Vorgehen bei der Bekämpfung von Prädatoren (Beutegreifern wie z.B. der Fuchs) zu etablieren. Sie gelten wegen der Entnahme von Eiern und Jungvögeln als einer der Hauptverursacher für die Bestandrückgänge von Wiesen- und Küstenvogelarten.

In einer von Frank Brambrink, dem Leiter der Umweltschutzabteilung des Kreises Nordfriesland, moderierten Talkrunde diskutierten Vertreter des WWF, der Schutzstation Wattenmeer, des Zweckverbandes Beltringharder Koog und des Kreises Nordfriesland unter dem Motto „Wo kommen wir her - wo gehen wir hin“ über den stattgefundenen Wertewandel  in der Region.

Am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das Naturschutzgebiet „Beltringharder Koog“ unter der fachkundigen Führung von Vertretern der betreuenden Vereine und des LLUR zu besichtigen.

Hier finden Sie das Programm der Tagung und die von den Referenten bereit gestellten Vorträge im PDF-Format: