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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Kiellinie wird aufgewertet

Datum 07.01.2022

Der erste Rammschlag für die neue Spundwand ist gesetzt. Mit den Bauarbeiten beginnt auch die Umgestaltung von Kiels berühmter Promenade.

Die Kiellinie ist ein Aushängeschild für die Landeshauptstadt – nicht nur während der Kieler Woche. Jung und Alt treffen sich am Fördeufer zum Schnacken, Picknicken, Sport Treiben oder Spazieren gehen. Doch seit 2015 ist die Promenade am Berthold-Beitz-Ufer in großen Teilen gesperrt. Bei Untersuchungen waren Korrosionsschäden in der Stahlwand und Unterspülungen des Gehwegs festgestellt worden, so dass die Spundwand erneuert werden muss. Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer gaben nun das Zeichen für den "ersten Rammschlag".

Auf 480 Metern werden zwischen dem Sporthafen Düsternbrook und der Bellevuebrücke bis zu 11,50 Meter lange Spundbohlen in den Fördegrund gepresst. Dieses Verfahren ist leiser und schonender für die Natur als das gewohnte Rammen. Die neue Uferwand soll im Herbst 2023 fertig sein.

Mehr Spiel, Sport und Spaß

Mit dem Beginn der Bauarbeiten wird auch die Promenade umgestaltet. Sie soll mehr Spiel-, Sport- und Aufenthaltsflächen erhalten - auch dank Mitteln aus der Städtebauförderung, die dafür vorgesehen sind. Die Promenade am Berthold-Beitz-Ufer wird zugleich um etwa vier Meter verbreitert. Die vorläufigen Kosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro. "Projekte wie diese zeigen die Vielseitigkeit der Städtebauförderung", sagte Sütterlin-Waack. "Ich freue mich, dass es jetzt losgeht mit den wichtigen Instandsetzungsarbeiten und dass die Kielerinnen und Kieler ihre Vorstellungen einbringen können, um ein neues, zukunftsgerechtes Aushängeschild zu schaffen."

Langfristige Förderung in Millionenhöhe

Bei der Neugestaltung der Kiellinie und des Düsternbrooker Fördehangs wird die Stadt seit mehr als vier Jahren schon mit Mitteln aus der Städtebauförderung unterstützt. Bislang haben Bund, Land und Stadt insgesamt rund 28 Millionen Euro bereitgestellt. Mit jeweils rund 11,7 Millionen Euro steuern Bund und Land den überwiegenden Anteil dazu bei.

Die Landeshauptstadt bereitet derzeit einen Planungswettbewerb vor. Zuletzt war die Kiellinie 1972 zu den Olympischen Spielen umgestaltet worden, als in Kiel die Segelwettbewerbe stattfanden.

Countdown im Video

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