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Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH)

© M. Staudt / grafikfoto.de

Neue Seilfähre Missunde

„Missunde III“ setzt auf Elektroantrieb

Neue Schleifähre wird voraussichtlich im Herbst 2022 ihren Dienst aufnehmen

Seilfähre Missunde III Missunde_III (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Seilfähre Missunde III © Schiffstechnik Buchloh

 

Am 15. September 2022 soll, so alles wie geplant verläuft, die Schleifähre „Missunde III“ getauft werden und ihren Dienst zwischen Kosel (Schwansen) und Bordersby (Angeln) aufnehmen. Der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz, LKN.SH hat den Auftrag für den Neubau der 34 Meter langen und neun Meter breiten Fähre inzwischen an die Schiffswerft Hermann Barthel GmbH in Derben (Sachsen Anhalt) vergeben.

Rund 3,3 Millionen Euro wird der Bau der vollelektrischen Wagenseilfähre kosten, die mit Batterie-/Akkumulatoren- und Solarunterstützung betrieben wird. Leiser, geruchsloser und deutlich größer – die Nachfolgerin der 2003 in Dienst gestellten „Missunde II“ wird auch erstmals Reisebusse und landwirtschaftliche Fahrzeuge an dieser Stelle übersetzen können. „Es hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Änderungen bei technischen Vorgaben und Bestimmungen gegeben, die den Neubau im Vergleich zu einer Nachrüstung zur wirtschaftlicheren Lösung gemacht haben“, sagt Fabian Lücht, Geschäftsbereichsleiter für „Küstenschutz und Häfen: Instandhaltung und Regiebetrieb“ im LKN.SH. Bis zu 120.000 Fahrzeuge und 50.000 Fahrräder wurden zuletzt von der „Missunde II“ befördert, deren Belastungsgrenze bei 22,5 Tonnen lag. Die neue Fähre wird mehr als die doppelte Last (50 Tonnen) und bis zu 45 Personen gleichzeitig bewegen können.

Mit der „Missunde I“ begann 1996 der Fährverkehr, im Herbst kommenden Jahres wird er erstmals einen elektrischen Antrieb haben.