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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© Innenministerium

Olympia startet

Datum 23.07.2021

Bei den Olympischen Spielen in Tokio hoffen auch Sportler:innen aus Schleswig-Holstein auf Edelmetall.

Ein Jahr länger mussten die Sportler:innen auf Olympia warten, nun endlich starten die Olympischen Spiele in Tokio. Die Paralympics folgen vom 24. August bis 5. September. Zu den Spielen, die ohne Publikum stattfinden, werden rund 15.000 Teilnehmende erwartet. Mit dabei sind auch Sportler:innen aus Schleswig-Holstein, die hier leben und trainieren oder hier geboren sind, aber für Vereine aus anderen Bundesländern starten.

Team Schleswig-Holstein

Der Landessportverband und das Innenministerium unterstützen ausgewählte Spitzensportler:innen aus Schleswig-Holstein auf ihrem Weg zu den Olympischen Spielen. Athlet:innen im sogenannten Team Schleswig-Holstein müssen für einen schleswig-holsteinischen Verein starten und im Mitglied dem Bundeskader angehören. Dank der Förderung können sich die Mitglieder besser auf ihr Training konzentrieren. Dazu zählen

  • die Ruderin im Doppelvierer Frieda Hämmerling (Rudergesellschaft Germania Kiel),
  • der Schwimmer Jacob Heidtmann (Swim-Team Elmshorn),
  • der Recurve-Bogenschütze Florian Unruh (SSC Fockbek),
  • die Segler:innen Alica Stuhlemmer und Paul Kohlhoff (Kieler Yacht-Club) und
  • der Judoka Dominik Ressel, amtierender Deutscher Meister im Halbmittelgewicht bis 81 kg (TSV Kronshagen)

Weitere Sportler:innen

Neben den Athlet:innen aus dem Team Schleswig-Holstein starten weitere Sportler:innen aus Schleswig-Holstein in Tokio. Sie leben und trainieren im Land oder stammen aus Schleswig-Holstein, starten aber für Vereine aus anderen Bundesländern. Das gilt beispielsweise etwa für Tennisprofi Mona Barthel, die die verletzte Angelique Kerber ersetzt. Die Neumünsteranerin spielt für den TC Blau-Weiß Bocholt. Fußballer Max Kruse stammt aus Reinbek und spielt aktuell für Union Berlin. Der gebürtige Lübecker Judoka Igor Wandtke startet im Leichtgewicht für das Judo-Team Hannover. Die Stranderin Susann Beucke zum Beispiel segelt mit ihrer Vorschotern Tina Lutz (Chiemsee) im 49-er FX um Medaillen.

Mit dabei sind auch die Handballer Johannes Golla von der SG Flensburg-Handewitt sowie Hendrik Pekeler und Steffen Weinhold vom THW Kiel, die beide auch schon 2016 dabei waren. Oder Mathilda Karlsson - sie ist Chefbereiterin auf dem Grönwohldhof in Trittau (Kreis Stormarn) und startet als erste Springreiterin überhaupt für ihr Geburtsland Sri Lanka.

Neue Sportarten, mehr Wettbewerbe

Die Athlet:innen treten in 33 Sportarten gegeneinander an, fünf mehr als 2016. Neu sind Baseball/ Softball, Karate, Sportklettern, Skateboard und Surfen. Insgesamt werden in 339 Wettbewerben Medaillen vergeben. Das sind 33 mehr als 2016, die vor allem für Mixed-Teams zum Beispiel im Bogenschießen, Judo, Triathlon und in der Leichtathletik (4 x 400 Meter) eingesetzt werden.

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