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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Bereit für den Ernstfall

Datum 13.12.2019

Das Land schafft 52 neue Löschfahrzeuge für den Katastrophenschutz an. In Kiel hat Innenminister Grote weitere Modernisierungen angekündigt.

In der Feuerwehr oder bei den Rettungsdiensten im echten Norden engagieren sich rund 80.000 Menschen – die meisten von ihnen ehrenamtlich. Sie retten Menschen aus der Not, räumen umgestürzte Bäume von der Straße und pumpen vollgelaufene Keller leer. Für ihre Arbeit sind sie auf moderne Geräte und Fahrzeuge angewiesen. Deswegen investiert die Landesregierung bis 2024 mehr als 17 Millionen Euro in die weitere Modernisierung der Fahrzeuge. Die ersten Löschwagen wurden nun ausgeliefert.

Neue Einsatzfahrzeuge

"Das ist ein wichtiger und notwendiger Schritt, um die Katastrophenschutzbehörden im Land für den Ernstfall auszurüsten", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote. "Mit diesen Investitionen modernisieren wir den Fahrzeugbestand entscheidend." Bis 2024 werden 52 Fahrzeuge vom Typ LF 20 KatS für die Katastrophenschutzbehörden des Landes angeschafft. Diese sind sehr flexibel einsetzbar und speziell auf die besonderen Gegebenheiten sowie möglichen Einsatzorte in Schleswig-Holstein angepasst.

Sechs der nun ausgelieferten Fahrzeuge erhält die untere Katastrophenschutzbehörde Schleswig-Flensburg, jeweils zwei gehen nach Kiel und in den Kreis Steinburg. Die durch das Land bereitgestellten Fahrzeuge stehen den Kreisen und kreisfreien Städten für Aufgaben des Katastrophenschutzes zur Verfügung. Dadurch können sie auch für den kommunalen Brandschutz eingesetzt werden.

Fit für die Zukunft

Die neuen Fahrzeuge sind Teil einer umfassenden Modernisierungsoffensive im Katastrophenschutz. "Bis 2027 gibt es Gesamtinvestitionen von mehr als 50 Millionen Euro. Wir werden den gesamten Katastrophenschutz fit für die Zukunft machen“, sagte Grote. Neben den 17 Millionen Euro für den Kauf neuer Fahrzeuge investiert das Land in den nächsten Jahren beispielsweise in Notstromaggregate für den Betrieb von notstromversorgten Tankstellenstandorten oder in neue Krankenwagen. Die Gelder kommen aus den Katastrophenschutzmitteln des Landes und der Kommunen.

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