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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© Innenministerium

Sichere Zuflucht für Geflüchtete

Datum 25.03.2022

Innenministerium und Frauenberatungsstelle Contra wollen Frauen aus der Ukraine vor Ausbeutung und Zwangsprostitution schützen.

Millionen Menschen sind seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine vor vier Wochen auf der Flucht. Viele von ihnen sind Frauen und Kinder. "Die Hilfsbereitschaft im Land ist riesig", betont Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack. "Dennoch besteht die Gefahr, dass insbesondere Frauen in der aktuellen Notsituation Opfer von Menschenhandel, Gewalt und Ausbeutung werden." Engagierte Menschen in der Flüchtlingshilfe sollten schutzsuchende Frauen aus der Ukraine vor diesen Gefahren warnen, appellierte die Ministerin nun gemeinsam mit der Fachberatungsstelle Contra. Die Mitarbeiterinnen beraten und unterstützen Frauen, die von Menschenhandel betroffen sind

Mehrsprachiges Info-Material

Die Landesregierung setze alles daran, Menschen vor solchen Straftaten zu schützen. "Um in den sozialen Medien oder konkret vor Ort auf Informationen, aber auch Beratungsangebote für Betroffene hinweisen zu können, stellen wir auf der zentralen Informationsseite der Landesregierung zum Krieg in der Ukraine – schleswig-holstein.de/ukraine - mehrsprachiges Material zur Verfügung. Damit wollen wir so viele Menschen und Einrichtungen wie möglich erreichen“, erklärte Sütterlin-Waack.

Aufklärung ist der beste Schutz

Da viele Geflüchtete nur kurz in Erstaufnahmeeinrichtungen oder direkt bei Privatpersonen unterkommen, müssten neue Wege gefunden werden, wie Informationen und Warnungen die Frauen erreichen. Denn auch bei der Aufnahme einer Arbeit, sei das Risiko groß, dass Geflüchtete ausgebeutet würden. "Die Menschen, die hier ankommen, brauchen konkrete Informationen, worauf sie achten können, wie sie sich schützen können und im Zweifel verhalten sollten. Auch beteiligte Institutionen, Behörden, Helferinnen und Helfer müssen sensibilisiert werden", sagt Claudia Rabe, Koordinatorin bei Contra. Die Fachberatungsstelle gehört zum Frauenwerk der Nordkirche und wird vom Innenministerium mitfinanziert.

Beratung am Telefon oder per Mail

Auf www.contra-sh.de sind ukrainische Informationen zum Beratungsangebot sowie Hinweise auf andere Hilfsorganisationen und Telefon-Hotlines für Betroffene von Gewalt zu finden. Das Team von Contra, zu dem ein Netzwerk geschulter Dolmetscher für alle benötigten Sprachen gehört, arbeitet vertraulich und kostenlos. Hilfesuchende können sich telefonisch unter 0049 431/ 55 77 91 91 oder per E-Mail an: contra@frauenwerk.nordkirche.de beraten lassen.

Info-Material zum Herunterladen

Infoblatt für geflüchtete Frauen aus der Ukraine auf Ukrainisch (PDF 64KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Infoblatt für geflüchtete Frauen aus der Ukraine auf Russisch (PDF 66KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Infoblatt für geflüchtete Frauen aus der Ukraine auf Deutsch (PDF 57KB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)

Які права я маю як жертва кримінального злочину? Merkblatt für Opfer einer Straftat

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