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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Beitrag zu Frieden und Sicherheit

Datum 22.11.2018

In Plön hat Innenminister Hans-Joachim Grote den neu vereidigten Offiziersanwärtern der Marine für ihre Bereitschaft zum Dienst gedankt.

Innenminister Grote und führende Personen der Bundeswehr schreiten über einen Rasen. Vereidigung Bundeswehr (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)2. v. l. Innenminister Grote beim sogenannten "Abschreiten" © Bundeswehr

217 Männer und Frauen der Plöner Marineunteroffizierschule haben ihr feierliches Gelöbnis und den Diensteid abgelegt. In seiner Festrede dankte Innenminister Grote dankte ihnen im Namen aller Bürger Schleswig-Holsteins für ihren Einsatz. "Möge großer Rückhalt Ihren gesamten Weg begleiten. Und mögen Sie und Ihre Kameraden immer wieder heil und gesund nach Hause zurückkommen", sagte Grote. "Alles Gute für Sie – und uns allen gemeinsam eine friedlichere Welt."

Marine gehört zu Schleswig-Holstein

"Die Soldaten der Bundeswehr leisten heute an vielen Orten der Welt ihren Beitrag zum Frieden, zur Sicherheit und zum Wohlstand in Deutschland", so der Innenminister. "Zu ihren Aufgaben gehören humanitäre Hilfe, Unterstützung in Katastrophenlagen, die Stärkung von Deutschlands internationalen Bündnissen und Konfliktprävention." Es sei ihm persönlich eine besondere Ehre, die große Verbundenheit des Landes zum Ausdruck zu bringen. "Die Marine gehört zu Schleswig-Holstein. Die Menschen im Norden pflegen an allen fünf Standorten gute Kontakte zu 'ihren' Soldaten."

Gedenken an den Matrosenaufstand

In seiner Ansprache erinnerte der Innenminister auch an den Kieler Matrosenaufstand von 1918. Vor 100 Jahren hatten sich die Matrosen dem Befehl der Marineleitung widersetzt, trotz bereits feststehender Kriegsniederlage noch einmal in einen aussichtslosen Kampf zu ziehen. "Das wurde Ausgangspunkt der Novemberrevolution, ein Anstoß zum Ende des Krieges und zur Abdankung des Kaisers", so Grote. "Gleichzeitig war das der Anfang unserer heutigen Demokratie." Dieser Demokratie mit ihren Werten und Idealen seien die Soldaten nun verpflichtet. Es sei ein immenser Unterschied, dass es heute einen Parlamentsbeschluss brauche, um die Bundeswehr in Einsätze zu entsenden.