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Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

Land investiert 66 Millionen Euro in Straßen, Brücken und Radwege im Norden

Datum 03.05.2019

Buchholz: „In dem Paket sind allein 17 Landesstraßen-Sanierungen enthalten“

ECKERNFÖRDE. Weiterer Investitionsschub in das Straßennetz der nördlichen Landkreise: Wie Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz heute (3. Mai) in Eckernförde zusammen mit Torsten Conradt und Heiko Tessenow vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) erläuterte, stehen für 2019 allein im Großraum Nordfriesland, Flensburg und Schleswig insgesamt 62 Einzelprojekte mit einem Gesamtvolumen von 66 Millionen Euro auf dem Bauprogramm (siehe Projektblätter).

„Wir werden insgesamt 34 Straßen und 14 Radwege sowie 19 Brücken und weiteres wie Stützwände, Regenrückhaltebecken und Ampeln zwischen Nord- und Ostsee wieder in Schuss bringen und unsere jahrzehntelang auf Verschleiß gefahrene Infrastruktur weiter konsequent sanieren“, sagte Buchholz. „Und das ist gerade im ländlichen Raum dringend nötig – für unsere Bürgerinnen und Bürger, für unsere Berufspendler, aber auch für unsere Urlauber und die Wirtschaft. Wir alle sind auf intakte Verbindungen angewiesen“, sagte Buchholz.

Laut LBV.SH-Chef Conradt sind in dem 66-Millionen-Paket insgesamt 17 Landesstraßen-Sanierungen mit einem Investitionsvolumen von gut 33 Millionen Euro enthalten – darunter auch mehrere Brücken-Reparaturen. Buchholz und Conradt baten vor diesem Hintergrund alle Autofahrerinnen und Autofahrer einmal mehr um Geduld und Fairplay: „Bitte nehmen Sie größte Rücksicht auf alle Menschen, die auf unseren Baustellen bei Tag und teilweise auch bei Nacht arbeiten – sie machen ihren Job, damit wir alle in Zukunft schneller und sicherer an unser Ziel kommen.“

Buchholz erinnerte zudem daran, dass die Landesregierung die Mittel für die Sanierung des gesamten Landesstraßennetzes in diesem Jahr – nach über 80 Millionen Euro in 2018 – auf einen Rekordwert von 90 Millionen Euro hochgefahren habe. „Ich hoffe, dass wir trotz der Bau-Hochkonjunktur jeden Cent davon auch auf die Straße bekommen, denn ein intaktes Straßennetz ist für die Menschen und die Wirtschaft in einem Flächenland wie Schleswig-Holstein existenziell.“

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