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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Ankommen in Sicherheit

Datum 08.11.2021

Das Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge erhält bis Ende 2023 ein neues Ankunftshaus für Geflüchtete. Zum Baustart kam auch Innenministerin Sütterlin-Waack.

2.900 Quadratmeter, vier Stockwerke, Platz für 180 schutzsuchende Menschen – mit einem neuen Ankunftshaus beginnen in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landesamts für Zuwanderung und Flüchtlinge (LaZuF) in Neumünster die geplanten Ausbauarbeiten. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will das Land die Einrichtung auf 1.000 Plätze erweitern und dafür baulich umfassend erneuern. Das geplante Ankunftshaus soll nach seiner Fertigstellung Ende 2023 erste Anlaufstelle für Schutzsuchende in Schleswig-Holstein sein.

Weiterentwicklung zum Kompetenzzentrum

"Wir wollen unser Landesamt in Neumünster Stück für Stück weiter modernisieren und ein auch in der Zukunft leistungsfähiges und hervorragend ausgestattetes Ankunftszentrum schaffen", sagte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack beim ersten Spatenstich für den Neubau. Schon jetzt habe das Land vieles auf den Weg gebracht, um das Landesamt zu einem Kompetenzzentrum für Migrationsfragen weiterzuentwickeln. "Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser ersten großen Baumaßnahme jetzt auch sichtbar auf dem Weg zu einer modernen Aufnahme, Versorgung und Verwaltung in sehr guten Räumlichkeiten sind."

17 Millionen Euro Investition

Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 17 Millionen Euro. Der Direktor des Landesamts, Dirk Gärtner, begrüßte die Investition des Landes: "Hier entsteht ein moderner Bürocampus für eine leistungsfähige Zuwanderungsverwaltung – ein Kompetenzzentrum für Ankunft, Verteilung und Rückkehr."

Moderne Räumlichkeiten

Das neue Ankunftshaus besteht aus drei Gebäudeteilen. Geflüchtete finden hier in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft einen geschützten Ort, an dem sie sich frei bewegen können, ohne mit den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern in Kontakt zu kommen. Neben Wohn-, Gemeinschafts-, und Speiseräumen soll in dem Gebäude auch eine Quarantänestation für Geflüchtete mit Infektionskrankheiten zur Verfügung stehen.

Außerdem sollen in hier Beschäftigte des Landesamts, des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge sowie der Polizei untergebracht werden. Auch der ärztliche Dienst der Landesunterkunft zieht komplett in das neue Gebäude "So werden alle Institutionen und Funktionen, die im Aufnahmeprozess eine Rolle spielen, in einem Gebäude gebündelt", erklärte Gärtner.

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