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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Mehr Platz für die Freiwillige Feuerwehr

Datum 07.05.2021

Die Feuerwehr in Wyk auf Föhr kann Insulaner:innen und Tourist:innen bald noch besser schützen dank 750.000 Euro für ein größeres Gerätehaus.

Die Stadt Wyk ist das Tor zur Insel Föhr: In der einzigen Stadt auf der Nordseeinsel kommen nicht nur die Touristen an, sondern hier leben auch rund 4.200 Menschen. Das ist rund die Hälfte aller Inselbewohner:innen. Verantwortliche und Einwohner:innen haben schon vor einiger Zeit damit begonnen, den Ort weiterzuentwickeln – zum Beispiel die Fußgängerzone. Dafür erhielt die Stadt erst im vergangenen Oktober mit 750.000 Euro von Bund und Land.

Investitionen in die Zukunft

Dank weiterer 750.000 Euro von Bund und Land erhält die Feuerwehr in Wyk nun ein größeres Gebäude für ihre Fahrzeuge und Geräte. Das gab Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack in Kiel bekannt. Mit dem Geld entstehen unter anderem zwei zusätzliche Stellplätze. In Wyk auf Föhr hatte die Feuerwehr in der Vergangenheit zwar mehr Aufgaben übernommen und größere Fahrzeuge angeschafft. Die Räumlichkeiten waren allerdings nicht mitgewachsen: Sie stammen noch aus dem Jahr 1990.

Besondere Aufgaben

Feuerwehrgerätehaus Wyk Feuerwehrgerätehaus Wyk (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Das Gerätehaus in Wyk soll zwei größere Stellplätze erhalten. © Stadt Wyk auf Föhr

"Mit der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses wird die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in Wyk nachhaltig gesichert und der Brandschutz auf der Insel Föhr gestärkt", sagte die Sütterlin-Waack. Derzeit gibt es zehn Freiwillige Wehren auf Föhr. Die Wyker Wehr rückt zum Beispiel auch bei Öl-Unfällen aus und besitzt dafür eine spezielle Ausrüstung, ein Mehrzweckboot und einen entsprechenden Geräteanhänger. Sie stellt auch eine sogenannte "First Responder"-Gruppe, deren Mitglieder den Rettungsdienst unterstützen und Unfallopfer beispielweise erstversorgen, wenn der Rettungsdienst noch in anderen Einsätzen ist.

Unterstützung von Bund und Land

Das Land unterstützt den Umbau im Rahmen der "Ortskernentwicklung" aus dem Programm "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK). Die Gesamtkosten betragen etwas mehr als eine Million Euro. Die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ist ein Schlüsselprojekt des Ortsentwicklungskonzeptes der Gemeinde, an dem auch die Bürger:innen mitgewirkt haben.

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