Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

Früher als geplant: Freie Bahn auf der B 76 zwischen Bösdorf und Eutin 

Buchholz: „Mehr Sicherheit und mehr Mobilität für
Anwohner und Pendler“
Datum 01.07.2020

EUTIN. Das ging schneller als geplant: Nach gerade einmal sieben Wochen Bauzeit hat die Eutiner Firma „AMW Asphaltmischwerk Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG“ vor wenigen Tagen die Sanierung der Bundesstraße B 76 zwischen Bösdorf und Eutin abgeschlossen. Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz zeigte sich heute (1. Juli) bei einem Ortstermin bei Bösdorf begeistert: „Mit diesem Sechs-Kilometer-Teilstück haben wir trotz Corona wieder einen erheblichen Schritt bei der Sanierung unseres Straßennetzes geschafft. Als nächstes packen wir im Nachbarkreis Plön diesen Monat die Sanierung der L 68 bei Dersau und die L 49 zwischen der B 404 und Preetz an“, so der Minister.

Zwingend notwendig war die Sanierung nach den Worten von LBV.SH-Direktor Torsten Conradt aufgrund der erheblichen Schäden – etwa durch Schlaglöcher, Randverdrückungen, Flickstellen oder Längs- wie Querrisse. Das Gute für Radfahrerinnen und Radfahrer: Auch der parallel verlaufende Radweg wurde im Zuge der 2,5 Millionen Euro teuren und vom Bund getragenen Sanierung erneuert. „Das ist eine gut angelegte Investition im ländlichen Raum, die Bewohnern wie Pendlern zugutekommt. Täglich nutzen annähernd 11.000 Menschen die Strecke“, so Buchholz.                           

Conradt erinnerte daran, dass LBV.SH und Baufirmen trotz Pandemie auch bei diesem Projekt Hand in Hand gearbeitet hätten, um die Sicherheit der Bauarbeiter sowie die Planungstreue bestmöglich umzusetzen. „Das untermauert noch einmal die Leistungsfähigkeit unserer Bauwirtschaft in Norddeutschland“, so Conradt.

Technische Daten der Sanierungsstrecke

Länge
ca. 5,7 km 
Verbautes Material
FahrbahnAsphaltdeckschicht 47.500
Asphaltbinderschicht47.500
RadwegAsphalttragschicht1.900 to
Asphaltdeckschicht13.700
VerkehrsbelastungVerkehrsmengen DTV (durchschnittlicher täglicher Verkehr)
10.600 Kfz / 24h (davon bis zu 5 % Anteil Schwerlastverkehr)
KostenBaukosten2,5 Mio. EUR

Technische Details

Die vorhandenen Asphaltschichten der Fahrbahn wurden in einer Stärke von 6,0 cm abgefräst. Anschließend wurde eine wurden eine 8,0 cm dicke Asphaltbinderschicht und eine 4,0 cm dicke Asphaltdeckschicht eingebaut. Der Fahrbahnaufbau wurde dadurch um ca. 6,0 cm erhöht, was auf der freien Strecke mit geringen Angleichungen möglich war.

Radwegsanierung

Der Radweg wurde vollflächig und in Zwangs- und Anschlussbereichen 2,5 cm tief gefräst. Anschließend wurde vollflächig mit Asphalttragschicht profiliert. Abschließend erfolgte der Einbau der Radwegdeckschicht in einer Stärke von 2,5 cm.

LBV.SH in eigener Sache:

Der Fachkräftebedarf bei technischen Berufen wie Bauingenieuren, Straßenplanern, Technikern, technischen Zeichnern, Brückenbauern und anderen ist immer noch hoch. Auch der LBV.SH sucht weiter nach Fachexpert*innen, Nachwuchskräften und Absolventen, nach Wiedereinsteiger*innen und Branchenwechslern oder natürlich nach allen Landeskindern, die wieder in ihre nordische Heimat zurückkehren wollen.
Mehr Informationen unter: www.schleswig-holstein.de/lbvsh-karriere

Teilen: