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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Vereint gegen Kriminalität

Datum 20.08.2019

Landesregierung, Industrie- und Handelskammer sowie heimische Wirtschaft wollen Unternehmen in Zukunft gemeinsam besser vor Krimininalität schützen.

Wissen teilen, Kompetenzen bündeln – das ist das Ziel der neuen sogenannten "SicherheitsPartnerschaft" (SiPa) von Landesregierung, IHK, Allianz für Sicherheit der Wirtschaft in Norddeutschland und Digitaler Wirtschaft Schleswig-Holstein. Die SiPa soll künftig Informationen über aktuelle Bedrohungen veröffentlichen und ein Netzwerk bereitstellen, wo von Kriminalität betroffene Unternehmen schnell Hilfe finden können.

Die Unternehmen in Schleswig-Holstein müssten sich auf immer neue Betrugsmaschen einstellen und schnell reagieren können, erklärte Innenminister Hans-Joachim Grote. Dafür sei ein regelmäßiger und intensiver Austausch zwischen den Ermittlungsbehörden und der Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. "Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dieser neuen Partnerschaft gemeinschaftlich deutlich effektiver auf kriminelle Phänomene reagieren können und wir so in Zukunft hoffentlich größere Schäden verhindern können", betonte der Minister.

Breit gefächertes Aufgabenfeld

"Inhaltlich deckt die 'SicherheitsPartnerschaft' jede Form von Kriminalität ab: vom Ladendiebstahl über Betrug bis hin zu Cybercrime", sagte Friederike C. Kühn, Präsidentin der IHK Schleswig-Holstein. Auch private Initiativen und Angebote zur Erhöhung der Unternehmenssicherheit sollen Eingang in die Partnerschaft finden: "Viele Unternehmen werden bereits vorbeugend aktiv, um sich zu schützen, bevor es zu spät ist", betonte Carsten Klauer, Vorsitzender der ASWN. "Hier gibt es ein breit gefächertes Angebot aus der Wirtschaft, das man nutzen kann, ohne dass man gleich den Staat um Hilfe ruft."

Derzeit erarbeite die Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein ein Angebot für Unternehmen, die im Netz angegriffen werden, sagte der Vorsitzende des Vereins, Lars Müller. Am 1. Oktober starte mit dem "Service-Point Cyber-Security" eine Erstanlaufstelle für gehackte Unternehmen.