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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Landesamt mit neuer Führung

Datum 07.01.2020

Dirk Gärtner wird Direktor des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten.

Das Landesamt für Ausländerangelegenheiten (LfA) geht mit einer personellen Veränderung an der Spitze ins neue Jahrzehnt. Neuer Direktor des Landesamtes in Neumünster wird Dirk Gärtner. Einem entsprechenden Vorschlag des Innenministeriums hat das Kabinett zugestimmt.

Der 56-jährige Jurist war zuvor lange Zeit im Innenministerium in Führungspositionen tätig und Experte im Asyl- und Aufenthaltsrecht. Gärtner hatte die Einrichtung seit Jahresbeginn 2019 bereits kommissarisch geführt, neben seinen Aufgaben als stellvertretender Abteilungsleiter und Referatsleiter im Ministerium.

Ausgewiesener Experte

Dirk Gärtner habe die kommissarische Leitung ergänzend zu seinen Aufgaben im vergangenen Jahr mit großem persönlichen Engagement erfolgreich wahrgenommen, sagte Innenminister Hans-Joachim Grote. Dabei habe er zahlreiche Veränderungsprozesse vorangetrieben, um das LfA in ein modernes und leistungsfähiges Landesamt für Zuwanderung weiterzuentwickeln. Zukünftig soll das Landesamt als Kompetenzzentrum weiterentwickelt werden.

Für Dirk Gärtner ist die Versetzung an das Landesamt zugleich eine Rückkehr. So war er 1993 für wenige Monate bereits der kommissarische Leiter der gerade gegründeten Einrichtung und arbeitete dort die folgenden zweieinhalb Jahre als stellvertretender Leiter, Justitiar und Dezernent.

Erweiterte und spezialisierte Aufgaben

ein rotes Gebäude Ankunftszentrum und Erstaufnahmeeinrichtung Neumünster (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) Das Landesamt in Neumünster soll zentrale Ausländerbehörde für die Fachkräftezuwanderung werden. © Christopher Nico Möller / LfA

Das Landesamt ist zuständig für Asylsuchende, Bürgerkriegsflüchtlinge, Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, jüdische Zuwanderinnen und Zuwanderer sowie im Rahmen bundesweiter humanitärer Aufnahmeaktionen aufgenommene Personen. Schleswig-Holstein nimmt rund 3,4 Prozent dieser nach Deutschland kommenden Menschen auf, denen das Landesamt befristet Unterkunft, Verpflegung und Unterstützung in vielen Lebensbereichen bietet.

Neben Aufnahmen, Registrierungen, Verteilungen, Beraten und Hilfe zu Integrationsmaßnahmen bereitet das Landesamt auch Rückführungen bzw. Abschiebungen in eigener Zuständigkeit und in Amtshilfe für die schleswig-holsteinischen Ausländerbehörden vor und führt diese durch. Auch wird es für die Abschiebungshafteinrichtung Glückstadt verantwortlich sein, die derzeit gebaut wird. Nach dem Vorschlag der Landesregierung soll es darüber hinaus die Zuständigkeit für die Fachkräftezuwanderung erhalten. Das Personal im LfA ist in den vergangenen Jahren entsprechend von 35 auf über 200 Stellen angewachsen.

Zum Landesamt für Ausländerangelegenheiten

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