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Landesamt
für soziale Dienste

© Andreas Geick
Keine Entschädigung mehr für Nichtgeimpfte

Ab dem 1. Oktober 2021 gibt es keine Entschädigung mehr für Nichtgeimpfte, es sei denn eine Impfung ist aus medizinischen Gründen nicht möglich (Nachweis erforderlich) oder es liegt keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission vor.

Für Quarantäne-Maßnahmen, die bis zum 30. September 2021 angeordnet wurden, gilt noch die alte Regelung, auch wenn diese Maßnahme über den 1. Oktober 2021 andauert.

Bei den Anträgen ist ab diesem Zeitpunkt der Impfstatus anzugeben und ein Nachweis beizufügen.

Geimpfte Personen, welche eine Quarantäne erhalten, haben die Möglichkeit, sich nach 5 Tagen „frei zu testen“ und so die Quarantäne vorzeitig zu beenden.

Somit kommt dann eine Entschädigung nur für den verkürzten Zeitraum in Betracht.

Arbeitgeber*innen haben ein Nachfragerecht, da ihnen ein finanzieller Nachteil droht, so hat auch das Bundesarbeitsgericht entschieden, Urteil vom 27.05.2020 – 5 AZR 397/19, siehe Anlage.