Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Millionen für den Städtebau

Datum 26.11.2018

Rund 53,75 Millionen Euro investiert das Land 2018 in die Entwicklung von Innenstädten und Stadtquartieren. Das sind die Fördergebiete.

Blick über die Dächer der Landeshauptstadt Kiel Luftaufnahme Kiel (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Für die Stadtentwicklung stehen in diesem Jahr mehr als 53 Millionen Euro zur Verfügung. © M. Staudt / grafikfoto.de

Sechs Programme, 24 Fördergebiete, mehr als 53 Millionen Euro – die Landesregierung hat die Zahlen für die Städtebauförderung 2018 vorgelegt. "Es freut mich, dass wir Bad Segeberg, Flensburg, Kiel, Lübeck und Neumünster bei deren Haushaltskonsolidierung auch mit der Städtebauförderung unter die Arme greifen können", sagte Innenminister Hans-Joachim Grote.

Jeder Euro zahlt sich aus

Dass der Bund und auch das Land die Städtebauförderung auf dem erreichten hohen Niveau fortsetzten und dies auch für das kommende Jahr so sein werde, sei ein gutes Zeichen in Richtung Kommunen. "Diese Verlässlichkeit ist wichtig für die Kommunen, die bei ihrer nachhaltigen städtebaulichen Weiterentwicklung auf diese finanzielle Hilfe von Bund und Land angewiesen sind. Sie sichert zugleich dem örtlichen Handwerk und Gewerbe Aufträge und Beschäftigung und hilft den Kommunen, attraktive Orte des Wohnens, Arbeitens und des kulturellen Lebens zu bleiben," betonte Grote. Durch die hohe Anschubwirkung löse ein öffentlicher Euro in der Regel das sechs- bis achtfache an Bauinvestitionen aus.

Alle leisten ihren Beitrag

Bund, Land und Gemeinden finanzieren die Städtebauförderungsprogramme in der Regel zu je einem Drittel. Besonders finanzschwache Kommunen zahlen jedoch einen abgesenkten Eigenanteil von zehn Prozent der Kosten. "Durch diese Verringerung ihres Eigenanteils ermöglichen wir auch und gerade den finanzschwachen Kommunen dringend notwendige Investitionen", sagte der Minister.

Sechs Förderprogramme

Für das Förderjahr 2018 werden die Städtebauförderprogramme "Soziale Stadt", "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", "Stadtumbau", "Städtebaulicher Denkmalschutz", "Kleinere Städte und Gemeinden" und "Zukunft Stadtgrün" auf dem bisherigen Niveau fortgesetzt. Länder und Kommunen erhalten damit eine verlässliche Planungsgrundlage und ab 2018 auch mehr Flexibilität für die Umsetzung. Zusammen mit dem Investitionspakt steht damit 2018 rund eine Milliarde Euro an Bundesmitteln für den Städtebau zur Verfügung. Schleswig-Holstein erhält aus den Bundesmitteln insgesamt 20,89 Millionen Euro.