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Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Portraitfoto Dr. Sabine Sütterlin-Waack
Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Innenministerium

Digitale Lösungen vor Ort

Datum 26.08.2020

Das Innenministerium fördert digitale Modellkommunen im echten Norden. Neun Städte, Kreise und Gemeinden erhalten insgesamt rund eine Million Euro.

Die Digitalisierung der Kommunen in Schleswig-Holstein kommt immer mehr in Gang. Um dafür Modellkommunen zu finden und zu fördern, hatte das Innenministerium Ende vergangenen Jahres einen Wettbewerb ins Leben gerufen. Jetzt stehen die Teilnehmer:innen fest. Neun Städte, Kreise und Gemeinden werden in den kommenden beiden Jahren mit insgesamt rund einer Million Euro unterstützt. Dies hat eine Jury aus Innen- und Digitalsierungsministerium, kommunalen Spitzenverbänden, der IHK Schleswig-Holstein und des ITVSH entschieden.

Beispiele im ganzen Land

Zu den Modellkommunen gehören die Kreise Dithmarschen und Schleswig-Flensburg, der Wirtschaftsraum Rendsburg, die Städte, Kiel, Flensburg, Eutin, Pinneberg und Nortorf sowie die Gemeinde Kirchbarkau. Mit dem Geld wird die Digitalisierung der Daseinsvorsorge vorangebracht, smart cities und smart regions bzw. das so genannte "clever dörp" entwickelt und digitale Prototypen und Strategien erarbeitet.

Unter smart cities und smart regions versteht man eine Kommune, Stadt oder Region, die digitalen Technologien nutzt, um sich ganzheitlich zu entwickeln. Sie will damit verschiedene Ziele erreichen, zum Beispiel Partizipation oder Inklusion, Ressourceneffizienz, Nachhaltigkeit oder Klimaneutralität oder Wohlstand bzw. Wettbewerbsfähigkeit.

Wettbewerb ist ein Erfolg

"Der Wettbewerb hat bereits viel im Land in Bewegung gesetzt“, sagte Innenministerin Dr. Sabine Sütterlin-Waack. Die Kommunen bereiteten sich darauf vor, digitale Technologien für die Zukunftssicherung einzusetzen. Das hätten auch die Bewerber:innen deutlich gemacht, die nicht ausgewählt wurden, sagte die Ministerin.

Von anderen lernen

Mit dem Wettbewerb sollen Kommunen auch dazu bewogen werden, ihre Erfahrungen untereinander auszutauschen und voneinander zu lernen. "Wir brauchen dieses Netzwerk, um nicht jedes Mal das Rad wieder neu zu erfinden“, sagte Sütterlin-Waack. Schleswig-Holstein könne sich mit diesen smart cities und smart regions auch bundesweit sehen lassen. Die Ministerin wird am 8. September auf der Digitalen Woche Kiel die Urkunden übergeben und den Startschuss für die Netzwerkarbeit geben. Die Veranstaltung im Wissenschaftszentrum in Kiel kann im Live-Stream verfolgt werden.

Zum Live-Stream

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