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Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

Land startet Bauprogramm für Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Plön und Kiel

Datum 29.04.2021

Minister Buchholz: „Unser LBV.SH saniert 67 Kilometer Straßen und Radwege"

KIEL. Neue Runde bei der Sanierung von Straßen und Wegen in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Plön und Segeberg sowie in den Städten Kiel und Neumünster. Nach den Worten von Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und dem Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH), Torsten Conradt, werden in diesen Bereich in den kommenden Monaten 67 Kilometer Straßen, 13 Kilometer Radwege und zwölf Brücken grundsaniert. „Unser Landesbetrieb packt zwischen Kiel, Eckernförde, Rendsburg und Bad Segeberg insgesamt 23 Straßen inklusive sechs Radwegen an und investiert hier rund 44,5 Millionen Euro Landesmittel in eine bessere Infrastruktur", sagte Buchholz heute (29. April) bei der Vorstellung des diesjährigen Bauprogramms.

Zusammen mit dem LBV.SH-Ingenieur Christoph Köster stellten Conradt und Buchholz insgesamt 34 geplante Sanierungs-Einzelprojekte vor (siehe Projektblätter). Zu den größten Vorhaben dabei zählen unter anderem die Grundsanierung der Bundesstraße B 430 zwischen Grebin und Lütjenburg im Kreis Plön auf einer Länge von über zwölf Kilometern sowie die Fahrbahnerneuerung der Landesstraße L 48 zwischen der L 255 bis Felde (Bosseer Schoor). Ebenfalls auf der To-do-Liste: Eine vollständige Fahrbahnerneuerung auf der Kreisstraße K 13 zwischen Köhn und Giekau am Selenter See. Einer der größten Brocken im Raum Rendsburg: die Fortsetzung des Ersatzneubaus der Eiderbrücke im Zuge der Bundesstraße B 77.

Landkarte mit Abbildung der Bauprojekte. Bauprogramm_2021_PLOE_RD_SE_KI_NMS (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Zum Download der Übersicht bitte auf die Karte klicken. © LBV.SH

 

Buchholz erinnerte einmal mehr daran, dass in Schleswig-Holstein die Landesstraßen über Jahrzehnte restlos auf Verschleiß gefahren wurden. „Noch vor fünf Jahren hatten wir einen Sanierungsstau von rund einer Milliarde Euro vor uns – hiervon haben wir in den letzten vier Jahren mit einer gewaltigen finanziellen und organisatorischen Kraftanstrengung ein gutes Drittel abgearbeitet." Während in früheren Jahren teilweise nicht einmal 20 Millionen Euro pro Jahr in den Erhalt des Landesstraßennetzes gesteckt wurden, liege die Jamaika-Regierung nun bereits zum vierten Mal in Folge bei knapp 100 Millionen Euro Investitionsvolumen.

Buchholz und Conradt erinnerten weiter daran, dass ausgerechnet im Pandemie-Jahr 2020 sogar erstmals eine Rekord-Investition von 115 Millionen Euro auf die Landesstraßen gebracht werden konnte. „Insbesondere für die ländlichen Regionen ist ein systematischer Erhalt des Straßennetzes existenziell wichtig“, so Buchholz. Nicht nur Bürgerinnen und Bürger seien auf intakte Verkehrswege angewiesen, sondern auch alle Gäste des echten Nordens und ganz besonders die Wirtschaft. Dies mache nicht zuletzt die reibungslose Güterversorgung seit Ausbruch der Corona-Pandemie deutlich.

Laut LBV.SH-Direktor Conradt sind in dem 44,5 Millionen Euro-Paket für die Kreise Plön, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und die Stadt Kiel insgesamt 13 Landesstraßen-Projekte enthalten. Der Rest entfällt auf 13 Projekte beim Bund und acht bei den Kreisen. „Ich hoffe, dass wir trotz Pandemie und Fachkräftemangel von der geplanten Investition bis zum Jahresende auch jeden Cent auf die Straße bekommen", sagte Conradt.

Zusammen mit Buchholz bat der LBV-Chef alle Autofahrerinnen und Autofahrer um Geduld und Fairplay: „Die Menschen auf unseren Baustellen arbeiten dort bei Wind und Wetter. Und dies ausdrücklich für uns alle: Damit wir demnächst wieder schneller und sicherer an unsere Ziele kommen. Bitte nehmen Sie also größte Rücksicht auf unsere mobilen Teams auf den Baustellen."

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