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Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH)

© M. Staudt / grafikfoto.de

Zwei neue Geschäftsbereichsleiter im Küstenschutz

Neue Geschäftsbereichsleiter 5 und 6 Neue LKN-Geschäftsbereichsleiter 5 und 6 (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Neue LKN-Geschäftsbereichsleiter 5 und 6 © Hendrik Brunckhorst/LKN.SH

HUSUM. Zwei junge Bauingenieure übernehmen im Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH) jetzt als Geschäftsbereichsleiter zusätzliche Aufgaben und Verantwortung im Küstenschutz: Henning Skuppin verantwortet den Neubau von Deichen, Sperrwerken, Sielen, Küstenschutz-und Hafenanlagen, Fabian Lücht ihren dauerhaften Erhalt.

 „Der Neubau von Deichen und konstruktiven Anlagen ist nicht nur technisch anspruchsvoll. Es geht immer auch darum, mit vielen Beteiligten und Bürgern einvernehmliche Lösungen zu finden, die die Küste sicher machen, ökologisch verträglich und finanzierbar sind. Das sind oft echte Herausforderungen,“ sagt der 44-jährige Henning Skuppin. Nach seinem Studium als Bauingenieur in München machte er ein Referendariat bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Seit 2014 ist er für die Marinehäfen unter anderem in Eckernförde, Kiel und Neustadt verantwortlich, für die der LKN.SH zu dieser Zeit die Zuständigkeit übernommen hatte. Für die 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Geschäftsbereiches „Küstenschutz und Häfen: Neubau und Instandsetzung“ stehen in diesem Jahr die Deichverstärkung am Hauke-Haien-Koog, die Sandaufspülungen auf Sylt, die Instandsetzung der Uferwand Westerland und die Planfeststellungsverfahren zu Deichverstärkungen an der Nordküste Eiderstedts im Vordergrund.

Dass 530 Kilometer Deiche, davon 370 km Landesschutzdeiche an der Nordsee, 70 km an der Ostsee und 90 km Regionaldeiche, 145 konstruktive Bauwerke wie Sperrwerke und Siele, 480 Kilometer Lahnungen und 50 Kilometer Deckwerke dauerhaft in gutem Zustand sind und dem Meer widerstehen, verantwortet Fabian Lücht (34). Nach seinem Küsteningenieur-Studium in Braunschweig machte er sein Referendariat in der schleswig-holsteinischen Wasserwirtschaftsverwaltung und kam 2014 in den LKN.SH. Trotz Einsatz modernster Geräte ist in seinem Geschäftsbereich „Küstenschutz und Häfen: Instandhaltung und Regiebetrieb“ viel Handarbeit erforderlich, die von rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet wird. „Durch Lahnungsbau im Vorland und Deichunterhaltungsarbeiten stellen wir den Küstenschutz vor Ort sicher. Die Verbindung von Handwerk in Kombination mit moderner Technik ist spannend – und man sieht, was man gemacht hat“, schwärmt Lücht von seinem Aufgabenbereich. Er hat Respekt vor seinem Aufgabenspektrum, aber keine Angst es zu bewältigen.

 Ihren Hobbies - Henning Skuppin fährt gern Mountainbike und Motorrad, Fabian Lücht spielt Badminton und Orgel - können beide künftig wohl nicht mehr so nachkommen wie bisher. Das liegt allerdings weniger an ihren neuen Aufgaben, als daran, dass beide vor kurzem Väter wurden und ihre Töchter größte Anziehungskraft haben.

 Die Organisation des LKN.SH wurde zum 1. Januar 2021 optimiert. So wurde der große Geschäftsbereich Neubau und Instandhaltung von Küstenschutzanlagen und Häfen geteilt und die Vergabestelle dem juristischen Fachbereich angegliedert. Mit der Umorganisation verspricht sich Direktorin Birgit Matelski eine effiziente und fokussierte Aufgabenwahrnehmung.