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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© Innenministerium

Impfung ohne Sprachbarriere

Datum 04.06.2021

Im Gespräch mit dem Online-TV-Sender NMS TV wirbt Innenministerin Sütterlin-Waack für die Corona-Impfung – das Interview gibt es in zehn Sprachen.

Seit 2017 macht sich der Verein "Neumünster Medien" stark für die Integration: Die 25 Mitglieder aus mehr als 13 Nationen produzieren Informationsvideos über die deutsche Gesellschaft sowie aktuelle Berichte aus der Stadt. Das Besondere daran: Viele deutschsprachige Videos werden in die Sprachen übersetzt, die in Neumünster am häufigsten gesprochen werden, und dann in den Sozialen Medien veröffentlicht. So erreicht der Verein auch Neuzugewanderte und deren Familien und hilft ihnen dabei, sich schneller zu integrieren und sich weniger fremd zu fühlen.

Zukunftsweisendes Projekt

"NMS TV erreicht Menschen, die mit klassischen deutschsprachigen Medien nur wenig in Kontakt kommen", lobte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack den Sender in Neumünster. Gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe sei nur möglich, wenn man rechtzeitig von politisch bedeutsamen oder gesellschaftlich wichtigen Themen erfahre. "Mit seinen mehrsprachigen Formaten ist NMS TV ein zukunftsweisendes Projekt, das Migrantinnen und Migranten für die Vorgänge in ihrer Stadt begeistert."

Aufruf zum Impfen

Darüber hinaus sprach die Ministerin mit dem Sender über die Impfkampagne des Landes und appellierte an die Zuschauer:innen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen: "Je mehr Menschen geimpft sind, desto schneller ist die Pandemie vorbei. Mit einer Impfung schützen Sie sich und ihre Mitmenschen."

Einige Menschen hätten Vorbehalte gegen die Impfung, etwa aus Angst vor Nebenwirkungen, sagte die Ministerin: "Natürlich sind Reaktionen auf die Impfung möglich. Aber das Risiko, einen schweren Verlauf der Corona-Erkrankung zu bekommen, ist viel größer". Sie selbst habe bereits ihre erste Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten. Alle Corona-Impfstoffe seien geprüft, gut und freigegeben, betonte sie. "Deswegen lasse ich mich impfen und kann nur jedem empfehlen, das auch zu tun."

Video: Die Ministerin im Interview

Das Gespräch mit der Ministerin wurde inzwischen in zehn Sprachen übersetzt, darunter Türkisch, Arabisch und Rumänisch. Die fremdsprachigen Versionen sind zu sehen auf der Internetseite des Senders sowie bei YouTube.

NMS TV im Internet

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