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Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein

© M. Staudt/grafikfoto.de

Winterdienst im Land Schleswig-Holstein

Ab 3 Uhr nachts im Einsatz:
So ist der Dienst bei Wind und Wetter organisiert.

Eine Schneefräse räumt eine Straße Winterdienst in Schleswig-Holstein (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © M.Ruff / grafikfoto.de

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1. Grundlagen des Winterdienstes

Der Winterdienst des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) ist für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein von grundlegender Bedeutung. Dabei gilt es nicht nur die Leistungsfähigkeit der Straßen möglichst rund um die Uhr zu gewährleisten, sondern auch glättebedingte Unfälle und deren Folgen zu vermeiden.

Ein Räumfahrzeug im Einsatz. Räumfahrzeug (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

Winterglätte ist durch winterliches Wettergeschehen hervorgerufene Glätte auf Verkehrsflächen mit einhergehender Verminderung der Fahrbahngriffigkeit. Je nach Entstehungsart werden folgende Formen der Glätte unterschieden:

  • Schneeglätte
    ist Glätte, die durch Festfahren beziehungsweise Festtreten von Schnee oder durch gefrieren von Schneematsch oder Schneeresten entsteht.
  • Reifglätte
    ist Glätte, die durch gefrieren von Luftfeuchtigkeit auf der Verkehrsfläche entsteht.
  • Eisglätte
    ist Glätte, die durch gefrieren vorhandener Feuchtigkeit entsteht (überfrierende Nässe).
  • Glatteis
    ist eine homogene Eisschicht, die durch Eisregen (Temperatur der Tropfen unter 0°) oder durch Regen auf eine unterkühlte Verkehrsfläche entsteht.

2. Maßnahmen gegen Winterglätte - Streustoffe und Streugeräte

Die in der Regel verwendeten Streustoffe sind Auftausalz und abstumpfende Stoffe. Abstumpfende Streustoffe erhöhen die Griffigkeit winterglatter Fahrbahnen auf mechanischem Weg, tauende Streustoffe auf physikalisch-chemischen Weg. Der LBV.SH verwendet ausschließlich auftauende Streustoffe.

2.1 Tauende Streustoffe

Das Tauen des Eises auf der Straße durch das vom Streudienst ausgebrachte Salz ist ein chemischer Prozess. Diesen Prozess nennt man Hydratation. Durch das Hydratisieren bildet sich eine Salzlösung auf der Straße. Die Absenkung des Gefrierpunktes der Salzlösung gegenüber Wasser ist abhängig von der Konzentration. Je näher die Temperatur am Nullpunkt ist, umso mehr Eis kann das zugegebene Salz auftauen. Dieser Vorgang des „Zernagens“ des Eises auf der Fahrbahn, wird durch den rollenden Verkehr unterstützt.

Als tauende Stoffe eignen sich vor allem folgende Chloride:

  • Natriumchlorid (NaCl)
  • Calciumchlorid (CaCl2)
  • Magnesiumchlorid (MgCl2)

In Schleswig-Holstein wird vorwiegend mit auftauenden Stoffen, im Wesentlichen mit Natriumchlorid (Kochsalz), gestreut. Natriumchlorid ist als natürlicher Stoff kurzfristig, kostengünstig und in größeren Mengen lieferbar.

Gezielter Salzeinsatz: Der Winterdienst mit Auftausalz ist in den letzten Jahren, auch im Sinne des Umweltschutzes, wesentlich verbessert worden, vor allem wegen der Feuchtsalztechnologie, der Einführung der EDV-gesteuerten, geschwindigkeitsabhängiger Streutechniken, der verbesserten Straßenwetter-Beobachtungen und -Prognose sowie der Optimierung der Einsatzplanung. Wurden in den sechziger Jahren noch mehr als 40 g/ Auftausalz eingesetzt, so sind es heute je nach Witterung nur noch 10 bis 20 g/.

Salzeinsatz Salzeinsatz (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

Feuchtsalztechnologie: Um geringere Wehverluste und damit eine Verminderung der auszubringenden Streusalzmenge zu erreichen, wird auf allen vom LBV.SH betreuten Straßen die Feuchtsalzstreuung angewendet. Hierbei wird unmittelbar vor dem Ausbringen auf die Fahrbahn das Trockensalz (NaCl) mit Salzsole (NaCl oder MgCl2) angefeuchtet. Dadurch werden eine gleichmäßigere Verteilung, sowie eine längere Liegedauer des Streugutes auf der Fahrbahn erreicht. Außerdem ergeben sich größere Reichweiten mit einer LKW-Salz-Ladung.

In 9 Meistereien des LBV.SH wird bei der Feuchtsalzstreuung selbsthergestellte NaCl-Sole eingesetzt. Im Gegensatz zu der angelieferten MgCl2-Sole, die in der Meisterei nur noch durch Zugabe von Wasser auf die gewünschte Konzentration gemischt werden muss, wird die NaCl-Sole in einer eigenen Anlage hergestellt. Hierzu wird Streusalz aus dem vorhandenen Salzlager mit Wasser gemischt.

Präventive Glättebekämpfung mit NaCl-Sole: Zur vorbeugenden Glättebekämpfung bringt der LBV.SH selbst hergestellte Natrium-Chlorid-Sole mittels Sprühfahrzeugen aus. Die Herstellung dieser NaCl-Sole bietet den Vorteil, die Glättebekämpfung bei bestimmten klimatischen Bedingungen (Temperatur bis ca. -6 °C und keine Niederschläge) effektiver durchführen zu können; denn durch das Aussprühen reiner Lauge entsteht im Vergleich zur Feuchtsalzstreuung ein besseres Streubild und eine längere Liegedauer. Im Gegensatz zur Feuchtsalzstreuung FS 30 (FS 30= 70% Salz und 30% Sole), kann reine NaCl-Sole (FS 100: 100% Sole) besonders in der Präventivstreuung eingesetzt werden. Aber auch bei Fahrbahnzuständen die eine geringere Taustoffmenge bedürfen (Reif- oder Eisglätte), kann die Flüssigstreuung vorteilhafter eingesetzt werden.

Im Zeitraum 2010 bis 2012 wurde das Ausbringen reiner Salzsole im Bereich Elmshorn getestet. Die positiven Erfahrungen, wie etwa die Reduzierung der glättebedingten Verkehrsbehinderungen (vorbeugende Bekämpfung der Glättebildung) und der Verkehrsbehinderungen durch langsam fahrende Streufahrzeuge (Fahrgeschwindigkeit des Solesprühfahrzeugs 80 km/h, Feuchtsalzstreufahrzeuge 45 km/h), sowie die Reduzierung des Salzverbrauches, waren für den LBV.SH Entscheidungsgrundlage, die Flüssigstreuung auf weitere Bereiche des Straßennetzes in Schleswig-Holstein auszuweiten.

Die Flüssigstreuung (FS 100) ersetzt jedoch aufgrund ihrer Einsatzgrenzen (Temperatur bis -6 °C, keine größeren Niederschläge), nicht die Feuchtsalzstreuung (FS 30).

Ein Räumfahrzeug verteilt Salz. Salzteller (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

2.2 Abstumpfende Streustoffe

Unter abstumpfende Stoffe werden folgende Stoffe zusammengefasst:

  • Sand
  • Splitt
  • Granulat

Immer wieder wird die Frage aufgeworfen: „Warum wird nicht mit Sand oder ähnlichem anstatt mit Salz gestreut?“

Unter ökologischen Gesichtspunkten stellt sich beim Einsatz von abstumpfenden Streustoffen eine Ernüchterung ein. Abstumpfende Streustoffe haben eine schlechtere Ökobilanz als Streusalz. Zum Erzielen einer abstumpfenden Wirkung ist eine Streumenge von 150 g/ (beim Auftausalz nur 15 g/) erforderlich. Bei Eis- und Reifglätte sind abstumpfende Stoffe nahezu wirkungslos. Um das Zusammenfrieren in der Halde zu verhindern und die Rieselfähigkeit zu erhalten, müssten 5-10 % Salz zugemischt werden. Die im Ergebnis ausgebrachte Salzmenge würde sich nur unerheblich verringern. Unter Verkehrseinwirkung wird Sand oder ähnliches schnell an den Fahrbahnrand gewirbelt und damit für den Verkehr wirkungslos. Der am Straßenrand oder in der Kanalisation abgelagerte Streustoff muss zudem regelmäßig entfernt und gereinigt werden.

2.3 Taumittelsprühanlagen

Taumittelsprühanlage Taumittelsprühanlage (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

Um die Bildung von Eisglätte und das Anbacken von Schnee zu verhindern, besteht die Möglichkeit bei besonders gefährdeten Stellen, wie zum Beispiel Brücken in einer bestimmten topographischen und mikroklimatischen Situation, sogenannte Taumittelsprühanlagen (TMS) zu installieren. Gesteuert über Glättemeldeanlagen sprühen die TMS automatisch in sehr geringer Dosis Taustoff durch ein installiertes System von Sprühdosen auf die Fahrbahn. In Schleswig-Holstein befindet sich eine Taumittelsprühanlage auf der Bundesstraße 76. Sie ist auf der Haselholmer Talbrücke im Zuge der Umgehung Schleswig installiert. Diese Anlage verhindert bei normalen winterlichen Witterungsverhältnissen die Glättebildung. Erst bei stärkerem Schneefall oder tiefen Temperaturen muss diese Brücke zusätzlich durch Streufahrzeuge abgestreut werden.

2.4 Nutzung geothermischer Energie

Eine weitere Maßnahme zur Verhinderung von Glättebildung an besonders gefährdeten Stellen ist die Nutzung geothermischer Energie. Im Rahmen eines in Deutschland erstmaligen Projektes wurde in Schleswig-Holstein die Fahrbahn auf der Brücke über den Elbe-Lübeck-Kanal in Berkenthin (Bundesstraße 208) mit oberflächennaher geothermischer Energie temperiert. Die Brücke ist 2011 in Betrieb genommen worden.

Die Wärme des Grundwassers wird über einen Wärmetauscher an ein Fluid (Wasser/Frostschutzmittelgemisch) abgegeben, das mit einer Wärmepumpe bis auf eine Temperatur von max. 55 °C verdichtet wird. Dieses Fluid zirkuliert durch ein in der Fahrbahn eingebauten Rohrsystem und wärmt somit die Fahrbahn. Im Sommer kann der Brückenbelag gekühlt werden, was der Spurrinnenbildung entgegenwirkt. Die Geothermieanlage arbeitet nur solange die klimatischen Verhältnisse es erfordern.

Die durch das Projekt gewonnenen Erfahrungen sollen Aufschluss über die Anwendung des Systems bei weiteren Maßnahmen geben.

3. Verkehrssicherheit und Wirtschaftlichkeit

Das Unfallgeschehen im Winter

Im vergangenen Winter (1. Oktober 2019 – 30. April 2020) wurden in Schleswig-Holstein 473 Verkehrsunfälle registriert bei denen Winterglätte vorhanden war. Dabei wurden 308 Personen leicht und 60 Unfallbeteiligte schwer verletzt. Bei 363 Unfällen war die Ursache unangepasste Geschwindigkeit. Dies lässt darauf schließen, dass sich die Autofahrer*innen nicht auf die winterlichen Straßenverhältnisse einstellen beziehungsweise die Verhältnisse falsch einschätzen.

Anhaltewege im Winter Anhaltewege im Winter (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

Diese Punkte sollten Autofahrer beachten:

  • Winterausrüstung verwenden (Winterreifen, Schneeketten)
  • Fahrverhalten den Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anpassen
  • Abstand zum Vordermann halten
  • Gasse für Streu- und Einsatzfahrzeuge bilden
  • Fahrzeuge betriebssicher betreiben (freie Scheiben, Entfernen von Schnee, intakte Beleuchtung und anderes)

4. Informationen über Wetterentwicklung und Fahrbahnzustand

Das Ziel ist es, in Schleswig-Holstein einen wirksamen und wirtschaftlichen Winterdienst durchzuführen. Dafür ist eine enge Zusammenarbeit mit den Wetterdiensten unabdingbar.

Zur Erreichung eines effektiven und wirtschaftlichen Winterdienstes werden seit einigen Jahren verbesserte Winterdiensttechniken eingesetzt. Im Jahr 2000 ist das seit den 1980iger Jahren bereits bestehende System der Glättemeldeanlagen zu einem Straßenzustands- und Wetterinformationssystem (SWIS) ausgebaut worden. Dabei werden die Daten von eigenen Messstellen mit den Erkenntnissen des Deutschen Wetterdienstes verknüpft, wodurch eine gezieltere Straßenwettervorhersage ermöglicht wird. Den Straßenmeistereien steht so ein technisches Hilfsmittel für eine noch bessere Vorbereitung auf die Winterdiensteinsätze zur Verfügung.

Wetterinformationen Wetterinformationen (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

5. Organisation des Winterdienstes im LBV.SH

Der Straßenwinterdienst des LBV.SH ist so organisiert, dass für alle für den überörtlichen Verkehr wichtigen Straßen bei Bedarf die Einsatzrufbereitschaft um 3.00 Uhr beginnt und um 22.00 Uhr endet.

Für extreme Witterungsverhältnisse ist sichergestellt, dass die verwaltungsseitig vorgehaltenen Schneefräsen und –schleudern und zusätzlich geeignete Räumfahrzeuge (unter anderem Radlader) von Baufirmen kurzfristig eingesetzt werden können.

Für den reibungslosen Ablauf des Straßenwinterdienstes trifft der LBV.SH rechtzeitig vorbereitende Maßnahmen. Dazu gehören im Wesentlichen:

  • Die Überprüfung der Räum- und Streufahrzeuge sowie der gesamten Winterdienstgeräte auf Betriebsfähigkeit. Dabei wird besonderer Wert auf die Überprüfung der Dosiereinrichtungen der Streugeräte gelegt.
  • Die Bevorratung von auftauenden Stoffen in den 28 Streugutlagerstätten mit einer Kapazität von rund 30.000 t Streusalz (rund 2,6 Mio.).
  • Die Überprüfung der Glättemeldeanlagen.
  • Die rechtzeitige Wartung der Taumittelsprühanlage auf der „Haselholmer Talbrücke“ im Zuge der B 76 (Umgehung Schleswig).
  • Die Optimierung der Streu- und Räumpläne sowie der Abschluss oder die Erneuerung von Verträgen für den Einsatz von Unternehmerfahrzeugen.
  • Aufstellung der Bereitschaftspläne für das eigene Personal.

Ein Räumfahrzeug, dass fährt. Räumfahrzeug (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

Die Durchführung des Straßenwinterdienstes wird von 23 Straßenmeistereien (SM) wahrgenommen.

Insgesamt stehen der Straßenbauverwaltung Schleswig-Holstein im Straßenunterhaltungs- und Straßenbetriebsdienst 503 Straßenwärter*innen und Kraftfahrer*innen zur Verfügung.

Vom LBV.SH im Winterdienst unterhalten

Bundesstraßen

km

1.428

Landesstraßen

km

3.530

Kreisstraßen

km

2.683

Summe:

km

7.641

Fahrzeuge und Großgeräte des LBV.SH
StückFahrzeugeStückGroßgeräte
32LKW-Kipper, Allrad339Schneepflüge (Seitenräumer und Keilpflüge)
47Geräteträger13Schneeschleudern als Anbaugeräte
144Mannschaftstransportwagen28Schneefräsen
47Straßenüberwachungsfahrzeuge209Streuautomaten
27Salzladegeräte

Für die Durchführung des Winterdienstes stehen außerdem 255 LKW privater Unternehmer unter Vertrag. Die Fahrzeuge der Unternehmer*innen sind im Einsatzfall mit Anbau- und Aufsatzgeräte des LBV.SH ausgestattet. Sämtliche im Winterdienst eingesetzte Fahrzeuge sind mit Funk ausgerüstet.

Der jährliche Salzverbrauch ist abhängig von den Witterungsverhältnissen. Er liegt in den letzten 5 Jahren im Mittel bei 26.470 t. Im Zeitraum der letzten 30 Jahre betrug der Salzverbrauch im Minimum 9.940 t (im vergangenen Winter 2019/2020) und im Maximum 84.000 t (Winter 2009/2010).

Salz wird von der Schaufel eines Bagers in einen Trichter gekippt. Salztrichter (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

Im LBV.SH wird der Winterdienst auf Basis umfangreichen Fachwissens und des aktuellen Standes der Technik durchgeführt. Dabei wird stets versucht den bestmöglichen Kompromiss zwischen den Anforderungen der Verkehrssicherheit, der Leistungsfähigkeit, der Wirtschaftlichkeit und des Umweltschutzes zu finden. Bei der Glättebekämpfung mit Feuchtsalz wird deshalb - insbesondere im Hinblick auf den Umweltschutz - nach dem Grundsatz verfahren: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“.

Trotz aller Bemühungen und Aufwendungen kann der Winterdienst nicht immer und überall gleichzeitig gewährleistet sein. Deshalb sollte jeder Verkehrsteilnehmer*in sein Fahrverhalten den Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anpassen.

Aus dem Silo läuft Salz in das Räumfahrzeug. Salzbefüllung (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © LBV.SH

6. Weitere Informationen

Der Bund hat beschlossen, die bis zum 31. Dezember 2020 in der Betreuung der Länder liegenden Autobahnen ab dem 1. Januar 2021 durch die Autobahn GmbH des Bundes zu verwalten und zu unterhalten. Hierzu wurden, neben den beiden bereits vorhandenen Autobahnmeistereien Neumünster und Bad Oldesloe, weitere Meisterei-Betriebshöfe in Schleswig-Holstein von der Autobahn GmbH übernommen und zu Autobahnmeistereien umgewidmet. Aufgrund der dadurch fehlenden Synergieeffekte aus der gemeinsamen Unterhaltung von Autobahnen und dem nachgeordneten Straßennetz (B-, L- und K-Straßen), wird das Land (LBV.SH) drei neue Straßenmeistereien bauen.

Der LBV.SH stellt auch für diesen Winter eine ordnungsgemäße Durchführung des Straßenwinterdienstes auf den Bundes-, Landes- und vielen Kreisstraßen im echten Norden sicher. Auf den Autobahnen erfolgt seit dem 1. Januar 2021 der Winterdienst durch die Autobahn GmbH.

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