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Landesamt für soziale Dienste

© R. Seeberg / grafikfoto.de
Infektionsschutzgesetz (IfSG) und die aktuelle Corona-Krise

1. Sie haben allgemeine Fragen zum Corona-Virus?

Diese Fragen beantwortet das Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein
Telefon 0431 79700001

2. Sie sind Selbständiger aber nicht in Quarantäne und benötigen wirtschaftliche Hilfe?

Sie sind Selbständiger, Kleinunternehmer, Freiberufler oder arbeiten auf Honorarbasis und sind nicht infiziert oder stehen nicht als Verdachtsfall unter Quarantäne?

Dann haben Sie die Möglichkeit bei Ihrem Finanzamt eine Steuerstundung und eine Reduzierung der Vorauszahlung zu beantragen.

Des Weiteren können Sie über Ihre Hausbank in Verbindung mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Darlehen erhalten.

Zusätzlich können Sie einen Zuschuss erhalten, der nicht zurück zu zahlen ist.
Dieser beträgt 9.000,- € für Betriebe bis zu 5 Mitarbeiter*innen und 15.000 € für Betriebe von 6 bis zu 10 Mitarbeiter*innen.

Diesen Zuschuss können Sie bei der Investitionsbank S-H beantragen:
www.ib-sh.de/aktuelles

3. Sie sind als Infizierter oder Verdachtsfall in Quarantäne?

Das Landesamt für soziale Dienste ist für Sie da, wenn Sie einen Verdienstausfall haben, weil Sie

  • sich mit dem Corona-Virus infiziert haben oder
  • als Verdachtsfall unter Quarantäne stehen

4. Sie müssen Ihre Kinder betreuen und haben dadurch einen Verdienstausfall?

Das Landesamt für soziale Dienste ist für Sie da, wenn Sie einen Verdienstausfall haben, weil Sie durch den Wegfall einer Betreuung aufgrund der Betreuungseinrichtung (z. B. Kita, Schule):

  • Ihr Kind im Alter bis zu 12 Jahren selbst betreuen müssen oder
  • Ihr Kind behindert ist und auf Hilfe angewiesen ist.

5. Einzelheiten zur Entschädigung nach § 56 IfSG

Wer auf Grund des Infektionsschutzgesetzes einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird bzw. abgesondert wurde und einen Verdienstausfall erleidet, erhält grundsätzlich eine Entschädigung in Geld. Das beinhaltet auch die Entschädigung bei Arbeitsausfall wegen vom Gesundheitsamt angeordneter Isolation ("häusliche Quarantäne").

Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch gewährt.

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für sechs Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Die Beträge werden dem Arbeitgeber anteilig auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet.

6. Sie haben noch Fragen zur Verdienstausfallentschädigung?

Direkte Ansprechpartner finden Sie hier.

7. Antragsverfahren zur Erstattung eines Verdienstausfalls

Wenn auf Sie Nr. 3 oder 4 zutrifft, können Sie beim Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein einen Antrag stellen.

Sie beschleunigen die Bearbeitung, wenn Sie folgende erforderliche Anlagen beifügen:

  • Verdienstbescheinigung der letzten 3 Monate
  • Kopie der Verfügung zum Beschäftigungsverbot/Quarantäne
  • Kopie Arbeitsvertrag

Bitte scannen Sie die Dokumente einzeln ein, wenn Sie den Antrag per E-Mail an uns senden.

Bitte senden Sie den Antrag mit allen Anlagen an per E-Mail an

oder an unsere Postanschrift

  • Landesamt für soziale Dienste
    Schleswig-Holstein
    Steinmetzstraße 1-11
    24534 Neumünster