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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© Innenministerium

In Hennstedt rollt der Ball

Datum 28.04.2021

Die Fußballer in Hennstedt im Kreis Dithmarschen trainieren wieder normal unter Corona-Bedingungen. Ministerin Sabine Sütterlin-Waack hat sie besucht.

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie vor rund einem Jahr steht der Vereinssport praktisch still. Die Fußballer der Sport- und Spielvereinigung Hennstedt, genauer gesagt die Spieler der SG Norderhamme als Fußballabteilung des Clubs, haben ebenfalls ein halbes Jahr nicht mehr zusammen trainiert.

Seit vergangener Woche geht es für die Kicker wieder gemeinsam auf den Rasen – mit negativem Corona-Test, Kontaktnachverfolgung und nachträglicher Auswertung. Denn die Hennstedter Fußball-Herren sind eines von acht Modellprojekten des Landes im Sport.

So kann es gehen

Wie Training in Mannschaftsstärke unter Corona-Bedingungen stattfindet, davon hat sich Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack in Hennstedt selbst ein Bild gemacht.

Weitere Modellprojekte

Die Modellprojekte sind zeitlich befristet auf vier Wochen und können bei einem erfolgreichen Verlauf verlängert werden. Diese weiteren Modellprojekte haben den Zuschlag erhalten:

  • der Sportverband Flensburg mit dem TSB Flensburg für ein Mehrspartenprojekt, Schwimmen, Dart und Tanz,
  • das weibliche U16 Basketball-Team der Itzehoe Eagles,
  • der Itzehoer Ruderclub,
  • der Eckernförder Sportverein mit drei Fußballteams,
  • zwei Mehrsparten-Projekte für alle Altersgruppen vom Kieler Männerturnverein (KMTV) und dem Kieler Turnerbund (KTB),
  • und seit dem 26. April hat auch Neumünster die Zusage erhalten für diese Vereine: Sportverein Tungendorf (Jugendfußball), SC Gut Heil Neumünster (Akrobatik/Turnen) und Polizei-SV Union Neumünster (Schwimmsport).

Strenge Auflagen

Die Modellprojekte sind an hohe Auflagen gebunden. Alle Projekte werden wissenschaftlich begleitet und ausgewertet, von den Gesundheitsämtern überwacht und umgehend abgebrochen, wenn die Inzidenzzahlen vor Ort zu stark steigen. Sobald ein Kreis oder eine kreisfreie Stadt den Inzidenzwert von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen überschreitet, gilt ab dem übernächsten Tag die bundesweit wirkende "Notbremse" des IfSG. Modellprojekte sind in diesem Fall abzubrechen und es dürfen keine neuen Modellprojekte genehmigt werden.

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