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Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume

© M. Staudt/grafikfoto.de

Informationen zum besenderten Wolf in Schleswig-Holstein und weitere aktuelle Erkenntnisse

Datum 18.04.2019

FLINTBEK. In Dithmarschen wurde am Dienstag (16.04.) ein mit einem grünen GPS-Sendehalsband ausgestatteter Wolf gemeldet. Dieser ist im Rahmen eines Projektes der Fachhochschule in Eberswalde besendert worden. Die Fachhochschule untersucht im Auftrag der Naturerbe GmbH der DBU seit 2017 die Interaktion von Wölfen und Rotwild und das Wanderverhalten junger Wölfe. Im Rahmen des Projektes wurden Individuen beider Arten gefangen und besendert. Die Rechte an den dabei gewonnenen und von ihr ausgewerteten Daten liegen bei der Fachhochschule – aus Schutzgründen werden sie nicht für die Einzeltiere im Detail veröffentlicht. Das männliche Tier stammt aus der Oranienbaumer Heide in Sachsen-Anhalt. Bisher ist das Tier unauffällig – d.h. es ist nicht durch Nutztierrisse auffällig geworden.

Im Kreis Herzogtum-Lauenburg sind in den letzten Tagen mehrere Schafrisse gemeldet worden – hier dauert die Verursacherermittlung noch an. Ergebnisse werden in etwa 3 Wochen erwartet.

Zudem wurde am Dienstag aus Dithmarschen gemeldet, dass ein toter Wolf gefunden worden sei – dies stellte sich allerdings als ein Marderhund heraus. Die Suche nach dem zur Entnahme frei gegebenen GW 924m in den Bereichen Pinneberg und Steinburg dauert weiter an.

Noch eine Info zu den beiden in Schleswig-Holstein bekannt gewordenen Wölfen, die nach Dänemark abgewandert sind: das Wolfspaar (GW 930f und ein männliches Tier aus anderer Herkunft – GW 1101m) hat sich in Dänemark im Revier des alten Rudels in Ulfborg angesiedelt.


Verantwortlich für diesen Pressetext: Martin Schmidt, Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Hamburger Chaussee 25, 24220 Flintbek | Telefon 04347 704-243 | Telefax: 04347 704-702 | E-Mail: martin.schmidt@llur.landsh.de | www.llur.schleswig-holstein.de