Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Landesamt für soziale Dienste

© R. Seeberg / grafikfoto.de

Kupfer im Trinkwasser

Als Material für Hausinstallationen, also für Leitungssysteme nach der Wasseruhr, findet Kupfer eine große Verbreitung. Es ist seit längerem bekannt, dass die Trinkwasserqualität durch Stagnationsvorgänge in Leitungen oder Geräten der Hausinstallation negativ beeinflusst werden kann.

Zu nennen sind mikrobiologische (zum Beispiel Bakterienwachstum), physikalische (zum Beispiel Erwärmung) oder chemische (zum Beispiel Abgabe von Werkstoffbestandteilen) Veränderungen bei längerem Stillstand des Trinkwassers in der Hausinstallation. Im Rahmen der hier beschriebenen Untersuchungen wurde ausschließlich der Parameter Kupfer in einigen Gebieten Schleswig-Holsteins erfasst. Hintergrund ist, dass es zu erhöhten Kupferkonzentrationen im Trinkwasser kommen kann, wenn Kupferrohre bei korrosiven Trinkwässern eingesetzt werden. Durch Korrosionsvorgänge in der Hausinstallation kann die Trinkwasserqualität jedoch negativ beeinflusst werden. Ein Frage- und Antwortkatalog und ein Informationsblatt geben wichtige Hinweise bezüglich Trinkwasserleitungen aus Kupfer, über die gesundheitliche Bedeutung von Kupfer im Trinkwasser und Handlungsempfehlungen bei der Verwendung von Trinkwasser mit erhöhten Kupferwerten.

Das Grundwasser, aus dem in Schleswig-Holstein Trinkwasser gewonnen wird, ist in der Regel kupferarm. Säuglinge jedoch können auf erhöhte Gehalte von Kupfer im Trinkwasser mit Blausucht und anderen Krankheitsanzeichen reagieren. Deshalb sollten Kupfergehalte im Trinkwasser bekannt sein.

Weitere Informationen

Faltblatt "Kupfer im Trinkwasser"

Fragen und Antwortkatalog zum Thema "Kupfer im Trinkwasser"