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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Polizist:innen helfen in Rheinland-Pfalz

Datum 19.07.2021

72 Frauen und Männer der Bereitschaftspolizei aus Eutin unterstützen seit heute ihre Kolleg:innen in den Hochwasser-Gebieten.

Die Hundertschaft der Bereitschaftspolizei aus Eutin hilft mit Personal und Technik in den vom Hochwasser besonders betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz. Die 72 Frauen und Männer, darunter auch Taucher, unterstützen nun im Kreis Ahrweiler bei der Suche nach Vermissten. Zuvor hatten bereits fünf Diensthundeführer:innen und Spürhunde ihre Arbeit aufgenommen.

Es sei eine Selbstverständlichkeit, die Menschen im Angesicht dieser wirklich furchtbaren Katastrophe zu unterstützen, sagte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack. Die Ministerin dankte den Einsatzkräften der Landes- und Bundespolizei, des Technischen Hilfswerks (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie allen haupt- und ehrenamtlichen Helfer:innen, die sich seit Tagen bereithalten, um im Bedarfsfall sofort loszufahren.

Schleswig-Holsteiner:innen stehen bereit

Bislang sei die von Schleswig-Holstein angebotene Unterstützung noch nicht in größerem Umfang abgerufen worden, sagte Sütterlin-Waack. "Wir haben aus Schleswig-Holstein einen der weitesten Anfahrtswege in die Einsatzräume. Grundsätzlich werden zur Unterstützung zunächst Kräfte angefordert, die dichter dran sind", erläuterte die Ministerin. Sie rechne jedoch damit, dass schon bald eine Ablösung erforderlich sein werde. "Wir haben als Land zwischen den Meeren gut ausgebildetes Personal und auch das notwendige Material, um bei solchen Einsatzlagen zu unterstützen. Ich weiß, dass unsere Frauen und Männer aus Schleswig-Holstein bereitstehen", versicherte Sütterlin-Waack.

Viel Hilfsbereitschaft

Sie sei beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft im Land, sagte Sütterlin-Waack. Privatpersonen sollten nicht eigenständig in das Gebiet aufbrechen, sondern sich bei den Ländern, Hilfeleistungsorganisationen oder Medien informieren und die Notrufnummer oder die von Rettungsleitstellen oder Einsatzstäben freilassen.

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