Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

© M. Staudt/grafikfoto.de

Mehr Platz für Frauen in Not

Datum 05.10.2020

Die Stadt Elmshorn saniert und erweitert ihr Frauenhaus mit Fördergeldern vom Land.

Frauen, die Schutz vor häuslicher Gewalt suchen, können in einem der schleswig-holsteinischen Frauenhäuser unterkommen. 28 Plätze für in Not geratene Frauen und ihre Kinder gibt es beispielsweise in Elmshorn. Dort saniert und erweitert die Stadt in wenigen Wochen ihr Frauenhaus für mehr als 1,3 Millionen Euro und erhält dafür Zuschüsse und ein Darlehen des Landes. Gleichstellungsministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack überreichte jetzt den Bescheid an Bürgermeister Volker Hatje und sprach von einem wichtigen Signal.

Zeitgemäße Unterbringung

In Elmshorn werden durch die Bauten zwar keine zusätzlichen Plätze geschaffen, dafür erhalten die Bewohnerinnen mehr Platz für sich und ihre Familien. Die so genannte Individualfläche wird von derzeit 3,5 Quadratmetern pro Person fast verdoppelt. Dafür wird das bestehende Gebäude saniert, und es erhält einen An- und einen Neubau. "Ich bin froh, dass die beengte Situation nun bald ein Ende hat", sagte Sütterlin-Waack. Das sei sowohl für die Frauen, als auch für die Mitarbeiterinnen jahrelang eine zusätzliche Herausforderung gewesen, so die Ministerin.

Kombinierte Förderung

Die Stadt Elmshorn erhält Unterstützung aus unterschiedlichen Fördertöpfen. Aus dem IMPULS-Programm zur Sanierung von Frauenhäusern fließt ein Zuschuss von 413.313 Euro, aus der sozialen Wohnraumförderung 139.300 Euro. Hinzu kommt ein zinsverbilligtes Darlehen von 724.800 Euro. Mit dem IMPULS-Programm stellt das Land insgesamt 10,3 Millionen Euro Fördermittel für bauliche Investitionen in Frauenhäuser zur Verfügung.

 

Teilen: