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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Unterstützung bei Löscharbeiten

Datum 02.07.2019

In Lübtheen helfen auch Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein. Dafür bedankte sich Innenminister Grote – und wünschte ihnen eine wohlbehaltene Rückkehr.

Bei Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern stehen rund 600 Hektar Wald in Flammen – das entspricht einer Fläche von etwa 840 Fußballfeldern. Mehr als 2.000 Feuerwehrleute, Polizisten und Bundeswehrangehörige sind vor Ort. Unter ihnen befinden sich auch haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte aus Schleswig-Holstein. Ihnen sprach Innenminister Hans-Joachim Grote seine Anerkennung aus.

"Die Nachrichten über die Brände in Mecklenburg-Vorpommern bewegen uns alle", sagte der Minister. Überall im Land hätten Helfer aus den Freiwilligen Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen ihre Mitarbeit angeboten. "Diese Hilfsbereitschaft ist großartig", betonte Grote. Er wünsche allen Beteiligten einen erfolgreichen Einsatz und eine wohlbehaltene Rückkehr.

Hilfe für die Nachbarn

Seit Montagabend sind acht Polizeibeamte aus Eutin mit zwei Wasserwerfern zur Brandbekämpfung in Lübtheen. Heute Morgen folgte ihnen eine Feuerwehrbereitschaft aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg.

"In einer solchen Situation ist die Unterstützung unserer Nachbarn eine Selbstverständlichkeit", sagte Grote. Das Innenministerium stehe deshalb in ständigem Kontakt zum Landeskatastrophenschutzstab Mecklenburg-Vorpommerns. Im Bedarfsfall könne so unverzüglich auf Hilfeersuchen reagiert werden.

Hintergrund

Der Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern war vor einer Woche ausgebrochen. Nach anfänglichen Erfolgen breitete sich das Feuer jedoch wieder aus, da auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz liegende Munitionsreste die Löscharbeiten erschweren.