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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Schnelle Hilfe

Datum 04.11.2020

Kommen ehrenamtliche Feuerwehrleute im Einsatz ums Leben, können in Schleswig-Holstein jetzt auch Lebenspartner:innen entschädigt werden.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Land leisten Großartiges und sind im Notfall schnell zur Stelle. Die Frauen und Männer sind geschult und handeln mit großer Verantwortung. Oft sind die Einsätze der ehrenamtlichen Kamerad:innen lebensgefährlich. Kommen sie trotz aller Vorsicht ums Leben, kann es in dieser Situation helfen, wenn die Hinterbliebenen ausreichend versorgt sind. Im Todesfall durften bislang nur Ehepartner:innen eine so genannte Hinterbliebenenversorgung beantragen. Das ändert sich jetzt in Schleswig-Holstein: Zukünftig können auch langjährige unverheiratete Lebenspartner:innen entschädigt werden.

Schnell und unbürokratisch

Für diese Möglichkeit hatte sich das Innenministerium gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband und der Hanseatischen Unfallkasse Nord eingesetzt. Nun wurde das Brandschutzgesetz entsprechend ergänzt. In dieser schrecklichen Situation müssten die Hinterbliebenen ausreichend versorgt werden, sagte Dr. Sabine Sütterlin-Waack, und zwar unabhängig davon, ob es sich um Eheleute handele oder ob die Personen ohne Trauschein langjährig zusammengelebt hätten. „Der Dienst in der freiwilligen Feuerwehr ist gefährlich. Nur so kann er weiterhin attraktiv sein“, erklärte die Innenministerin.

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