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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Grünes Licht für Modellprojekte

Datum 13.04.2021

Corona-konform in ein Konzert gehen, tanzen, kicken oder schwimmen, das testen die Schleswig-Holsteiner:innen bald in 20 Modellprojekten.

Ab kommender Woche (19. April 2021) können in Schleswig-Holstein sieben Modellprojekte im Sport und 13 in der Kultur starten. Die Modellprojekte sind zeitlich befristet auf vier Wochen und können bei einem erfolgreichen Verlauf verlängert werden. 

Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack und Kulturministerin Karin Prien haben nun die Modellprojekte in Kiel vorgestellt – gemeinsam mit dem Intendanten des Theaters Kiel, Daniel Karasek, und der zweiten Vorsitzenden des TSB Flensburg, Petra Obermark.

Viele Sportarten und Altersgruppen

Im Sport haben diese Modellprojekte den Zuschlag erhalten:

  • der Sportverband Flensburg, unter anderem mit dem TSB Flensburg, für ein Mehrsparten-Projekt, Schwimmen, Dart und Tanz,
  • der SSV Hennstedt für seine Herren-Fußballsparte,
  • das weibliche U16 Basketball-Team der Itzehoe Eagles,
  • der Itzehoer Ruderclub,
  • der Eckernförder Sportverein mit drei Fußballteams
  • sowie zwei Mehrsparten-Projekte für alle Altersgruppen vom Kieler Männerturnverein (KMTV) und dem Kieler Turnerbund (KTB).

"Ich bin überzeugt davon, dass wir durch diese Projekte für den Sport wichtige Erkenntnisse sammeln werden", sagte Sabine Sütterlin-Waack. Alle sieben Projekte hätten sehr gute und durchdachte Konzepte für sehr unterschiedliche Sportarten und Altersgruppen. Die Landesregierung hätte gerne weiteren Projekten Zusagen erteilt, diese könnten aber zum Beispiel wegen der hohen Inzidenzzahlen vor Ort nicht stattfinden, bedauerte die Innenministerin.

Große Bandbreite bei Kultur

Zu den ausgewählten kulturellen Modellprojekten gehören

  • die Theater Kiel und Lübeck,
  • die Freilichtbühne und der Filmpalast Stadthalle Cinestar in Lübeck,
  • das Schleswig-Holsteinische Landestheater,
  • die Niederdeutsche Bühne Flensburg,
  • die Flensburger Theaterwerkstatt Pilkentafel,
  • das Kulturzentrum Schloss Reinbek,
  • die Laboer Lachmöwen und Filippos Erlebnisgarten in Blekendorf,
  • das Elbeforum Brunsbüttel
  • sowie die Volkshochschule Rendsburger Ring und das Nordkolleg Rendsburg.

"Unser Stufenplan erlaubt uns, Kultur schrittweise zu öffnen – das haben wir zunächst mit den Museen getan. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter: Es wird wieder Aufführungen und Musikveranstaltungen mit Publikum und Weiterbildung mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort und nicht nur virtuell geben. Darauf haben wir alle lange warten müssen", sagte Kulturministerin Karin Prien.

Strenge Auflagen für Projekte

Im Bereich Kultur waren 40 Bewerbungen eingegangen, im Sport hatten sich insgesamt 27 Kommunen und Sportvereine beworben. Alle Bewerbungen waren an hohe Auflagen gebunden. Karin Prien und Sabine Sütterlin-Waack dankten allen Bewerber:innen dafür, dass sie gemeinsam mit der Landesregierung Wege in Corona-Zeiten aufzeigen wollten. Alle Projekte werden begleitet und ausgewertet, von den Gesundheitsämtern überwacht und umgehend abgebrochen, wenn die Inzidenzzahlen vor Ort zu stark steigen.

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