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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© Innenministerium

Dank ans Ehrenamt

Datum 05.12.2021

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer machen vieles erst möglich. Ihr Einsatz sei ein Geschenk, sagt Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack.

Sie lösen die Herausforderungen in ihrer Gemeinde nach Feierabend oder sind Trainerinnen und Trainer im Sportverein. Sie stehen nachts auf und löschen Feuer oder räumen umgestürzte Bäume von der Straße. Oder sie fahren dorthin, wo ihre Hilfe am dringendsten gebraucht wird, wie zum Beispiel im vergangenen Sommer bei der Flutkatastrophe im Ahrtal.

Ehrenamt ist unverzichtbar

Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember hat Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack nun den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in Schleswig-Holstein für ihren Einsatz gedankt. "Ohne die ehrenamtliche Unterstützung wäre unsere Gesellschaft sehr viel ärmer. Diesen Einsatz dürfen wir niemals als Selbstverständlichkeit ansehen, sondern müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass er ein Geschenk an uns alle ist", sagte die Ministerin. Dieser Tag sei eine wichtige Anerkennung.

Einsatz fürs Gemeinwohl

Mehr als 40 Prozent der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner engagierten sich ehrenamtlich, zum Beispiel in der Feuerwehr, im Katastrophenschutz, in den Kommunen oder im Sport. Im Jugendsport beispielsweise vermitteln ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer oder Betreuerinnen und Betreuer den Kindern Spaß am Sport, Fairness und Miteinander. "Die Ehrenamtlichen sorgen in ganz vielen Bereichen dafür, dass unterschiedlichste Angebote weiterbestehen können. Sie machen viele dieser Angebote überhaupt erst möglich", sagte Sütterlin-Waack. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sei dieses Engagement keine Selbstverständlichkeit.

Ehrenamt hat viele Gesichter

Über 80.000 Menschen stehen in Schleswig-Holstein rund um die Uhr für den Katastrophenschutz bereit, die meisten von ihnen in ihrer Freizeit.

Zwei Rettungskräfte sprechen mit einem Verletzten.
© Johanniter Engagieren kann man sich zum Beispiel in der Johanniter-Unfall-Hilfe, dort gibt es haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter.
Zwei Einsatzkräfte schieben einen Verletzten in einen Rettungswagen.
© Johanniter Mit knapp 300 Regional-, Kreis- und Ortsverbänden ist die Johanniter Unfallhilfe im gesamten Bundesgebiet vertreten.
Ein Rettungshund sucht in einem verschütteten Gebiet.
© Johanniter / Paul Hahn Die Johanniter-Rettungshunde werden von Polizei oder Feuerwehr zur Hilfe gerufen, um vermisste Personen aufzuspüren.
Rettungskräfte haben den Fluß mit Sandsäcken gesichert.
© Johanniter/ Jan Klaassen Auch bei Hochwassergefahren kommen private Träger, wie zum Beispiel die Johanniter, zum Einsatz.
Zwei Rettungskräfte blicken auf den mit Sandsäcken gesicherten Fluß.
© Johanniter/ Jan Klaassen Blick auf den Wasserstand bei Elbhochwasser
Eine Feuerwehrfrau steht hinter einem Feuerwehrauto
© Landesfeuerwehrverband In Schleswig-Holstein gibt es über 1.300 freiwillige Feuerwehren mit rund 49.000 Mitgliedern
Feuerwehr in Schleswig-Holstein
© M.Staudt / grafikfoto.de Ca. 900 Beamte arbeiten bei den vier Berufsfeuerwehren in Schleswig-Holstein. Dazu kommen weiterhin mehr als 170.000 Einsätze der vier Berufsfeuerwehren im Rettungsdienst sowie Aktivitäten bei der Brandschutzerziehung und -aufklärung.
Zwei Feuerwehrleute löschen ein Feuer.
© Landesfeuerwehrverband Neben Berufs- und freiwilligen Feuerwehren gibt es auch noch 22 Werkfeuerwehren mit knapp 1.000 haupt- und nebenberuflichen Mitgliedern.
Zwei Menschen in grünen Schutzanzügen beim Einsatz
© Landesfeuerwehrverband Jährlich werden die Feuerwehren zu circa 40.000 Einsätzen alarmiert. Hilfe kommt in der Regel innerhalb von zehn Minuten.
Rettungskräfte der Malteser bei einem Übungseinsatz.
© Kevin Behne Der Malteser Hilfsdienst ist eine katholische Hilfsorganisation und ist bundesweit an mehr als 700 Orten vertreten. Seine Helferinnen und Helfer engagieren sich im Katastrophenschutz, Sanitätsdienst, in der Erste-Hilfe-Ausbildung oder in ehrenamtlichen Sozialdiensten.
Rettungskräfte der Malteser beim Transport von einer verletzten Person
© Kevin Behne Während einer Übung 2017 in Neumünster probten Ehrenamtlichen unter anderem den Transport von Verletzten.
Rettungskräfte der Malteser bei der Versorgung einer verletzten Person.
© Kevin Behne Auch die Jugend übt bereits den richtigen Umgang mit Verletzten. Die Malteser Jugend in Deutschland zählt 8.000 Mitglieder.
Rettungskräfte fahren auf einem Boot der DLRG
© DLRG/ Dustin Maack Die DLRG mit rund 32.000 Mitgliedern in über 100 Ortsgruppen in Schleswig-Holstein präsent.
DLRG-Einsatzbesprechung
© DLRG/ Dustin Maack Die DLRG in Schleswig-Holstein sichert nicht nur die Strände von Nord- und Ostsee. Auch auf Flüssen und Seen, in Frei- und Hallenbädern sorgt sie ehrenamtlich für mehr Sicherheit.
DLRG: Bergung eines Verletzten
© DLRG/ Dustin Maack Weitere Träger, bei denen Sie sich ehrenamtlich in Schleswig-Holstein engagieren können, finden Sie unten im Text.
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