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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© Innenministerium

Erster Schritt zur Landesgartenschau

Datum 10.09.2021

Die Stadt Rendsburg plant eine Machbarkeitsstudie zur Ausrichtung an der nächsten Landesgartenschau. Das Land unterstützt das Vorhaben mit 96.000 Euro.

Was haben Schleswig, Norderstedt und Eutin gemeinsam? Alle drei Städte haben bereits eine Landesgartenschauen ausgerichtet. Nun prüft auch Rendsburg in einer Machbarkeitsstudie, ob die Stadt als nächster Standort infrage kommt. Das Land unterstützt sie dabei und finanziert die Studie zu 80 Prozent – mit 96.000 Euro. Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack überreichte einen entsprechenden Förderbescheid an Rendsburgs Bürgermeisterin Janet Sönnichsen.

"Ich freue mich sehr, dass sich die Stadt Rendsburg und die Region für eine Bewerbung interessieren. Gerne werden wir auch weitere Städte und Regionen unterstützen, die sich an einer Landesgartenschau in Schleswig-Holstein interessieren", sagte die Ministerin. Konkret geht es um eine Bewerbung ab dem Jahr 2025.

Studie entscheidet über Bewerbung

In der Machbarkeitsstudie geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme: Wie könnte eine Landesgartenschau in Rendsburg und Umgebung aussehen? Welche Ideen und Bedenken haben die Bürgerinnen und Bürger und wie wird das alles finanziert? "Mit der Machbarkeitsstudie werden wir diese Fragen beantworten und dann auf der Basis die Entscheidung für oder gegen eine Landesgartenschau treffen", erklärte Rendsburgs Bürgermeisterin Sönnichsen. Gartenschauen seien ein wichtiges Instrument für eine nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung der gesamten Region. 

Landesgartenschau als nachhaltiger Impulsgeber

Auf einer Strandfläche am See spielen Menschen Volleyball. Norderstedt Stadtpark (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In Norderstedt ist mit dem Stadtpark ein Naherholungsgebiet entstanden. © M. Ruff / grafikfoto.de

Bereits die vergangenen Landesgartenschauen im echten Norden haben gezeigt: Schleswig-Holstein ist ein beliebtes Reiseziel. Insgesamt hatten mehr als eine Million Menschen die Gartenschauen in Norderstedt 2011 und in Eutin 2016 besucht. Noch heute profitieren die Städte von grüneren Zentren und attraktiven Freizeitangeboten. Im Norderstedter Stadtpark allein wurden beispielsweise 200 Bäume und 40.000 Stauden gepflanzt. Seit dem Umbau verfügt der Park über ein zehn Kilometer langes Wegenetz und fünf Spielplätze. Außerdem wurden zwei ehemalige Kiesgruben zu einem großen Strandbad umgewandelt, in dem heute viele Besucher:innen Wasserski fahren.

Bewerbung bis Ende Mai 2022

Aktuell hat die Landesregierung die Vergabe einer Landesgartenschau ab dem Jahr 2025 ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Mai 2022. Den Zuschlag wird das Kabinett dann voraussichtlich im Sommer 2022 geben.

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