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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Vorreiter beim eSport

Datum 24.04.2019

Schleswig-Holstein unterstützt als erstes Bundesland nun die Einrichtung kommunaler eSport-Häuser.

eSport ist keine Modeerscheinung mehr, sondern Teil der Jugendkultur geworden. Schleswig-Holstein unterstützt als erstes Bundesland nun die Einrichtung kommunaler eSport-Häuser und setzt dabei auf Medienkompetenz und Prävention.

Mit den Fördermitteln will die Landesregierung ein landesweites Angebot für eSport in Verbindung mit digitaler Kompetenz schaffen. Kommunen, Kreise, Träger der freien Jugendhilfe oder Sportvereine können Unterstützung für die Aus- und Fortbildung, für die Einrichtung von eSport-Räumen oder für Veranstaltungen beantragen. Gefördert werden zum Beispiel Umbauvorhaben, die Anschaffung von Computern und Software oder Medienkompetenz-Seminare. Dafür stehen in diesem Jahr im Haushalt des Landes insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung. Kommerzielle Projekte werden nicht gefördert.

Richtlinie und Antrag

Die Förderrichtlinie regelt die Vergabe der Zuwendungsmittel zur Förderung des eSports als Teilziel der Sportentwicklung in Schleswig-Holstein. Danach können Gelder beantragt werden für:

  • eSport-Informationsveranstaltungen von Sportvereinen, Kreissport- und Landesfachverbänden sowie Initiativen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit;
  • Aus- und Fortbildungen zu Medienkompetenz, Kompetenzen zum Kinder- und Jugendschutz und der Suchtprävention;
  • Aus- und Fortbildungen für eine ESBD-Übungsleiter-Lizenz "eSport-Trainer-Breitensport";
  • Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften sowie sonstige Sportveranstaltungen von überregionaler Bedeutung, die in Schleswig-Holstein stattfinden;
  • die Einrichtung von e-Sport-Räumen;
  • die Anschaffung von Hard- und Software;
  • Fahrtkostenzuschüsse;
  • Kostenbeteiligungen für Unterbringung und Verpflegung bei Wettkämpfen im In- und Ausland;
  • Förderung der Barrierefreiheit (sowohl für körperlich eingeschränkte als auch sehbehinderte und/ oder hörgeschädigte Menschen)