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Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

Rekordsumme für Straßenbau

Datum 28.01.2021

2020 investierte das Land über 115 Millionen Euro – so viel wie nie zuvor.

Rund 90 Millionen Euro wollte das Land 2020 in die Sanierung und den Neubau der Landesstraßen stecken. Dass es – trotz Corona und ausgelasteter Kapazitäten in der Bauindustrie – am Ende des Jahres 115 Millionen Euro waren, macht den Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz stolz: Ich freue mich, dass wir die hochgesteckten Ziele noch übertroffen haben.

„Ich freue mich sehr über das Lob von Minister Buchholz und gebe es direkt an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesbetrieb weiter: Wir arbeiten gern für Schleswig-Holstein! Das fabelhafte Ergebnis in diesem krisenhaften Jahr 2020 zeigt, wie ernst wir unsere Aufgaben nehmen und wie motiviert unsere Leute sind – egal, ob in der Verwaltung, in der Planung oder draußen in der Straßenunterhaltung. Ihnen allen gilt mein besonderer Dank“, so der Direktor des LBV.SH, Torsten Conradt.

Ein Mann in einer orangenen Jacke lächelt in die Kamera.

„Ich freue mich sehr über das Lob von Minister Buchholz und gebe es direkt an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesbetrieb weiter."

Torsten Conradt

Kontinuierlich mehr Mittel

In den letzten Jahrzehnten hat sich ein erheblicher Sanierungsstau aufgebaut. Die Landesregierung steckte sich deshalb das Ziel, bis Ende 2022 900 Kilometer Straße, 400 Kilometer Radweg und 50 Brücken zu erneuern. 2013 flossen lediglich 21 Millionen Euro in die Landesstraßen, 2019 schon 84 Millionen. Von den 115 Millionen Euro im Jahr 2020 wurden 3,45 Millionen Euro für Radwege ausgegeben. So konnten im vergangenen Jahr insgesamt 157 Kilometer Straße und 58 Kilometer Radweg saniert werden.

Begrenzte Kapazitäten

Alles was wir jetzt anpacken, vermeidet später eine größere und umfangreiche Sanierung“, erklärte Buchholz und kündigte an, weiter aufs Tempo zu drücken. Doch es gibt auch Grenzen: Denn sowohl mit Blick auf die Kapazitäten der Bauindustrie als auch aus logistischer Sicht wären 2020 mehr Baustellen nicht möglich gewesen. Für jede Baustelle muss es eine Ausweichstrecke geben, auf der natürlich nicht gleichzeitig gebaut werden darf. Zudem wurde auch auf den Bundesstraßen das Sanierungstempo angezogen wurde. Hier hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV.SH) 93,6 Millionen Euro Bundesmittel verbaut, 24 Millionen mehr als ursprünglich geplant. Und auch bei den Autobahnen und Kreisstraßen hat die Pandemie nicht für einen Baustopp gesorgt.

Umstrukturierung und Fachkräftebedarf

Besondere Bedingungen herrschten beim LBV.SH und bei den Unternehmen der Bauwirtschaft nicht nur aufgrund von Corona: Auch die Abgabe der Zuständigkeit für die Autobahnen an den Bund machte interne Neustrukturierungen beim LBV.SH notwendig. LBV.SH-Direktor Torsten Conradt wies zudem auf fehlendes Fachpersonal wie zum Beispiel Bauingenieure hin: Wie die Unternehmen der Bauwirtschaft bekommt auch die öffentliche Hand den Fachkräftemangel immer stärker zu spüren.“ Buchholz lobte den LBV.SH: Trotz des schwierigen Jahres hat der LBV.SH ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Landtagsrede am 28.01.2021

Buchholz berichtete im Januar-Plenum über die Investitionen und Maßnahmen im Straßenbau im Jahr 2020. Hier sehen Sie die vollständige Rede:

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